Wie beurteile ich die Qualität einer Daunenfüllung?

E-Mail von M. Müller

Wichtig sind vor allem Mischungsverhältnis von Daunen und Federn und die Bauschkraft der Füllung. Erstes können Sie ertasten: In einer 90/10er-Füllung (90 % Daune, 10 % Federn) spürt man kaum Federkiele, in einer 50/50-Füllung dagegen schon. Je mehr Daunen und je weniger Federn, so die grobe Regel, desto besser, aber auch teurer.
Das zweite Kriterium, die Bauschkraft, zeigt das Volumen an, das eine Füllung einnimmt (auch Loft oder Fillpower genannt). Angegeben wird sie in cuin (Kubikinch). Die Angabe beschreibt, wie viel Luft eine Unze (28,35 Gramm) Daune speichert. Je höher der Wert, desto besser, denn dann erreicht man mit weniger Füllung eine gleich gute Isolation. Grob gesagt sind Werte um 550 cuin gut, 600 bis 700 cuin sehr gut. Was darüber liegt, gehört zur Creme de la Creme des Daunenmarktes.

21.09.2004
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Ausgabe 09/2004