Die perfekte Ausrüstung beim Wandern und Trekking

Das Zwiebelprinzip: Immer richtig angezogen

Durch die Kombina­tion verschiedener Kleidungslagen ist man für jedes Wetter gewappent.

Lage 1: Funktionsunterwäsche
Im Sommer reichen ein Funktions-T-Shirt und eine kurze Unterhose aus Synthetikmaterial (Tipp: Patagonia Silk Weight), im Herbst und Winter kommt ­eine lange Garnitur zum Einsatz. Wollunterwäsche hat vor allem bei kühlem Wetter und geringer Anstrengung Vorteile.

Lage 2: Grund­ausstattung
Die Grundausstattung aus Wanderhemd und Wanderhose trägt man über der Unterwäsche. Sie schützt vor Wind, Sonne, Ge­strüpp und Fels sowie vor Insektenstichen und besteht aus atmungsaktiven Funk­tions­stoffen. Auch Softshells gehören in diese Gruppe.

Lage 3: Kälteschutzschicht
Reicht Lage zwei bei kühlem Wetter nicht mehr aus, kommt zusätzlich Lage drei zum Einsatz. Am weitesten verbreitet ist Fleece, aber auch mit Kunstfasern gefüllte Thermojacken sind im Kommen. Daunenjacken und -ho­­sen punkten bei extremer Kälte.

Lage 4: Regenschutzschicht
Wenn es wie aus Kübeln schüttet, zieht man Lage vier über. Die Jacken und Hosen bestehen aus wasserdichten, atmungsaktiven Materialien und schützen wirkungsvoll vor strömendem Regen und eisigem Wind.

13.02.2008
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Ausgabe 02/2008