Reiseziel Schottland
Schottland: Highlands, Glens & Lochs
Schottland - Highlands Christoph Jorda
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Schottland

Wanderungen und Reisetipps Schottland

Die schottischen Highlands gehören zu den wenigen verbliebenen Wildnissen Europas. Selbst im Mai und Juni, den schönsten Monaten, wird man dort Einsamkeit finden ...

Schottland bildet den Nordteil Großbritanniens und begeistert mit grandioser Natur und endloser Weite. Die schottischen Highlands sind extrem dünn besiedelt und dadurch ein Top-Wandergebiet.

Allein 284 Gipfel sind höher als 3000 Fuß (914 m). Weitere Gründe, warum Wandern in Schottland so interessant ist, ist die Vielfalt, die die Jahreszeiten, die das sich ständig ändernde Wetter mit sich bringen.

Anreise
Am besten mit dem eigenen Fahrzeug und der Fähre. Empfehlenswert: Fähre von Amsterdam nach Newcastle (ganzjährig). DFDS, Högerdamm 41, 20097 Hamburg, Tel. 040/38903109, www.dfds.de; alternativ: per Flieger nach Edinburgh (z.B. www.easyjet.com) und Leihwagen nehmen, z.B. www.holidayautos.de

Beste Zeit
Mai/Juni und September/Oktober gelten als die beste Reisezeit. Im Winter können die Highlands ein Geheimtipp sein; vom Sommer (Regen kombiniert mit Stechmücken/ midges) ist eher abzuraten.

Einkehr/Unterkunft
Die Palette an Unterkünften in Schottland ist kaum zu toppen – vom Schlosshotel über B&B bis zum Wildzelten. Die klassische Variante ist das B&B ("Bed and Breakfast"), also Übernachtung mit Frühstück. Preise: zwischen 25 und 50 Pfund Sterling. Preiswert: rund 80 über das ganze Land verstreute Häuser der Scottish Youth Hostel Association (SYHA); Übernachtung mit Kochgelegenheit mit dem Ausweis des internationalen Jugendherbergsverbands, www.syha.org.uk (vor Ort erhältlich). Campingplätze im ganzen Land, www.scottishcampingguide.com. Hütten nach alpinem oder skandinavischem Vorbild existieren in Schottland nicht. Allerdings gibt es in manchen Regionen so genannte Bothies, unbewirtschaftete Notunterkünfte, die jedem Wanderer offen stehen. Deren Zustand variiert zwischen unerträglich dreckig und heimelig, www.mountainbothies.org.uk. Wildes Zelten ist zwar nicht erlaubt, wird aber meist toleriert und damit ähnlich wie das skandinavische Jedermannsrecht gehandhabt.

Trekkingtouren
Wer eine Mehrtagestour durch Schottland plant, könnte sein Glück auf dem John Muir Way finden – ein Fernwanderweg, der über 215 Kilometer und 10 Etappen von Helensburgh an der Westküste Schottlands nach Dunbar an der Ostküste führt.

Ins Herz Schottlands führt auch der 370 Kilometer lange Stevenson Way. Startpunkt ist die Insel Erraid an der Westküste von Mull. Von der Insel Erraid aus geht es vorbei an geschichtsträchtigen Orten, über grüne Hügel und durch raue Felslandschaften bis nach Edinburgh. Der Weg ist nicht markiert, die Route ist auf stevensonway.org.uk einsehbar.

Dank ihrer Abgeschiedenheit konnte sich auf der Halbinsel Knoydart im Westen Schottlands eine vielfältige Tierwelt erhalten. Der prominenteste Landbewohner Knoydarts ist der Rothirsch, aber auch kleinere Tiere wie Fischotter, Wildkatzen oder Schneehasen tummeln sich hier. Einsame Täler und dunkle Wälder erwarten abenteuerlustige Wanderer. Die Nächte verbringt man im Zelt oder in idyllisch gelegenen Schutzhütten (engl. »Bothys«). Wer also Wildnis-Feeling pur erleben will, sollte über einen Trip nach Knoydart nachdenken!

Weitere Schottland-Tipps:

Ab in die Wildnis: Oben an der Nordwestküste, 360 Kilometer von Glasgow, ist Ullapool der Ausgangspunkt für Wandertouren in das wilde Inverpolly-Naturreservat – zum Beispiel ab der Ortschaft Lochinver vorbei am geheimnisvollen Suilven (731 m) oder zum Eas a‘ Chùal Aluinn, mit über 200 Metern einer der größten Wasserfälle Schottlands.

Besonders schön für Outdoor- und Wildnisfans ist auch die schottische Insel Isle of Skye, die genügend Touren verschiedener Schwierigkeitsgrade bietet. Wald findet man hier kaum, dafür gibt es auf der Isle of Skye immerhin zwölf Munros, also Berge von mindestens 914,4 Metern Höhe, die schottische Bergsteiger unter dem Motto Munro Bagging sammeln. Weniger hoch liegen die markanten Felsnadeln des Old Man of Storr, zu denen ein Pfad hinaufführt. Weglos, steil und mit Handeinsatz will dagegen der aussichtsreiche Gipfel des Berges Beinn na Caillich (732 m) angegangen werden, während man in dem dramatisch alpin anmutenden Tal Glen Sligachan bequem einen fast ebenen Wanderweg begeht.

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