127 Hours Gewinnspiel: Die zehn besten Heldenmomente

Sie können die Fotostrecke mit den Richtungspfeilen der Tastatur bedienen
←   →
Foto: Christian Reinicke, Magdeburg Die zehn besten Heldenmomente

Den Kilimanjaro bezwungen

"Mein absolutes Highlight war bisher die erfolgreiche Besteigung des Kilimanjaro - entstanden aus einer fixen Idee, den 5.895 Meter hohen Berg in Tansania auch als Nichtbergsteiger zu bezwingen. Nach Jahren der Vorbereitung war es dann am 25. September 2008 so weit: Um 7:00 Uhr erreichte ich mit meinen Begleitern den Uhuru Peak. Erschöpft, aber glücklich hatte ich den Berg bezwungen."

Allein durch die Wüste

"Als Abwechslung zum Schnorcheln im Roten Meer schloss ich mich einer kleinen Gruppe von Abenteuerlustigen an, mietete mir ein Pferd und versuchte die Wüste der Makadi Bay zu erkunden. Leider hatte ich nicht das Glück, ein arabisches Vollblut unter meinem Sattel zu haben und verlor nach wenigen Minuten im schnellen Galopp meine beiden Begleiter zwischen den Dünen. Mit rudimentären Kenntnissen der Sonnenuhr versuchte ich die ungefähre Lage des Meeres auszumachen und schlug mich allein durch die Wüste. Nach einer halben Ewigkeit erreichte ich endlich das Wasser (und meine beiden Begleiter). Das Foto zeigt mich und mein Pferd am Strand der Makadi Bay (Ägypten)."

Der erste 6000er

"Unser Abenteuer starteten wir in La Paz, Bolivien. Wir (meine Freundin und ich) wollten nun endlich unseren ersten 6000er besteigen. So ging es zum Huayna Potosi (6088 m). Drei Tage sollte die Besteigung dauern. Ausgerüstet mit Steigeisen, Taschenlampe und Eisaxt ging es los. Die Nächte verbrachten wir mit anderen Bergsteigern in sehr einfachen Hütten. Es ging vorbei an Gletscherspalten und bizarren Schneeformationen. Immer weiter. Immer höher. Immer langsamer. Doch dank unseres Guides haben wir es schlussendlich auf 6088 m geschafft. Unglaublich. Atemberaubendes Gefühl. Man blickt auf die Welt hinab und sieht die Sonne über den Bergen aufgehen. Wow! Das war sicher eins unseren großen Highlights Südamerikas und somit werden wir unser persönliches Hero-Erlebnis so schnell auch nicht mehr vergessen."

Rentier gerettet

"Wir sind vor ein paar Jahren den Kungsleden in Lappland gelaufen. Die Saison ist dort Ende September schon praktisch vorbei. Alle Hütten auf dem Weg waren schon geschlossen. Wir sind fünf Tage lang gelaufen, ohne eine Menschenseele zu sehen. Nur Rentiere von Zeit zu Zeit. Und dann plötzlich kam aus dem Nichts ein Helikopter angeflogen und ging direkt vor uns nieder. Heraus kam ein Sami gestiegen, der uns nach einem Rentier frage, das er suchte. Er war gerade dabei die Herde zusammenzutreiben für den Winter. Das eine Tier war ihm dabei entkommen. Zufällig hatten wir es tatsächlich gesehen. Ein einsames Tier. So konnten wir helfen, das verlorene Rentier wieder nach Hause zu bringen."

Meine erste Hochtour

"Auf dem Rückweg vom Ewig Schneefeld, vor dem Mönch. Start gegen 3 Uhr morgens vom Jungfraujoch aus, wo ich im Zelt übernachtet hatte. Das war mein erster Sonnenaufgang in den Bergen. Einfach genial. Das Bergvirus hat mich gepackt. Ich will wieder hin!"

Höhenangst überwunden

"Für jemanden mit fehlender Schwindelfreiheit sowie reichlich negativer Erfahrungen auf diversen Rummelplätzen dieser Welt (mit allem was sich dreht oder nur hoch ist), war das schon eine Art Heldentat!"

Alpinabenteuer heil überstanden

"Das Bild zeigt meinen besten Freund und mich bei unserer ersten alpinen Erfahrung überm Lünersee. Obwohl die Route an der schwierigsten Stelle nur mit 4+ bewertet ist, ist sie in alpiner Umgebung in der ersten Seillänge im Vorstieg doch sehr herausfordernd und für Sportkletterverhältnisse nicht gut abgesichert. Trotzdem war es ein Riesenspaß und wir haben es heil überstanden."

Kletterwochenende in der Sächsischen Schweiz

"Jedes Jahr ist ein Kletterwochenende mit meinem Kumpel in der schönen Sächsischen Schweiz Pflicht. Wir nehmen unsere Famillien mit, die dann unten am Berg das Feuer bewachen, für die Versorgung zuständig sind und die Höhle, in der wir dann meistens übernachten, bewachen. Ist immer für uns alle ein super Naturerlebnis und der Adrenalinkick beim Klettern ist natürlich der absolute Höhepunkt!"

Ein etwas anderes Gletscher-Wochenende

"Am 02. Juli 2011 startete ich gemeinsam mit drei Kumpels, um 02:30 Uhr von Trafoi bei den Dreibrunnen um über den sog. Meranerweg den Gipfel des Ortler zu erreichen. Bereits um 07:00 Uhr standen wir auf dem Gipfel des Ortler und weitere drei Stunden später konnten wir das erste Bierchen in der Berghütte zu uns nehmen. Am Tag darauf ging es mit einem weiteren Gletscher weiter und zwar mit dem Gletscher-Halbmarathon im Pitztal. Mit etwas schweren Füßen konnte ich nach genau 1:16:01 das Ziel erreichen und damit den 6. Gesamtplatz auf der über 21 km langen Strecke erreichen! Dieses etwas andere Gletscher-Wochenende war somit perfekt!"

Outdoor-Abenteuer in Kärnten

"Mein großes Abenteuer war eine Allroundtour mit Klettern, Kanu fahren, Downhill, Bergsteigen, Surfen ... ein unglaublich tolles Erlebnis! Seitdem bin ich ein absoluter Outdoor-Abenteuer-Fan. Dieses Erlebnis würde ich gerne mal mit meinem Verlobten teilen, vielleicht nächstes Jahr in Schweden?!"
Mehr zu dieser Fotostrecke: 127 Hours-Fotowettbewerb: Heldenmomente