Do it yourself - Auto zu Wohnmobil umbauen

Tipps zum Van Ausbau

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Foto: Daniel Geiger Tipps zum Van Ausbau

Das Raumangebot eines Hochdachkombis lässt sich doch prima nutzen um ein Doppelbett ins Heck einzubauen. So geht's ...

Als Träger für das Schlafbrett eignen sich zwei seitliche »Leitern« aus Vierkanthölzern. Sie lassen sich mit Zurrbändern fixieren oder am Fahrzeugboden verschrauben. Je höher die Träger, desto mehr Gepäckraum entsteht – allerdings zulasten der Kopffreiheit.

Für die Liegefläche braucht ihr zwei gleich breite Bretter, die ihr mittels Scharnier koppelt. Wo genau, hängt von der Deckenhöhe ab: Das fahrersitznahe Brett muss auf das im Heck an der Leiter festzuschraubende zurückklappen können, ohne mit dem Dach zu kollidieren.

Die zweite Sitzreihe wird noch gebraucht? - Lässt sie sich umklappen, dient sie als Klappbettauflage. Wem sie zu niedrig ist, der legt ein Vierkantholz zwischen Sitz und Brett oder baut sich ein Stützgerüst. Das braucht man auch bei Sitzreihen, die nicht waagerecht umklappen.

Entfernt man die zweite Sitzreihe, lässt sich an deren Stelle eine Truhe einbauen. Ihr Deckel dient als Verlängerung des Bettes, das ausgeklappt bündig mit der Truhe abschließt. So lässt sie sich auch dann öffnen, wenn das Bett schon gemacht ist.

In einer Kühlbox mit 12-Volt-Stecker bleibt Gemüse & Co. frisch. Sie passt wegen ihrer Höhe nicht unter das Bett, aber hinter den Fahrersitz.

Trinkwasser kommt aus dem Weithalskanister (Tipp: Hünersdorff). Er findet, mit einer Elastikschnur gesichert, neben der Küchentruhe Platz.

Ein Wassersack mit perforierter Kappe dient als Waschgelegenheit. Hängt er prall gefüllt an der Heckklappe, muss man sie mittels Ast stützen.

Regendichte Fenstereinsätze aus dem Autozubehör (ab ca. 70 Euro) lassen Frischluft hinein – dank integriertem Gitter aber keine Mücken.

Für Frischluft sorgt auch der Heckklappenhaken aus dem Autozubehör (ab zirka 18 Euro). Er hält die Klappe regen- und einbruchsicher auf Distanz.
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