Essbare Pflanzen richtig nutzen: Pastinak

Pastinak - alle Infos

Foto: Colourbox.de Essbare Pflanzen: Pastinake
Alle Infos zur Verbreitung und Nutzung der Pastinak.

Pflanze: Pastinak

Lateinischer Name: Pastinaka sativa

Beschreibung

  • Größe: 30 bis zu 120 cm hoch
  • Blätter: grün, gefiedert, eiförmig, Fiedern am Rand grob gesägt
  • Stängel: behaart, längs gerillt, kantig
  • Blüte: goldgelb, Doldenblüte mit 5 bis 15 Strahlen
  • Blütezeit: Juni bis September

Sammelzeit

Wurzeln: Anfang Oktober bis Frühjahr
junge Blätter: Frühjahr

Verbreitung

Die Pflanze ist weit verbreitet und gedeiht auf Wiesen, an Wegrändern, auf Schuttplätzen und Brachen. Sie bevorzugt nährstoffreiche, lehmige Böden. Regionen: Europa, Asien, weltweit verschleppt

Zubereitung

Vor allem die Wurzel findet in der Küche Verwendung und lässt sich wie Möhren zubereiten. Man kann sie waschen, schälen, würfeln und in Salzwasser kochen oder im Ofen backen, um ein schmackhaftes Gemüse zu erhalten. Auch Püree und Suppe lassen sich aus der Wurzel herstellen. Die jungen Blätter sind getrocknet oder frisch ein gutes Gewürz für Salate und Fleischgerichte.

Anwendung

Enthält viel Kalium und Vitamin C sowie Folsäure und Vitamin E.

Merkmale/Besonderes

Reibt man an den Blättern, verströmen sie einen möhrenartigen Geruch. Übrigens: Früher waren Pastinaken in ganz Europa weit verbreitet. Dann verlor sie an Popularität. Kartoffel und Möhre hatten ihr den Rang abgelaufen. Heute vor allem in der englischen Küche und auf dem Balkan verbreitet.

Unbedingt beachten/Vorsicht

Isst man sehr viele Pastinaken, können die enthaltenen Fucomarine Hautausschlag auslösen, wenn die Haut direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

31.07.2018
Autor: outdoor Magazin
© outdoor