Schuhe im Test

Testbericht: The North Face Verbera Hiker

Foto: Benjamin Hahn Wanderschuhe im Test
Mit dem The North Face Verbera Hiker kam keiner der Tester klar: Er trägt sich schwammig, rollt lustlos ab und lässt die Muskulatur schnell ermüden. Gut ist nur der Wetterschutz.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil befriedigend

Fangen wir mit dem Positiven an: Im neuen The North Face Verbera Hiker bekommt man keine nassen Füße. Auch der hohe Schaft schützt bestens vor Feuchtigkeit, wie das Labor bestätigt. Ansonsten unterscheidet ihn wenig von einem mittelmäßigen Turnschuh: Zwar dämpft er auf harten Wegen stark, rollt aber undefiniert und lustlos ab, was zur vorzeitigen Ermüdung führt. Auch auf Waldpfaden kann er nicht überzeugen, was vor allem an seiner labilen, weichen Sohle liegt.

Passform: Männer- wie Frauenmodell fallen im Vor- und Mittelfußbereich sehr breit aus. Bei straffer Schnürung drücken die Senkel durch die Zunge.

Trageverhalten: Rollt undefiniert und schwammig ab. Zusammen mit dem sehr labilen Schaft führt dies zu unsicherer Gangart - vor allem abseits von Wegen.

Sohle: Dünn und sehr wenig verwindungssteif, fast labberig. Nichts fürs Steile.

Aktuelle Preise (sofern Angebote bei Partnershops vorhanden)




Technische Daten des The North Face Verbera Hiker

Typ: Wanderstiefel
Preis: 180 Euro
Gewicht: 1220 g

Trageverhalten

Sohle

Stabilität/Halt

Wetterschutz

Fazit

Mit dem The North Face Verbera Hiker kam keiner der Tester klar: Er trägt sich schwammig, rollt lustlos ab und lässt die Muskulatur schnell ermüden. Gut ist nur der Wetterschutz.

04.07.2013
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe /2013