Essbare Pflanzen richtig nutzen: Waldmeister

Waldmeister - alle Infos

Foto: Colourbox.de Essbare Pflanzen: Waldmeister
Alle Infos zur Verbreitung und Nutzung des Waldmeisters.

Pflanze: Waldmeister

Lateinischer Name: Galium odoratum

Beschreibung

  • Größe: 10 bis 30 cm hoch
  • Blätter: grün, je 6 bis 8 Blätter stehen im Quirl um den Stängel. lanzettlich
  • Stängel: vierkantig, unverzweigt
  • Blüte: je vier kleine, weiße Kronblätter
  • Blütezeit: von April bis Anfang Juni

Sammelzeit

Vor der Blüte sammeln, die im April beginnt.

Verbreitung

Wächst in Laub- und Laubmischwäldern. Bevorzugt kalkhaltige, lockere Böden. Regionen: Europa, Nordafrika, Osteuropa, Westasien

Zubereitung

Die Pflanze ist super, um Getränke zu aromatisieren. Waldmeister-Bowle bringt den Frühling ins Glas. So geht’s: Einfach ein Sträußchen Waldmeister einen Tag welken lassen. Dann das Kraut kopfüber für etwa 20 Minuten in einer Karaffe mit Weißwein ziehen lassen. Als besonderes Extra kann noch der Saft von 2 bis 3 frischen Orangen hinzugefügt werden. Am Ende den Strauß entfernen und die Bowle mit kaltem Sekt aufgießen.

Anwendung

Kann bei Schlafstörungen als Tee aufgegossen helfen. Wird auch bei müden Beinen, Krämpfen und Hautleiden als Heilpflanze verwendet.

Merkmale/Besonderes

Frischer Waldmeister hat nur ein schwaches Aroma. Damit die Pflanze intensiver schmeckt, sollte sie nach dem Pflücken einige Stunden liegen gelassen und erst dann verarbeitet werden.

Unbedingt beachten/Vorsicht

Im Waldmeister entfaltet sich mit dem Welken und Einfrieren Cumarin. Wer sehr großen Mengen Waldmeister verzehrt, kann davon Kopfschmerzen und Schwindel bekommen.

31.07.2018
Autor: outdoor Magazin
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