Naturfotografie

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Foto: GDT ENJ 2016, Audun Rikardsen Ein Atemzug in der Polarnacht

Ein Atemzug in der Polarnacht

Gesamtsieger des Fotowettbewerbs 2016 ist Audun Rikardsen aus Norwegen mit seinem Bild "A breath in the polar night".

Das Bild zeigt einen Schwertwal beim Luft holen an der Meeresoberfläche in der Nähe von Tromsø im nördlichen Norwegen.

Der Fotograf Rikardsen, Professor für Biologie an der Universität in Tromsø, beschreibt die Entstehung dieses Fotos so: "Während ein Fischtrawler seine Netze einholt, versucht ein Trupp Schwertwale seinen Anteil zu ergattern. Extreme Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit erzeugen einen geradezu magisch wirkenden Nebel über dem Meer. Mein Boot, die Kamera und auch ich selbst sind von Eiskristallen überzogen, was das Fotografieren zu einer echten Herausforderung macht. Es vergehen Stunden, bis es mir endlich gelingt, diese Situation im Bild festzuhalten."

Der Wettbewerb „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres“ wird jährlich von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) ausgeschrieben. Mit knapp 18.000 Einsendungen aus 38 europäischen Ländern verzeichnete der Wettbewerb 2016 einen neuen Teilnehmer-Rekord. In acht verschiedenen Kategorien und einer Jugendkategorie können Arbeiten eingereicht werden.
Die Sieger und die jeweils Zweitplatzierten zeigen wir Ihnen in dieser Bildergalerie.

Große Katze im Schlammbad

Sieger der Kategorie Säugetiere

David Lloyd aus Großbritannien siegt mit seinem Bild Big Cat Mud Bath (Große Katze im Schlammbad) in der Kategorie Säugetiere.

Er berichtet: "An einem frühen Morgen hatten Löwen im Schutzgebiet Massai Mara (Kenia) einen Kaffernbüffel überwältigt, und nun fraß sich das ganze Rudel satt. Da der Kampf in einem Schlammloch geendet hatte, waren die großen Katzen über und über mit Lehm bedeckt, nur ihre Augen leuchteten golden." Obwohl die Perspektive zum Fotografieren eigentlich schlecht war und zahlreiche hohe Grasbüschel im Weg waren, gelang ihm dieses eindrückliche Werk. Was Lloyd außerdem erstaunt hat: "Als wir die Stelle am Nachmittag erneut aufsuchten, waren die Löwen erstaunlicherweise wieder ganz sauber – sie mussten den ganzen Vormittag damit verbracht haben, sich zu reinigen."

Elefanten auf ausgedörrtem Grund

Zweiter Platz in der Kategorie Säugetiere

Federico Veronesi aus Italien schafft es mit seinem Werk Elefanten auf ausgedörrtem Grund auf den zweiten Platz.

Eine Elefantenherde durchquerte von der Leitkuh angeührt den ausgetrockneten Lake Amboseli auf dem Weg zu ihren Weidegründen in den Sümpfen. "Es herrschte eine geradezu mystische Stille, als die Tiere meinen Wagen passierten", berichtet Veronesi. "Ich richtete mein Weitwinkel auf die Struktur des ausgedörrten Seebodens und wartete, bis die Herde den oberen Teil des Bildes ausfüllte." Klingt ganz einfach und macht ordentlich was her.

Hastiger Hamster

Lobende Erwähnung in der Kategorie Säugetiere

Christoph Kaula aus Deutschland entlockte der Jury mit seinem Bild Hastiger Hamster ein Lob.

Da Feldhamster als Gewohnheitstiere oft die gleichen Wege zu ihren Nahrungsplätzen nutzen, legte sich Kaula auf einem der oft benutzten Wege auf die Lauer. Da die Tiere allerdings erst in der Dämmerung herauskommen, gab es viele Fehlversuche auf Grund der Verschlusszeit und des Autofokus. Schließlich hat es dann aber doch ganz gut geklappt.

Märchenstunde

Sieger der Kategorie Vögel

Klaus Tamm aus Deutschland siegt mit seinem Bild Märchenstunde in der Kategorie Vögel.

Das Bild zeigt einen Eisvogel (Alcedo atthis) an einem Moortümpel in der Lüneburger Heide. Um das Bild zu machen, war ein ordentlicher Balanceakt auf der Hochsitzleiter erforderlich, berichtet Tamm.

Paare

Zweiter Platz in der Kategorie Vögel

Jon Andoni Juarez Garcia aus Deutschland belegt mit seinem Bild Paare den zweiten Platz in der Kategorie Vögel.

Für diese Foto musste sich der Fotograf flach auf den Schnee auf der norwegischen Insel Hornøya legen - und das bei Temperaturen, die sich gefühlt bei -20°C bewegten - und auf den richtigen Moment warten: bis diese vier Trottellummen eine perfekte Pose einnahmen. Schnee und dichter Nebel taten das ihre, um zum Gelingen des Bild beizutragen.

Perfekte Spiegelung

Lobende Erwähnung in der Kategorie Vögel

Mario Cea Sanchez aus Spanien konnte die Jury mit diesem Bild eines sich spiegelnden Eisvogels begeistern. Dazu setzte er vier Blitzgeräte im High-Speed-Modus ein, nach einigen Fehlschlägen gelang ihm bei völliger Windstille genau das Bild, das er sich erhofft hatte.

Europäische Gottesanbeterin

Sieger der Kategorie Andere Tiere

Die Makroaufnahme Europäische Gottesanbeterin von Georg Kantioler aus Italien sicherte sich den ersten Platz in der Kategorie Andere Tiere.

Durch den Einsatz eines Makro-Objektivs ermöglicht es Kantioler dem Betrachter, die spitzen Dorne an den Vorderbeinen bzw. Fangarmen zu erkennen. Diese dienen zum Festhalten der Beute.

Tanz in der Dunkelheit

Zweiter Platz in der Kategorie Andere Tiere

Juan Jesus Gonzalez Ahumada aus Spanien konnte die Jury mit diesem erst auf den zweiten Blick wirklich erkennbaren Bild überzeugen.

Auch wenn es nicht so aussieht (zum ersten), entstand diese Aufnahme in einem sonnigen Kiefernwald, nämlich an den südlichen Hängen der Sierra Blanca (Spanien). Und auch wenn es nicht so aussieht (zum zweiten): Es gibt nur einen Protagonisten: ein Weberknecht (Leiobunum politum), der über eine Wurzel läuft. Gonzalez Ahumada nutzte seinen Blitz in Intervallschaltung als Gegenlichtquelle, um den Eindruck zu erwecken, dass es sich nicht nur um ein Tier, sondern um eine ganze Anzahl von Individuen handelt.

Wenn Herbst und Winter sich treffen

Sieger der Kategorie Pflanzen und Pilze

Das Bild mit dem poetischen Titel When Autumn meets Winter (Wenn sich Herbst und Winter treffen) hat Fortunato Gatto aus Italien eingereicht und damit die Kategorie Pflanzen und Tiere gewonnen.

Für das Foto reiste er im Herbst in die alaskische Tundra. Die Herbstfärbung sei dort unglaublich intensiv gewesen, aber was ihm vor Begeisterung fast den Atem raubte: ein heftiger Schneesturm, der die Landschaft plötzlich vom Herbst in den Winter versetzte. Und es ihm ermöglichte, ein Bild von seltener Intensität zu machen.

Wollgras im Mitternachtswind

Zweiter in der Kategorie Pflanzen und Pilze

Cotton grass in midnight breeze (Wollgras im Mitternachtswind) heißt das Bild von Dag Røttereng aus Norwegen, das sich im Wettbewerb den zweiten Platz in der Kategorie Pflanzen und Pilze sichern konnte.

Fotograf Røttereng wusste innerlich bereits im Voraus ganz genau, wie sein Bild aussehen sollte: Wollgras, das in der milden Brise einer Sommernacht tanzt. Um dieses Ergebnis aber auch tatsächlich zu erreichen, musste er drei Einzelaufnahmen kombinieren: Während der ersten Aufnahme bewegte er die Kamera und bei der dritten setzte er noch einen Blitz ein. Bis er endlich das gewünschte Resultat hatte, musste er sich mehrere Stunden gedulden.

Ein kleiner Sturm

Sieger der Kategorie Landschaften

Minor Storm (Ein kleiner Sturm) lautet der Titel des Siegers in der Kategorie Landschaften. Das Bild schoss Paco Costa Cervera aus Spanien.

Über den Entstehungsprozess berichtet der Fotograf: "Es war ein lustiger Tag: Ein befreundeter Fotograf, Jake Abbott, und ich betätigten uns als „Sturmjäger“, immer auf der Suche nach dem perfekten Unwetter. Schließlich fanden wir eine gute Situation am Kap San Antonio, in der Nähe von Javea (Spanien). Der starke Wind behinderte unsere Arbeit ein wenig, aber dank der dunklen Wolken gelang es uns, einige Blitze im Bild festzuhalten." Um die lange Belichtungszeit von 30 Sekunden zu erreichen, musste er einen ND-Filter (neutraler Graufilter) einsetzen, der die auf den Sensor treffende Lichtmenge beschränkt.

Die wilde Schönheit der Torrente Cellina

Zweiter Platz in der Kategorie Landschaften

Für gewöhnlich kennt man Bilder aus der Cellina-Schlucht nur mit blau-grün leuchtendem Wasser. Eine andere Perspektive, nämlich die auf die "wilde Schönheit", bietet das zweitplazierte Bild in der Kategorie Landschaften. Fotograf Luciano Gaudenzio aus Italien wählte daher für sein Werk den Titel Wild beauty of Cellina river (Die wilde Schönheit der Torrente Cellina).

Fotograf Gaudenzio hat das Tal im Laufe der Jahre zu jeder Jahreszeit besucht, um dessen Einzigartigkeit in Bildern festzuhalten. "An diesem speziellen Tag lag eine magische Stimmung über dem Flusslauf", berichtet er, "doch der starke Schneefall erschwerte es, ein Bild zu gestalten, das mir wirklich gefiel." Seine Idee: Um die Situation angemessen wiedergeben zu können, muss er eine Doppelbelichtung machen. Also fotografierte er zunächst die Landschaft, im zweiten Bild fokussierte er dann auf die Schneeflocken im Vordergrund, die mit einem Blitz aufgehellt wurden. Es brauchte einige unbefriedigende Versuchen, bis dann endlich diese Bild entstand: Die wilde Schönheit der Torrente Cellina bei heftigem Schneefall.

Meerforelle unter Polarlicht

Sieger der Kategorie Unter Wasser

Gesamtsieger Audun Rikardsen aus Norwegen räumt sogar noch einen zweiten Sieg im Wettbewerb ab: Sein Bild Arctic trout in northern light (Meerforelle unter Polarlicht) holt den Sieg in der Kategorie Unter Wasser.

Das Foto würde auch in die Kategorie "Andere Tiere" passen, oder in die Kategorie "Atelier Natur", vielleicht auch in die Rubrik "Landschaften" - schließlich zeigt es nicht nur eine fotogene Forelle, sondern auch eine schöne Komposition aus fallenden und steigenden Linien, die sich aus dem Bergmassiv und den Polarlichtern ergeben. Da im späten Herbst Meerforellen zum Laichen in die nordischen Flüsse ziehen, nutzte Fotograf Rikardsen die Gelegenheit, diese im Fluss Skibotn im Norden Norwegens während einer schönen Polarnacht und im Schein des Polarlichtes abzulichten. Das Bild ist eine Einfachbelichtung, wobei Schärfeebene und Blende während der Belichtung verändert wurden, so Rikardsen. Das Bild nutzt er aber auch, um vom Leid im Jahr 2015 zu berichten: So wurde der Fluss von einem Parasiten heimgesucht, der unter anderem Forellen und Lachse befällt, weshalb alle Fische getötet werden mussten, um den Parasiten zu bekämpfen.

Unterwasserballett

Zweiter in der Kategorie Unter Wasser

Das Foto Unterwasserballett vom spanischen Cristobal Serrano belegt hinter Rikardsen den zweiten Platz in der Kategorie Unter Wasser.

Das Foto zeigt Buckelwale, wahre Giganten der Meere und mit die größten Säugetiere der Erde. "Trotz ihres Körpervolumens sind sie in der Lage, sich mit der Eleganz eines Balletttänzers in ihrem Element zu bewegen", berichtet Serrano. "Ich tauchte im offenen Wasser vor der Herde, als sich die Tiere plötzlich synchron in meine Richtung bewegten. Ich fühlte mich, als sei ich mitten auf einer Autobahn, kurz bevor ein Bataillon von Kolossen mich überrennt." Obwohl die Wale ganz dicht an ihm vorbeischwammen, berührten sie ihn nicht - sondern boten ihm stattdessen die Gelegenheit für diese Aufnahme.

Das entscheidende Bild

Lobende Erwähnung in der Kategorie Unter Wasser

Das Foto Das entscheidende Bild (The decisive shot) von Mikhail Korostelev aus Russland sicherte sich in der Kategorie Unter Wasser eine lobende Erwähnung durch die Jury.

Anlass für das Bild war, dass Korostelev Bären beim Fischfang fotografieren wollte. Deshalb konstruierte er einen sicheren Käfig, den er im Fluss aufstellte. "Es war interessant, die Jagdtaktik der Bären zu beobachten: Bis zu 20 Sekunden lang hielt dieses Tier seinen Kopf unter Wasser und wartete ruhig ab. Sobald die Fische sich an seine Anwesenheit gewöhnt hatten und sich näherten, packte sie der Bär mit einer blitzschnellen Bewegung seiner Pfoten oder er schnappte sie direkt mit den Zähnen. Schlug die Aktion fehl, wiederholte er seine Taktik geduldig, bis sich der Erfolg einstellte."

Koexistenz

Sieger der Kategorie Mensch und Natur

Der Titel Koexistenz gibt gleichzeitig ein Statement ab: In der Kategorie "Mensch und Natur" gewinnt ein Foto, dass sich Koexistenz nennt. Nur so funktioniert das Zusammenspiel von Mensch und Natur nämlich. Tanja Dekker aus den Niederlanden beschreibt mit dem Titel aber gleichzeitig auch den Bildinhalt.

Im Foto ist ein Familienverband Afrikanischer Elefanten zu sehen, der gemächlich dem abendlich leuchtenden Horizont entgegen läuft, während ein Viehhüter vom Stamme der Massai seine Rinder heimwärts treibt. "Die Wagenspuren verraten unsere Anwesenheit als Touristen. Ein friedvoller Abend im Amboseli-Nationalpark in Kenia. Die Menschen und ihr Vieh konkurrieren hier mit den Wildtieren um den Zugang zum Wasser, um Nahrung und Lebensraum. Die einzige Möglichkeit, die Balance dieses Ökosystems zu wahren, besteht in friedlicher Koexistenz. Das Vieh der Massai hat Zugang zu den Wasserstellen, die Elefanten dürfen sich frei bewegen, und der Ökotourismus unterstützt die lokale Bevölkerung."

Natürlicher Instinkt

Zweiter Platz in der Kategorie Mensch und Natur

Ilona Szabo aus Ungarn holt sich mit ihrem Werk Natürlicher Instinkt den zweiten Platz in der Kategorie "Mensch und Natur". Wie auch das vorige Siegerfoto Koexistenz ist der Titel clever gewählt.

So ist es ein natürlicher Instinkt des Schwans, seine Jungen zu verteidigen. Und es scheint der natürliche Instikt der Fotografin zu sein, ihren Hund zu verteidigen. Dieser hat den zunächst in ziemlich großer Entfernung schwimmenden Schwan scheinbar irritiert, weshalb dieser dann zum Angriff überging. Ursprünglich wollte Szabo eigentlich nur zusammen mit ihrem Hund ein Bad nehmen und sich dabei fotografieren. "Also baute ich meine Ausrüstung auf, komponierte das Bild, und wir sprangen in den Balaton (Ungarn)." Gerade, als dann der Schwan unerwarteterweise angriff, schoss die Kamera dank des Zeitauslösers ein Bild von diesem unwiederbringlichen Moment, den Ilona Szabo aber auch kein zweites Mal erleben möchte.

Optische Täuschung

Sieger der Kategorie Atelier Natur

Fran Rubia aus Spanien gewinnt mit seinem Bild Optische Täuschung die Kategorie "Atelier Natur".

In seinem Bild sind es aber nicht (oder nicht nur) die bunten Farben des Rio Tinto in Spanien. Diese sind übrigens nicht in der Nachbearbeitung hinzugefügt worden, sondern stammen von im Wasser gelösten Schwermetallen. Was in der Nachbearbeitung stattdessen gemacht wurde und was gleichzeitig den Blick des Betrachters irritiert, ist die Drehung des Bildes: Während die Langzeitaufnahme die Fließbewegungen des Flusses weichzeichnet, sorgt die Drehung dafür, dass die eigentlich an der Wasseroberfläche gespiegelten Bäume plötzlich richtig herum stehen, wodurch diese interessante optische Täuschung entsteht.

Mahlzeit

Zweiter in der Kategorie Atelier Natur

Der einfache Titel Mahlzeit scheint auf den ersten Blick gar nichts damit zu tun zu haben, was der Betrachter auf dem zweitplatzierten Bild des aus Portugal stammenden Fotografen Guilherme Limas zu sehen scheint.

Tatsächlich zeigt das Bild aber einen Schwarm Uferschnepfen (Limosa limosa), die an einem leicht bewölkten Morgen im flachen Wasser der Ria Aveiro (Portugal) nach Nahrung suchen. Da Limas aus dem Auto heraus fotografierte, ließen sich die Vögel überhaupt nicht von ihm stören. "Ich hatte deshalb ausreichend Zeit, ein wenig zu experimentieren. Dieses Ergebnis ist eine Mehrfachbelichtung, die ich in Schwarz-Weiß konvertiert habe." Diese Überlagerung mehrerer Bilder sorgt dabei für das scheinbare Durcheinander, das durch die Graustufen aber wieder Ordnung gewinnt.

Morgenlauf

Sieger der Kategorie Jugend bis 14 Jahre

Carlos Perez Naval aus Spanien konnte die Jury mit seinem Bild Morgenlauf in der ersten Jugendkategorie bis 14 Jahre überzeugen.

Sein Foto zeigt eine Gruppe von Oryxantilopen (Oryx beisa) im Samburu-Nationalpark (Kenia). Naval war sehr früh aufgestanden, um beim besten Licht fotografieren zu können. Als er eine Staubwolke am Horizont entdeckte, forschte er nach und fand eine zügig umherlaufende Gruppe von Antilopen. Da einige Tiere immer wieder innehielten, um zu kämpfen, bot sich ein schönes Motiv, das durch die besondere Belichtung - die ersten Strahlen der Morgensonne fielen durch den Staub der Savanne - zu einem tollen Foto wurde.

Zaunkönig

Sieger der Kategorie Jugend 15 bis 17 Jahre

Thomas Hempelmann aus Deutschland sicherte sich den Sieg in der zweiten Jugendkategorie. Hier konnten Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren mitmachen, sein Werk Zaunkönig holte den Sieg.

Das Foto zeigt einen Zaunkönig (Troglodytes troglodytes), der sich gerade unter einer Holztür hindurchzwängt. Hempelmann berichtet: "Aufgenommen habe ich dieses Bild auf einem Bauernhof in Horstedt, einem kleinen Dorf in Nordfriesland. Der Vogel hatte sein Nest in einem großen Stall und konnte es bei geschlossener Tür nur durch diesen Spalt erreichen." Für dieses Motiv musste er sich an zwei Tagen jeweils ungefähr fünf Stunden in die Nähe der Tür legen. Das Ergebnis ist aber Lohn genug für diese Mühe.

Schattenläufer

Gesamtsieger des Fotowettbewerbs 2015 ist Richard Peters aus Großbritannien. Das Bild zeigt den Schatten eines Fuchses, der auf seinem nächtlichen Pirschgang durch Richards Garten schnürt. +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Ein Abend im Hula-Tal

Diese Aufnahme entstand in einer Fischzuchtanlage im Hula-Tal, das in der Region Galiläa (Israel) liegt. (1. Platz Kategorie Vögel) +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Auerhahn

Ein Auerhahn zur Balzzeit (2. Platz Kategorie Vögel) +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Rostbauchguan

Diese Aufnahme zeigt einen Rostbauchguan (Penelope purpurascens) im Nebelwald von Costa Rica, der eine kurze Pause von der Nahrungssuche macht. +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Nächtlicher Star

Bence Mate, der Sieger in der Kategorie Saugetiere fotografierte ein Wildschwein bei Nacht mit einer fernausgelösten Kamera +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Buckelwal unter arktischem Mond

Der 2. Platz in der Kategorie Saugetiere ging an Audun Rikardsen. Das Bild Zeigt einen Buckelwal bei Nacht. +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Frühsport in der Wiese

Ein Reh im Kornfeld, fotografiert von Duy Anh Pham in der Nähe von Fredrichstad (Norwegen)+++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Ruhe im Fluss

Ein junger Kaiman im Fluss. Erst wenn es dämmert, kommen sie heraus, um auf Nahrungssuche zu gehen. (1. Platz der Kategorie Andere Tiere) +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Das Phantom der Nacht

Das Siegerbild der Kategorie Pflanzen und Pilze zeigt einen Frauenschuh (Cypripedium calceolus) der Gattung Orchideen. +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Herbstspiegel

Der zweite Platz der Kategorie Pflanzen und Pilze zeigt Blütenstände der Wilden Karde (Dipsacus fullonum), fotografiert in der Nähe des Dorfes Ain (Frankreich). +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Verschneite Bäume unter Vollmond, Halos und Polarlicht

Verschneiten Fichten, Polarlicht, Halos und Vollmond im Syöte Nationalpark (Finnland). (1.Platz Kategorie Landschaften) +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Düstere Zukunft

Die Fotografie eines Kammmolchs von Edwin Giesbers gewann in der Kategorie Unter Wasser. Viele Amphibienpopulationen sind stark vom Aussterben bedroht. +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Eindringling

Der 2. Platz der Kategorie Unter Wasser geht an Wahrmut Sobainsky mit seiner Aufnahme eines Kamberkrebs, einer invasiven Krebsart. +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Lichtspiel auf der Deponie

Diese Aufnahme entstand in einem kleinen Recycling-Betrieb in Südspanien. Bei der Verwesung des Mülls entstehen starke Säuren, die durch das Besprühen mit Wasser verdünnt werden. Ein Anblick mit zweifelhafter Schönheit. (1. Platz Kategorie Mensch und Natur) +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Sprint am Waldrand

Sieger in der Kategorie Atelier Natur wurde Antje Kreienbrink, die einen Hasen bei vollem Sprint "erwischte". +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Der Wald

Der 2. Platz der Kategorie Atelier Natur: Eine kleine Pfütze mit Schlamm am Ende des Vatnajökull Gletscher (Island). Die Texturen erinnern an einen Wald – wo doch diese eher selten auf Island vorkommen. +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Gitter

1. Platz Jugend bis 14 Jahre/Winner - Corentin Graillot Denaix +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Silhouette

1. Platz Jugend 15-17 Jahre/Winner - Marius Luca Bast +++ Der internationale Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

Lebendige Felszeichnung - Siegerbild 2014

Gesamtsieger des europäischen Naturfoto-Wettbewerbs 2014 war der britische Fotojournalist und Wildlife-Guide Neil Aldridge mit seinem Bild "Lebendige Felszeichnung – Living Rock Art".

Spuren in der Nacht - Siegerbild 2013

Im Jahr zuvor gewann der Brite Alexander Mustard, der während mehrerer nächtlicher Tauchgänge beobachten konnte, wie Blaurücken-Stachelmakrelen (Caranx ruber) über dem Korallenriff jagten.

Der Sterngucker - Siegerbild 2012

2012 konnte sich Tommy Vikars aus Finnland mit diesem Bild den Gesamtsieg beim GDT-Wettbewerb Europäischer Naturfotograf des Jahres sichern.

Gewinn und Verlust - Siegerbild 2011

Dieses Vogel-Bild bescherte 2011 Oldrich Mikulica den Gesamtsieg GDT-Wettbewerb Europäischer Naturfotograf des Jahres.

Ghostly Cheetah - Siegerbild 2010

2010 gewann Britta Jaschinski mit ihrem Bild "Ghostly Cheetah - Geisterhafter Gepard".
Mehr zu dieser Fotostrecke: Die Naturfotos des Jahres 2017