Essbare Pflanzen richtig nutzen: Zitronen-Melisse

Zitronen-Melisse - alle Infos

Foto: Colourbox.de Essbare Pflanzen: Zitronenmelisse
Alle Infos zur Verbreitung und Nutzung der Zitronen-Melisse.

Pflanze: Zitronen-Melisse

Lateinischer Name: Melissa officinalis

Beschreibung

  • Größe: bis knapp 1 m hoch
  • Blätter: duften nach Zitrone, grün, gegenständig, eiförmig, am Rand grob gesägt
  • Stängel: behaart, kantig
  • Blüte: cremig weiß bis gelblich, zweilippiger Kelch
  • Blütezeit: Juni bis August

Sammelzeit

Juni bis September

Verbreitung

Heute häufig kultiviert. Wächst aber auch wild. Liebt sonnige Plätze. Regionen: Mittel-, Süd- und Osteuropa

Zubereitung

In der Küche als Gewürzkraut eingesetzt und beliebt wegen des Zitronengeschmacks. Damit das Aroma voll erhalten bleibt, die Blätter nicht kochen, sondern kurz vor dem Servieren zu den Speisen dazu geben. Super zum Verfeinern von Blatt- und Obstsalaten, zum Zubereiten von Sorbets und als Würze für Fisch- und Pilzgerichte. Die Blätter schmecken auch getrocknet und sind daher ganzjährig nutzbar. Beliebt sind sie als Tee aufgegossen.

Anwendung

Zitronenmelisse soll bei Herpes helfen. Die Blätter enthalten ätherisches Öl, das bei Nervosität beruhigend und bei Magenkrämpfen lindernd wirken soll.

Merkmale/Besonderes

Der Name „Melisse“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Honigbiene“. Die Insekten lieben die Blüte und schwirren zahlreich um sie herum, um Nektar zu finden.

Unbedingt beachten/Vorsicht

Ätherische Öle können unverdünnt Haut und Schleimhaut reizen.

31.07.2018
Autor: outdoor Magazin
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