Gesundes aus Feld, Wald und Wiese

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Foto: Uschi Dreiucker Holunder

Holunder

Schweißtreibend wirken sie, die Blüten des Schwarzen Holunders. Im Juni gesammelt, dann getrocknet, helfen sie bei Erkältungsbeginn. Die vitaminhaltigen Beeren hingegen (Sammelzeit: September) auf keinen Fall roh essen (giftig), sondern kurz aufkochen.

Walderdbeeren

Die Blätter der Walderdbeeren helfen bei Darmentzündungen und Durchfällen. Man sammelt sie, sobald sie sich im Frühjahr entfaltet haben. Die Wurzeln, reich an entzündungshemmendem Tannin, erntet man im September und Oktober. Beide Pflanzenteile am besten als Tee genießen. Und nicht vergessen, über den Sommer auch die leckeren Früchtchen zu vernaschen!

Großer Sauerampfer

Probleme mit der Haut oder allgemeines Unwohlsein im Darmtrakt? Da hilft ein Sauerampfertee: 1 TL der Wurzeln fünf Minuten kochen. Im Sommer schmecken die Blätter gut im Salat.

Schafgarbe

Diese weit verbreitete Wiesenpflanze schmeckt scharf und wurde früher als Bierwürze verwendet. Außerdem verfügt sie über Heilwirkungen: Die Blüten der Schafgarbe helfen, als Tee genossen, bei Krampfadern und gegen Nierenleiden. Allgemein regen sie den Blutfluss an und unterstützen auch Diäten. Ein Esslöffel getrocknete Blüten pro Tasse zwei Minuten kochen und zwei bis drei Tassen täglich trinken.

Rotklee/Wiesenklee

Rotkleeblüten machen Salate bunt und verleihen ihnen eine süße Note. Die jungen Blätter kann man als Wildgemüse verwenden, am besten zusammen mit anderen Wildkräutern. Ein Tee aus getrockneten Blüten regt die Verdauung an.

Große Brennnessel

Die Blätter der Brennnessel schmecken nicht nur 1 : 1 mit Spinat gemischt in Aufläufen oder als Gemüse gut, sondern helfen als Tee auch bei Hautunreinheiten und Hautkrankheiten.
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