Leichtwandern

Leichte Wanderausrüstung im Test 2018

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Foto: Osprey Leichtgewicht Test 2018

Osprey Levity 60

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Preis: 280 Euro
Packvolumen: 57 Liter
Gewicht: 860 Gramm
Fazit: Mit dem neuen Levity liefert Osprey den perfekten Leichttrekkingrucksack. Er trägt sich bis zu 18 Kilo luftig und bequem, die Ausstattung ist top. Das rechtfertigt den recht hohen Preis.
Testurteil: Überragend
(Testsieger 05/18)

Lowe Alpine Alpine Ascent 40

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Preis: 130 Euro
Packvolumen: 48 Liter
Gewicht: 1140 Gramm
Fazit: Stehen vor allem Bergtouren oder Klettersteige auf dem Programm, spielt der preiswerte Lowe Alpine Alpine Ascent 40:50 (Damenversion ND38:48) seine Stärken aus.
Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 05/18)

Deuter Gravity Exp. 45+

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Preis: 140 Euro
Packvolumen: 63 Liter
Gewicht: 865 Gramm
Fazit: Wer keine gute Lastübertragung auf die Hüfte braucht, findet im schnörkellosen Deuter Gravity Expedition 45+ einen sehr leichten, günstigen und geräumigen Rucksack.
Testurteil: Sehr gut

Ferrino Radical 45 + 10

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Preis: 250 Euro
Packvolumen: 47 Liter
Gewicht: 1030 Gramm
Fazit: Dank herausnehmbarer Rückenplatte und hervorragender Kompressionsmöglichkeiten eignet sich der Ferrino Radical 45+ als vielseitiger Tages- und Tourenrucksack.
Testurteil: Sehr gut

Gregory Optic 48

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Preis: 190 Euro
Packvolumen: 46 Liter
Gewicht: 1140 Gramm
Fazit: Der frisch auf den Markt gekommene Optic von Gregory (Damenmodell: Octal) bietet viel Stauraum, lässt aber im Vergleich zur Konkurrenz Federn: Er ist nicht sehr komfortabel.
Testurteil: Gut

Adidas Terrex Agravic

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Preis: 150/130 Euro
Gewicht: 640 Gramm
Fazit: Keinem anderen Trailrunningschuh gelingt der Spagat aus geringem Gewicht und Stabilität besser als dem Adidas Terrex Agravic – top fürs Speedhiking auch abseits fester Wege. Außerdem glänzt die Continental- Sohle mit einzigartigem Nässegrip, ihre Stollen nutzten sich aber recht schnell ab. Ebenfalls klasse: die Boost-Zwischensohle, die durch die hohe Rückstellkraft ein kräftesparendes Vorankommen ermöglicht. Als Gore-Tex-Version (150 Euro) nässefest, das Modell ohne (130 Euro) trägt sich luftiger.

Adidas Terrex Agravic

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Preis: 150/130 Euro
Gewicht: 640 Gramm
Fazit: Keinem anderen Trailrunningschuh gelingt der Spagat aus geringem Gewicht und Stabilität besser als dem Adidas Terrex Agravic – top fürs Speedhiking auch abseits fester Wege. Außerdem glänzt die Continental- Sohle mit einzigartigem Nässegrip, ihre Stollen nutzten sich aber recht schnell ab. Ebenfalls klasse: die Boost-Zwischensohle, die durch die hohe Rückstellkraft ein kräftesparendes Vorankommen ermöglicht. Als Gore-Tex-Version (150 Euro) nässefest, das Modell ohne (130 Euro) trägt sich luftiger.

Asolo Falcon GV MM

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Preis: 180 Euro
Gewicht: 1020 Gramm
Fazit: Im Asolo Falcon GV fühlt man sich auf Anhieb wohl. Er umschmiegt den Fuß wie eine zweite Haut, der tiefe Stand im Schuh sorgt in Kombination mit dem weichen Knöchelbereich für eine superbe Trittpräzision. Deshalb fällt der geringe Knöchelhalt kaum auf. Die kantenstabile, torsionsfeste Sohle garantiert abseits fester Wege und im Gebirge ein sicheres Vorankommen, ein Gore-Tex-Futter schützt vor Nässe. Alles in allem ein erstklassiger Bergschuh für Grammzähler.

Asolo Falcon GV MM

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Preis: 180 Euro
Gewicht: 1020 Gramm
Fazit: Im Asolo Falcon GV fühlt man sich auf Anhieb wohl. Er umschmiegt den Fuß wie eine zweite Haut, der tiefe Stand im Schuh sorgt in Kombination mit dem weichen Knöchelbereich für eine superbe Trittpräzision. Deshalb fällt der geringe Knöchelhalt kaum auf. Die kantenstabile, torsionsfeste Sohle garantiert abseits fester Wege und im Gebirge ein sicheres Vorankommen, ein Gore-Tex-Futter schützt vor Nässe. Alles in allem ein erstklassiger Bergschuh für Grammzähler.

Salomon Ultra 3 Mid GTX

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Preis: 165 Euro
Gewicht: 920 Gramm
Fazit: Trotz des geringen Gewichts bietet der Salomon Ultra 3 Mid GTX für seine Klasse erstaunlich guten Knöchelhalt und eignet sich selbst für Zelttouren. Auf Tageswanderungen bei flottem Tempo überzeugt er mit geschmeidigem Abrollverhalten und weicher Dämpfung. Außerdem punktet die Sohle mit starkem Grip. Ein wasserdichtes, atmungsaktives Gore-Tex-Futter hält die Füße bei Schmuddelwetter trocken. Weiteres Plus: eine leichtgängige Schnürung und der recht günstige Preis.

Salomon Ultra 3 Mid GTX

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Preis: 165 Euro
Gewicht: 920 Gramm
Fazit: Trotz des geringen Gewichts bietet der Salomon Ultra 3 Mid GTX für seine Klasse erstaunlich guten Knöchelhalt und eignet sich selbst für Zelttouren. Auf Tageswanderungen bei flottem Tempo überzeugt er mit geschmeidigem Abrollverhalten und weicher Dämpfung. Außerdem punktet die Sohle mit starkem Grip. Ein wasserdichtes, atmungsaktives Gore-Tex-Futter hält die Füße bei Schmuddelwetter trocken. Weiteres Plus: eine leichtgängige Schnürung und der recht günstige Preis.

Helsport Fjellheimen SL Camp

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Preis: 939 Euro
Gewicht: 1990 Gramm
Fazit: Helsport liefert mit dem überarbeiteten Fjellheimen SL 2 Camp?ein sehr komfortables Leichtmodell – top für Skandinavientreks.
Testurteil: Überragend

Nordisk Halland 2 LW

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Preis: 670 Euro
Gewicht: 1495 Gramm
Fazit: Wenn niedrigstes Gewicht mehr zählt als Komfort, gibt es kaum eine Alternative zum nur 1,5 Kilo schweren Nordisch Holland 2 LW.
Testurteil: Sehr gut

Slingfin Crossbow 2 4S

Preis: 699 Euro
Gewicht: 2140 Gramm
Fazit: Ob Wärme, Regen oder Schnee, ob im Fjäll oder in den Alpen, das Crossbow 2 von Slingfin überzeugt in jedem Einsatz.
Testurteil: Überragend

Vango F10 Xenon UL 2+

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Preis: 430 Euro
Gewicht: 2310 Gramm
Fazit: Sie suchen ein leichtes, wetterfestes und nicht zu teures Zelt für Nordlandtouren? Hier ist es: das Vango F10 Xenon Ul 2+.
Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 05/18)

EOE Apart Kocher

Ultraleicht und kompakt: aus Titan gefertigter Spiritusbrenner und Topf von EOE (http://eoe-europe.com/de). Der Clou beim EOE Apart (45 g, 50 €): Dank einer zweiten, tiefer liegenden Reihe von Flammenöffnungen lässt sich ein kleiner Topf (Tipp: Esbit Titantopf PT750-Ti mit 750 ml – 105 g, 54 €) direkt auf den Brenner stellen. Der EOE-Windschutz Bulbul aus Titanfolie (30 €, 12 g) passt perfekt dazu und verbessert schon bei einer leichte Brise die Leistung.

Carinthia G 180 Leichtschlafsack

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Der Carinthia G 180: der beste Kunstfaser-Schlafsack um ein Kilo. Vor allem für Touren bei nasskalter Witterung wie in Skandinavien im Herbst, empfiehlt sich so ein Kunstfasermodell. »Sie haben in den letzten Jahren dank immer leistungsfähigerer Fasern mächtig abgespeckt«, sagt Testchef Frank Wacker. Vor allem die G-Linie von Carinthia begeistert mit einem sehr guten WärmeGewichts-Verhältnis. Am vielseitigsten lassen sich der G 180 (–3 °C, 980 g) und der G 250 (–8 °C, 1250 g) einsetzen. Preise: 230–250 €.

Leichte Outdoor-Bekleidung

Durch das flotte Gehtempo beschränkt sich der Einsatz der Regenbekleidung nur auf Wolkenbrüche. Als Windschutz trägt man besser eine dünne Softshell oder den nur 75 Gramm schweren Windbreaker Tachyon (siehe Bild) von Montbell. »Sie bieten auch bei forscher Gangart ein angenehmes Klima, während man in Funktionsjacken schnell im eigenen Saft schmort«, sagt Boris Gnielka. Da die Regenkleidung nur selten zum Einsatz kommt und meist im Rucksack steckt, sind klein verpackbare Jacken und Hosen ideal. Gute Modelle für Tageswanderungen gibt es schon für wenig Geld, etwa das Precip Jacket (315 g, 120 €) und die Precip Pant (235 g, 90 €) von Marmot. Nur für Zelt- und Bergtouren sollte man einen Regenschutz aus einem robusten Dreilagenmaterial wählen. Tipp: Arc‘teryx Alpha FL Jacket. Gewicht: 315 g, Preis: 400 €.

Noch mehr Gewichtspartipps

Packvolumen bleibt nie ungenutzt - gibt es eine Lücke, findet sich meist noch irgendwas zum Reinstopfen, was schließlich das Gewicht des Rucksacks nach oben treibt. Deswegen sollte von vornherein ein kleinerer, und damit leichterer Rucksack gewählt werden. Für Tagestouren etwa ein 15-Liter-Modell, für mehrtägige Hüttentrips ein 35er und für Touren mit Zelt und Kocher ein 50er.
Die 10 besten Trekkingrucksäcke ++ Die 10 besten Tourenrucksäcke ++ Die 10 besten Tagesrucksäcke

Nicht für jede Eventualität rüsten

Mut zur Lücke! Auch wenn Ihr Equipmentlager das zulässt: den Rucksack nicht für jede Eventualität packen - vom Erste-Hilfe-Set mal abgesehen. Und wenn das Wetter trübe ist, die Kamera ruhig mal zu Hause lassen. ++ Zum Test Erste-Hilfe-Sets ++ Tipps für Outdoor-Fotografen

Öfters mal einkehren

Die Wandertour wird schnell zur kulinarischen Entdeckungsreise indem man öfters mal einen Ausflug in die regionale Küche wagt. Das spart nicht nur das vorabendliche Broteschmieren (oder Lebensmittel einkaufen), sondern erleichtert den Rucksack um durchschnittlich 500 Gramm pro Mahlzeit.

Natürliche Quellen anzapfen

Keine Frage: Trinken auf Touren ist wichtig. Oft reicht aber ein halber Liter im Rucksack, den Sie regelmäßig an Quellen, Dorfbrunnen, Gaststätten oder Berghütten wieder auffüllen. Auf guten Wanderkarten (die von den Landesvermessungsämtern) sind übrigens Quellen eingezeichnet.

Müll bereits vorab entsorgen

Wer die regionale Küche scheut oder auf eine Trekkingtour in die Wildnis aufbricht, muss zwar Proviant mitnehmen - nicht aber die Verpackungen. Entfernen Sie die Pappschachteln von Müsli oder Müsliriegeln, von Keksen und Schokoladen.

Abschneiden, was zu lang ist

Die meisten Rucksäcke sind so kons­truiert, dass auch fülligere Menschen sie tragen können. Allen anderen sind die Schulter- und Hüftgurt­riemen deutlich zu lang - was auch das Handling erschwert. Kürzen Sie die Riemen mit einer Schere auf Ihr Maß. Die Enden schmelzen Sie anschließend mit einem Feuerzeug an, damit sie nicht auf­fasern.

Trekkingstöcke daheim lassen

Auf Bergtouren sind Trekkingstöcke eine tolle Sache, im Mittelgebirge hingegen sind sie Unfug. Lassen Sie sie weg! Das schult Ihren Gleichgewichtssinn und spart rund 700 Gramm!

Gepäck aufteilen

Sie wandern alleine? Dann können Sie diesen Punkt überpringen. Wer zu mehreren wandert, teilt sein Gepäck auf. Ein Ers­te-Hilfe-Set pro Gruppe reicht, ein GPS-Gerät, Reiseführer, Fernglas und Handy ebenso. Auch die Kamera lässt sich gemeinsam nutzen, vorausgesetzt, es ist ein Digitalmodell. Der Besitzer stellt nach der Tour einfach die gesammelten Werke für alle Teilnehmer in einer kos­tenlos buchbaren Plattform im Internet zum Download bereit (z.B. www.picasa.com).

Leichte Schuhe

Wer an den Schuhen Gewicht spart, spart besonders effektiv, immerhin werden sie zigtausendmal am Tag angehoben. Für einfache Tagestouren etwa reichen niedrige Multifunktionsschuhe (Paargewicht um 900 Gramm) völlig aus. Oder man wählt ein Modell aus dem Test in dieser Fotostrecke ...
Mehr zu dieser Fotostrecke: outdoor 05/18: Die Themen