DVD-Tipp: "Everest – Spiel mit dem Tod"

Stau am Gipfel

Fünf Stunden Everest, wie er noch kaum je zu sehen war – das ist „Everest – Spiel mit dem Tod“, eine TV-Dokumentation des Discovery-Channel, die es nun auch auf DVD gibt. Wir verraten, ob es sich lohnt, die fünf Stunden zu investieren.

2006, ein Jahr mit hunderten Aspiranten und elf Everest-Toten. Der erfahrene Expeditionsleiter Russel Brice geht mit einer Reihe zahlender Gäste zum höchsten Berg der Erde – und bringt über den Nordgrat fast alle hinauf.

Einige der Bergsteiger gehören wohl zum Ungewöhnlichsten, was der Everest bislang gesehen hat: Mogens Jensen ist Asthmatiker und will’s ohne Flaschensauerstoff schaffen, Mark Inglis klettert auf zwei Unterschenkel-Prothesen, und Tim Medvetz hat seit einem Motorradunfall jede Menge Metall in den Knochen.

Ein Kamera-Team des Discovery-Channel begleitet Brice, seine Sherpas und seine Kunden, um den Aufstieg zu dokumentieren. Das Extravagante daran: Nicht nur ausgebildete Kamera-Leute filmen die Expedition – auch die Sherpas tragen an ihren Helmen Kameras bis zum Gipfel …

12.01.2008
Autor: Mario Steinheil
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