Essbare Pflanzen richtig nutzen: Gemeine Ochsenzunge

Gemeine Ochsenzunge - alle Infos

Foto: Steffen Hauser / Botanikfoto Essbare Pflanzen: Gewoehnliche Ochsenzunge
Alle Infos zur Verbreitung und Nutzung der Gemeinen Ochsenzunge.

Pflanze: Gemeine Ochsenzunge

Lateinischer Name: Anchusa officinalis

Beschreibung

  • Größe: 30 bis 90 cm hoch
  • Blätter: behaart, lanzettlich
  • Stängel: aufrecht, mit steifen Haaren besetzt, kantig
  • Blüte: erst rot- dann blau-violett, fünfteilig am Ende des Stängels
  • Blütezeit: Juni bis August

Sammelzeit

Möglichst junge Blätter im Frühjahr sammeln. Die sind schmackhafter.

Verbreitung

Die Pflanze gedeiht an Wegrändern, auf Wiesen, in Weinbergen, an Äckern und auf Schuttplätzen. Sie gilt in einigen deutschen Bundesländern als gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Liebt Sonne und bevorzugt warme, trockene Kies- und Sandböden. Region: Europa (gemäßigte Zonen)

Zubereitung

Die Blätter lassen sich klein geschnitten im Salat verwenden oder wie Spinat als Gemüse zubereiten. Am besten schmecken sie in Kombination mit anderen Wildkräutern – sie haben keinen starken Eigengeschmack. Schon die alten Römer berichten, dass man die Wurzel der Pflanze in Wein einlegen kann. Angeblich zaubert das fröhliche Stimmung.

Anwendung

Wird nicht als Heilpflanze verwendet

Merkmale/Besonderes

Aus der Wurzel lässt sich ein Farbstoff für Lebensmittel herstellen. Er ist intensiv rot.

Unbedingt beachten/Vorsicht

Das Kraut der Pflanze enthält Stoffe, die hoch dosiert giftig wirken können.

31.07.2017
Autor: outdoor Magazin
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