Essbare Pflanzen richtig nutzen: Ackerminze

Ackerminze - alle Infos

Foto: Danny S. / Wikimedia Commons
Alle Infos zur Verbreitung und Nutzung der Ackerminze.

Pflanze: Ackerminze

Lateinischer Name: Mentha arvensis

Beschreibung

  • Größe: 15 bis zu 40 cm hohe Staude
  • Blätter: mattgrün, eiförmig-elliptisch, gegenständig, teils weich behaart, schwach gezähnter Rand
  • Stängel: kantig, aufrecht, am Ende Blattbüschel
  • Blüte: violett, aromatischer Geruch, Blüten wachsen zwischen den Blätterachseln als Quirl – nie am Ende des Stängels
  • Blütezeit: Juni bis Oktober

Sammelzeit

Für das beste Aroma die Pflanze während der Blütezeit sammeln.

Verbreitung

Kommt häufig an Feldrändern vor, wächst an Gräben, auf Ödland, Feuchtwiesen und an Waldwegen. Bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Böden. Kommt oft in Senken vor. Regionen: Europa, Asien, Nordamerika

Zubereitung

Die Blätter verleihen Cocktails und Schorlen einen frischen Geschmack. Sie harmonieren gut mit Schokolade und geben Pudding, Mousse und anderen süßen Desserts einen Frische-Kick. Eignen sich zudem als Würze für Salate und Fischgerichte. Getrocknete Blätter ergeben mit Wasser aufgegossen einen aromatischen Tee.

Anwendung

Ackerminze enthält Menthol. Die Pflanze soll die Atemwege befreien und antibakteriell wirken. Sie ist zudem bekannt für ihren positiven Einfluss auf die Verdauung. Äußerlich angewendet wirkt sie kühlend. Sorgt für frischen Geschmack im Mund.

Merkmale/Besonderes

Beim Zerreiben der Blätter verströmt ein aromatischer Geruch.

Unbedingt beachten/Vorsicht

In der Schwangerschaft sollte auf alle Arten von Minze verzichtet werden. Der Verzehr der Pflanze kann bei empfindlichen Menschen Magenschmerzen auslösen. Kleinkindern und Babys kein Minzöl dicht vor die Atemwege halten, da es reizend wirken kann.

31.07.2018
Autor: outdoor Magazin
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