Instructor: Abseilen

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Foto: Franz Scholz Basislager Instrutor: Richtig runterkommen

Dülfersitz

Für die Anfang des 20. Jahrhunderts von Hans Dülfer entwickelte Abseiltechnik braucht man nur ein Seil – und robuste Kleidung. An Schulter und Oberschenkel kann es durch die Reibungshitze sehr heiß werden, auch sollte man den Hals durch einen hohen Kragen schützen.

Die richtige Verankerung: Schlaghaken

Am besten legt man das Seil um einen dicken Baum. Wenn‘s den nicht gibt? dann geht es auch so: Geschlagene Haken sollten misstrauisch beäugt werden, da ihr im Fels steckender Schaft bereits verros­tet sein kann. Nie an nur einem abseilen! In Notfällen zwei solide Haken mit einer 8-mm-Reepschnur wie abgebildet verbinden.

Die richtige Verankerung: Köpfelschlinge

Kein Baum, kein Haken in Sicht? Dann legen Sie eine Bandschlinge über einen mindes­tens halbmeterdicken Felsköpfel. Wichtig: Der Fels muss absolut fest sein, lose Blöcke scheiden aus. Die Schlinge darf nicht abrutschen können!

Halbmastwurf (HMS)

Wer Klettergurt und zumindest auch einen Schraubkarabiner besitzt, seilt sich mit dem HMS-Knoten ab. Dabei umfassen beide Hände das locker nach unten hängende Seilstück (bevor es in den Karabiner hineinläuft).

Abseilachter

Am einfachsten seilt man mittels Abseilachter ab. Auch hier umfassen beide Hände das locker nach unten hängende Seilstück. Da die Bremswirkung beim Anseilachter geringer ist als beim HMS, muss man fest zupacken; je dünner die Seile, desto fester.

Video: So knoten Sie einen Achter

Video: So knoten Sie einen gesteckten Achter

Video: Weitere Knoten für Bergsteiger und Kletterer

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