Neuheiten 2014: Equipment, Zelte, Rucksäcke und mehr

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Foto: Hersteller Zelt: Exped Spica 2 UL

Zelt: Exped Spica II UL

Exped gilt als Synonym für innovative Ausrüstung. Kein Wunder also, dass die Schweizer Tüftler für 2014 jede Menge Neuheiten haben. Grammjäger dürfte das Drei-Saison-Zelt Exped Spica II UL interessieren, soll der Tunnel für zwei Personendoch nur 1,7 Kilo wiegen. Zu klein? Voilà: Mit dem Exped Cetus II UL steht eine ultraleichte Alternative mit verlängerter Apsis zur Wahl (2,15 Kilo). Tipp für Verliebte: Auf den doppelbreiten Duo-Isomatten lässt sich outdoors richtig schön kuscheln ? ganz ohne Besucherritze. Zu den Highlights zählen auch der Rucksack Exped Glissade 25/35 für Wintertouren sowie der Exped Dreamwalker WB 700, ein wasserdichter Mantelschlafsack mit 840-cuin-Gänsedaune.

Zelt: Robens Raptor

Die Zelte von Robens wurden von outdoor schon mehrfach mit einem Kauftipp für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet. Der nächste Kandidat könnte das Raptor aus der Lite-Serie sein. Das Besondere: Der Newcomer Robens Raptor kombiniert die Vorteile von Tunnelzelten - das große Raumangebot - mit der frei stehenden Konstruktion von Kuppelzelten. Auch sonst hat das Robens Raptor einiges zu bieten. So kann man über die beiden großen, gegenüberliegenden Eingänge nicht nur komfortabel ins Zelt schlüpfen, sondern die mobile Unterkunft für zwei Personen auch sehr effektiv belüften.

Schlafsack: Therm-a-rest Mira

Herrenschlafsäcke von Therm-a-rest gibt es schon länger Jetzt hat auch für die Damen das Warten ein Ende, denn die US-Amerikaner stellen zwei Daunen- und ein Kunstfasermodell speziell für sie vor. Wie allen Schlafsäcken von Therm-arest fehlt auch den Ladyversionen die Füllung im zentralen Bereich der Unterseite, wo ohnehin die Isomatte vor Kälte schützt. Der Vorteil liegt im bei gleicher Wärmeleistung geringeren Gewicht und kleineren Packmaß. Praktisch: Zwei breite Bänder auf der Schlafsackunterseite halten selbst unruhige Schläfer sicher auf der Matte.

Ladegerät: Brunton Hydrogen Reactor

Während die Serienfertigung von Autos mit Brennstoffzelle noch in ferner Zukunft liegt, bringt Brunton mit dem ­Hydrogen ­Reactor eine tragbare Brennstoffzelle, mit der sich iPhone, Stirnlampe oder GPS-Gerät aufladen lassen. Das Gerät ist ähnlich kompakt wie eine Zigarettenschachtel und wiegt mit einer Wasserstoff-Patrone 216 Gramm. Die in ihr gespeicherte Energie entspricht in etwa 30 AA-Batterien! Sie lässt sich mit einer extra erhältlichen Ladestation oder über den Fachhandel wiederbefüllen. Bis auf ein leises Zischen und eine kleine Wasserdampfwolke merkt man nichts vom Betrieb.

Ladegerät: Brunton Hydrogen Reactor (Video)

Wir haben uns die tragbare Brennstoffzelle von Brunton vorab auf der OutDoor-Messe 2013 angeschaut.

Zelt: Wechsel G3

Zeltspezialist Wechsel erweitert seine G Zero Line für anspruchsvolle Trekkingtouren um den Geodät G3. Sechs Stangen aus Yunan Ultra Lite mit 15 Kreuzungspunkten sollen dafür sorgen, dass die mobile Unterkunft für drei Personen auch bei steifer Brise sicher im Wind steht.

Zelt: Big Agnes Angel Springs UL2

Ganz schön schlau: Um das Gewicht beim Hybridzelt Big Agnes Angel Springs UL2 zu minimieren, führt Big Agnes das Innenzelt auf der Rückseite als Singlewall aus. Mit Erfolg, bringt die mobile Unterkunft für zwei Personen (laut Hersteller) doch nur rund 1,2 Kilo auf die Waage.

Zelt: Helsport Reinsfell Superlight 2

Die Norweger haben ihre erfolgreiche Leichtzeltserie deutlich ausgebaut. Zum Beispiel mit dem Helsport Reinsfjell Superlight 2, das viel Komfort bei geringem Gewicht verspricht (rund zwei Kilo) und dank steil stehender Seitenwände sowie zweier Eingänge reichlich Platz für zwei Personen bietet. Vier Lüfter und großflächige Mesheinsätze im Innenzelt schaffen außerdem ein angenehmes Innenklima. Eine Alternative für drei Personen ist hingegen das neue Rondane Superlight 3 Camp – laut wiegt es nur 1,8 Kilogramm und eignet sich ? wie auch das Reinsfjell Superlight 2 ? für Trekkingtouren zu jeder Jahreszeit.

Zelt: MSR Elixir

Top-Neuheit der Amerikaner ist das halbgeodätische Leichtzelt MSR Elixir. Es soll, als 2- oder 3-Personenversion, geringes Gewicht und hohe Windstabilität miteinander verbinden. Auch die erfolgreichen Hubba-Zelte wurden komplett überarbeitet: MSR Hubba NX heißt die neue Modellreihe, die nicht nur – wie alle MSR-Zelte – in neuem Farbgewand erscheint, sondern auch eine Cabrio-Funktion bietet: Das Außenzelt lässt sich bis zum Zenit zusammenschieben und ermöglicht so die Aussicht auf die Sterne. Und die MSR-Stöcke? Sie erhalten 2014 ein Farbupdate und ergonomischere Griffe.

Zelt: Rejka Antao III High

Einer Frischzellenkur unterzogen hat Rejka das Erfolgsmodell Antao III. Als Außenzeltmaterial kommt bei dem sturmsicheren Tunnel für drei Personen künftig beidseitig silikonisiertes Ripstop-Nylon zum Einsatz ? was das Gewicht auf gute 3,5 Kilo senkt. Geblieben ist das großzügige Platzangebot des Rejka Antao III.

Zelt: Easy Camp Shadow 200

Easy Camp baut seine Zeltpalette weiter aus. Wanderer und Tourenradler mit kleinem Geldbeutel dürfen sich auf das schnittige Easy Camp Shadow 200 aus der GO-Linie freuen. Die Tunnelkonstruktion für 100 Euro aus PU-beschichtetem Polyester bietet zwei Personen Unterschlupf. Fein: der wannenförmige Boden, der die Apsis trocken und sauber hält.

Familienzelt: Outwell Birdland S

Neu im Stall von Outwell: das Familienzelt Outwell Birdland S. Hervorstechendes Merkmal der Freiluftpension für drei Personen ist die großzügig gestaltete Front mit dem breiten Vordach, das den Eingang effektiv vor Regen schützt. Für Komfort sorgen die großen Fenster und der eingenähte Boden, der Wind, Staub und Krabbeltiere abwehrt.

Schlafsack: Carinthia G-Air

Ein hervorragendes Wärme-Gewichts-Verhältnis verspricht der Kunstfaserschlafsack Carinthia G-Air. Bei einem Gewicht von 980 Gramm liegt die Komforttemperatur laut Hersteller bei beachtlichen 0,3 Grad Celsius. Verantwortlich dafür ist G-LOFT ISO+, ein eigens entwickeltes Füllfaserflies aus spiralförmigen Hohlfasern.

Schlafsack: Grüezi Bag Spider

Nomen est omen: Grüezi Bag ordnet die Kammern beim Daunenschlafsack Grüezi Bag Spider an wie die Maschen eines Spinnennetzes. Die raffinierte Konstruktion soll nicht nur das Verrutschen der Gänsedaunen verhindern, sondern zusammen mit der 600+ cuin Füllkraft für mollige Wärme bis zu minus fünf Grad sorgen.

Schlafsack: Rab Andes 800

Neben drei ultraleichten Funktionsjacken aus Pertex Shield+ und der 365-Gramm-Dreilagen-Eventjacke Newton wartet Rab vor allem bei den Schlafsäcken mit Neuheiten auf. Sämtliche Modelle wurden für Spring 2014 mit wasserabstoßender Daune befüllt – und das von Hand in Derbyshire, UK. Rab verwendet dafür exklusiv von Nikwax fluorkarbonfrei imprägnierte Daunen. Außerdem optimierten die Briten die Kammern sämtlicher Schlafsäcke in Bezug auf Füllmenge und Wärmeleistung in einem aufwendigen Verfahren.

Schlafsack: Sea to Summit Spark

Sea To Summit bleibt Leichtausrüstung treu: Die Marke aus Down Under präsentiert die Schlafsacklinie Spark, die konsequent auf niedriges Gewicht und geringes Packmaß getrimmt wurde. Die Liste der Zutaten umfasst eine 90/10er- Gänsedaunenfüllung mit 850+ Loft, leichtes 10D Pertex Quantum für die Hülle sowie Ultra-Dry-Down-Ausrüstung zum Schutz vor Feuchtigkeit. Das Paradestück, der Spark I mit Komforttemperatur 12° C, soll nur 350 Gramm auf die Waage bringen und vor allem Adventure Racer glücklich machen.

Kocher: Jetboil Joule Alpinist

Liebhaber von Wintertouren und anderen eisigen Abenteuern will Jetboil mit dem Kochsystem Joule ansprechen. Der Gaskocher Jetboil Joule Alpinist verheißt konstant hohe Brennleistung bis –12 Grad Celsius. Ihm zur Seite steht der Joule Alpinist - mit zusätzlichem Windschutz und neu entwickelter Aufhängevorrichtung.

Kocher: Soto WindMaker

Der Soto OD-1R gilt als einer der besten Gaskocher auf dem Markt. Nun haben die Tüftler aus Japan das Erfolgsmodell weiterentwickelt. Dank des windgeschützten Brennerkopfes feuert der Soto Windmaster OD-1RX selbst bei starken Brisen - wenn andere Gaskocher schwächeln - mit hoher Leistung, so der Hersteller. Auch eignet sich die stark fokussierte Flamme besser für kleine Töpfe.

Kocher: Primus Eta Lite

Das 1892 gegründete Unternehmen präsentiert den Primus Eta Lite - einen Gaskocher zum Aufschrauben und in dafür untypisch niedriger Bauart. Das senkt den Schwerpunkt und erhöht die Standsicherheit, was ein erster Test bereits zeigte. Ebenfalls überzeugend: der neue Bajonettverschluss.

Kocher: Primus Eta Lite (Video)

Wir haben uns den Primus-Kocher live auf der OutDoor 2013 angeschaut (siehe Video).

Messer: Victorinox Hunter Pro

Die Traditionsmarke ergänzt ihr Sortiment um das Jagdmesser Hunter Pro, das auch Outdoor-Fans begeistern dürfte. Die zehn Zentimeter lange Klinge aus rostfreiem 1.4419-Stahl lässt sich mit einer Hand öffnen und arretieren. Der rutschfeste, ergonomisch geformte Griff sorgt laut Hersteller dafür, dass das Schweizer Messer selbst mit feuchten Fingern oder dicken Handschuhen sicher in der Hand liegt.

Sportbrille: Julbo Tensing Flight

Zusammen mit Basejumpern hat die französische Brillenschmiede Julbo ihr neuestes Werk kreiert: das Modell Tensing Flight. Die Vollrahmenkonstruktion bietet ein elastisches Brillenband, selbsttönende Zebra-Light- und Polarized-3+-Gläser und verheißt besten Augenschutz ohne störenden Luftzug. Mit im Set dabei sind außerdem Twinflex-Bügel, die sich statt des Bandes anbringen lassen. Mit der Tensing Flight zielt Julbo jedoch nicht nur auf Bergspringer, sondern auf alle, die draußen schnell unterwegs sind: ob in der Luft, zu Land oder auch auf dem Wasser.

Sportbrille: Wenger Comfort Sport Glasses

Aus eins mach zwei - der Erfolg der Performance-Sportbrille hat Wenger dazu bewogen, ihr das Modell Comfort zur Seite zu stellen. Die Basis der Newcomerin bildet der Rahmen der Performance. Unterschiede bestehen dagegen bei den Gläsern, steht bei der Comfort doch ein elegantes, alltagstaugliches Design, vor allem aber der perfekte Sonnenschutz im Vordergrund. Laut Wenger bieten die weit geschwungenen, in verschiedenen Tönungen angebotenen Scheiben 100 Prozent Schutz vor UVA/UVB 400 sowie eine gestochene Schärfe bis in den Randbereich.

GPS: Falk Lux 22 und 32

Der Kartenspezialist hat seine GPS-Geräte Falk Lux 22 und 32 überarbeitet. Größte Neuerung sind die routingfähigen Basiskarten für 20 Länder Europas auf Basis von OpenStreetMap. Auch erstellen die Taschenlotsen nun individuelle Routenvorschläge und besitzen eine neue Rundkursfunktion.

GPS: Garmin Monterra

Garmin Monterra heißt das neue GPS-Flaggschiff von Garmin. Es setzt auf Googles Android-Betriebssystem und ermöglicht über WLAN das Laden von Apps aus dem Google Play Store. Typische Garmin- Funktionen sind als App auf dem Garmin Monterra vorinstalliert.

Karabiner: Black Diamond Magnetron Vaporlock

Innovatives aus dem Hause Black Diamond: Der Spezialist für Kletterausrüstung hat dem superleichten Karabiner Vaporlock den genialen Sicherheitsverschluss Magnetron eingepflanzt. Heraus kommt der Vaporlock Magnetron, der ein Höchstmaß an Sicherheit verspricht und nur 56 Gramm wiegt. Das Besondere: Ein Stahlinsert in der Karabinernase zieht beim Einclippen zwei magnetische Bügel im Schnapper an ? der Karabiner wird automatisch verriegelt. Das Leichtgewicht fühlt sich beim Sportklettern ebenso wohl wie in langen Mehrseillängenrouten.

Eisaxt: Grivel G-Zero

Der Französische Alpinausrüster Grivel präsentiert mit dem Modell G-Zero eine leichte Eisaxt im klassischen Stil. Sie verfügt über ein abnehmbares Kunststoff-Cover, das beim Greifen am Kopf vor Schnittverletzungen schützt. Außerdem schützt es Hände und Handschuhe vor Kontakt mit dem oft eiskalten Metall. Ebenfalls neu im Programm sind zwei Rucksäcke aus wiederverwertetem Material: ein 30-Liter-Alpin- und ein ultraleichtes 15-Liter-Trailrunningmodell, das nur 270 Gramm wiegen soll.

Klettersteigset: Skylotec Buddy Ferrata

Seit 65 Jahren arbeitet Skylotec im Bereich der industriellen Höhensicherung. Seit 2008 nutzt Skylotec die Erfahrungen auch für den Bergsport. Neu ist vor allem das Kids-Sortiment. Paradestück: das Buddy Ferrata Set mit zweistufigem Dämpfer, Helm, Chalkbag sowie Hüft- und Komplettgurt.

Kletterseil: Edelrid Corbi 8,6

"Dieses Seil ist ein Traum", so die Sportkletterer in der Jury. Grund: Beim Edelrid Corbi 8,6 handelt es sich um das dünnste Kletter­seil auf dem Markt (Durchmesser: 8,6 mm; Gewicht: 51 g/m). Das reduziert die Reibung in den ­Karabinern der Zwischensicherungen - ein großer Vorteil in langen Routen. Den geringen Durchmesser ermöglicht ein geflochtener Kern, spezielle Rohstoffe und eine extra Ausrüstung erhöhen die Gleitfä­higkeit der Fasern. Das führt zu einer gleichmäßige­ren Beanspruchung und erhöht die Haltbarkeit. Corbi ist zertifiziert als Einfach-, Halb- und Zwillingsseil.

Doppelseil: Beal Gully

Seilspezialist Beal schickt das leichteste Doppelseil der Welt ins Rennen: Gerade mal 37 Gramm pro Meter bringt das Beal Gully auf die Waage, der Durchmesser fällt mit 7,3 Millimeter ebenfalls extrem ­gering aus, und dank seines niedrigen Fangstoßes (7,2 KN als Doppelseil) dämpft es Stürze hervorragend. Weitere Schmankerln: Die von Beal entwickelte Unicore-Technik verhindert die Mantelverschiebung, durch eine dauerhafte Imprägnierung soll das Seil weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Gully ist als Zwillingsseil zugelassen und empfiehlt sich vor allem für anspruchsvolle Mixed­routen.

Trekkingstöcke: Leki Micro Vario Carbon

Auf welchen Trekkingstock setzt der bekannte Schweizer Bergsteiger Ueli Steck? Richtig, auf den Leki Micro Vario Carbon. Kein Wunder, soll sich der kompakte Faltstock mit 20 Zentimeter Verstellweg für den Zustieg zum Klettersteig ebenso eignen wie für flotte Kurztouren und zum Trailrunning.

Handschuhe: SealSkinz Nordic Gloves

Dünn, leicht und trotzdem warm ? so beschreibt SealSkinz die Nordic Gloves. Die wasser- und winddichten, atmungsaktiven Handschuhe sollen Wanderer ebenso ansprechen wie Eiskletterer und Tourengeher. Silikonreinsätze in der Innenfläche bieten perfekten Grip für Wander- und Skistock - oder das Eisbeil.

Schutzcase: Peli CE 1180 ProGear Vault

Das Schutzcase Peli CE1180 ProGear Vault macht das iPhone 5 fit für Outdoor-Touren. Die Box aus Aluminium und stabilem Polymer-Kunststoff mit kratzfester Display-Abdeckung wehrt nicht nur Regen, Schnee und Staub ab. Dank Elastomerauskleidung werden auch Stöße weich abgefedert, sollte das "Schätzchen" einmal auf den Boden fallen. Praktisch: Über Aluminium-Buttons im Case besteht uneingeschränkter Zugriff auf Tastenfunktionen wie den Lautstärkeregler. Das edle Schutzcase, das laut Peli nur 78 Gramm wiegt, gibt es ab sofort zum Preis von 93 Euro.

Ladegerät: Goal Zero Yeti 150

Strom kommt aus der Steckdose ? nur nicht überall. Auf Expeditionen oder auf dem Campingplatz lädt der Solarstrom-Generator Yeti 150 von Goal Zero Akkus, Kameras, Laptops oder Smartphones. Er speichert den Strom aus den Solarzellen und gibt ihn bei Bedarf über 12-Volt-, Wechselstrom- oder USB-Stecker ab.

Ladegerät: Goal Zero Yeti 150 (Video)

Wir haben uns die Ladegeräte und Laternen von Goal Zero live auf der OutDoor 2013 angeschaut (siehe Video).

Waschmittel: Hey Sports Micro Wash/Safety Wash-In

Mit dem Duo Micro Wash und Safety Wash-In zeigen die Schweizer Pflegeprofis von Hey-Sport Müffelbakterien auch bei niedrigen Waschtemperaturen von bis zu 40 °C die rote Karte. Während Micro Wash Funktionskleidung reinigt, sorgt Safety Wash-In für einen lang anhaltend frischen Geruch der Kleidung, so Hey Sport.

Waschmittel: Schoeller Austria EXP Chlorfrei

Um Wollartikel in der Maschine waschen zu können, muss die Wolle gegen Verfilzen geschützt werden. "Dies geschieht bisher durch jahrzehntealte, chlorbasierte Verfahren. Das ist nicht sonderlich umweltfreundlich", so der Umweltspezialist in der Jury. Das neu entwickelte EXP-Verfahren hingegen funktioniert ohne Chlor, erfüllt aber trotzdem strengste Waschnormen. Gewebe, die mit der neuesten Version des Verfahrens bearbeitet werden, kann man sogar in den Trockner stecken. Als einzige Wollausrüstung weltweit erfüllt EXP sowohl die GOTS- als auch die Blue­sign-­Kriterien.

Outdoor-Nahrung: Lyofood lyo Expedition

Gourmets sind sich einig: Leckere Leichtgewichtsnahrung ist schwer zu finden. Und wenn diese nur natürliche Zutaten enthalten soll, bleibt der Teller meist leer. Der polnische Hersteller Lyofood verzichtet deshalb auf Zusatz- und Konservierungsstoffe, selbst ­Zucker wird nicht zugesetzt. Auch bei der Herstellung geht man ­eigene ­Wege: Während in der Regel die ein­zelnen gefriergetrockneten Bestandteile ­gemischt werden, ­bereitet Lyofood das ­gesamte Gericht zu und trocknet dieses erst danach. Es gibt sechs Hauptgerichte und vier Suppen.

Rucksack: Arcteryx Alpha FL

Arc‘teryx schafft bei seinem wasserdichten Tourenrucksack Alpha FL Pack 45 (45 l, 680 g) den Spagat zwischen geringem Gewicht und hoher Strapazierfähigkeit. Auch die Trageeigenschaften begeistern - "was an der extrem aufwendigen Machart liegt", so eines der Jury-Mitglieder des OutDoor-Awards. Dadurch sitzt der Rucksack wie festgeklebt am ­Rücken, engt aber nicht ein. Auch die Last­übertragung überzeugt - und setzt in dieser Gewichtsklasse Maßstäbe. +++ Weitere Messehighlights im Überblick

Rucksack: Camelbak Fourteener 20

Die Trinksysteme von Camelbak genießen einen hervorragenden Ruf. Damit das so bleibt, spendieren die US-Amerikaner dem beliebten Tagesrucksack Camelbak Fourteener 20 das kürzlich vorgestellte NV-Rückenpanel. Durch die besondere Polsterkonstruktion mit breiten Strömungskanälen soll der Rücken von allen Seiten optimal belüftet werden, selbst bei voll beladenem Rucksack. Im Schulterbereich beweglich aufgehängte Pads versprechen zudem viel Bewegungsfreiheit. Prima: das Drei-Liter-Reservoir und die lebenslange "Got Your Bak"-Garantie.

Rucksack: Urban Rock Climb 30

Top-Neuheit von Urban Rock ist der puristische Urban Rock Climb 30. Der nur 1000 Gramm schwere Kletterrucksack verzichtet auf Schnickschnack, dafür besitzt er ein Alu-Tragegestell. Dank seiner kurzen Rückenlängen wird er auch vielen Frauen passen. Der Preis des Urban Rock Climb 30 liegt bei 99 Euro.

Rucksack: Bergans Rondane

Für den Sommer 2014 hat der norwegische Outdoor-Spezialist Bergans seine Rucksacklinie Rondane überarbeitet. Hinzu gekommen sind vor allem zwei kleine Ruckäcke mit sechs und zwölf Litern Volumen, die besonders für Biker, Multisportler und Trailrunner attraktiv sind. Neben einem extra Fach für eine Trinkblase, verfügen die beiden Modelle auch über das neue "Rock Steady Stabilizing System (RS3)", das laut Hersteller die Auf- und Abbewegung des Rucksacks beim Laufen reduzieren soll, und somit dem Träger mehr Bewegungsfreiheit lässt.

Rucksack: Bergans Rondane (Video)

Wir haben uns die neuen Bergans-Rucksäcke vorab auf der OutDoor 2013 angeschaut (siehe Video).

Rucksäcke: Ortlieb High Visibility

Gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr bedeutet ein entscheidendes Plus an Sicherheit. Getreu diesem Motto bietet Ortlieb mit der High-Visibility-Linie eine leuchtstarke Lösung im Bereich Fahrradtaschen an. Die Modelle Back- und Front-Roller, Ultimate6 M sowie die Office-Bag LQL3 fallen nicht nur wegen der knallgelben Signalfarbe auf. Weil das PU-beschichtete Cordura-Gewebe von einem starken Reflexgarn durchzogen ist, fungiert die ganze Tasche bei Dunkelheit als Reflektor. Ebenso erwähnenswert: der Elevation Pro, ein leichter Alpinrucksack mit Rollverschluss.

Rucksack: Montane Dragon 20

Für die Saison 2014 schickt Montane den Trailrunning-Rucksack Dragon 20 ins Rennen. Sein Hauptfach ist dank verschweißten Nähten und einem Rollverschluss wasserdicht. Laut Hersteller führt das westenähnliche Gurtsystem zu einer optimalen Lastenverteilung. Einschübe für zwei Trinkflaschen und eine Trinkblase ermöglichen auch längere Touren. Der 20 Liter fassende Rucksack wiegt 374,8 Gramm (Herstellerangabe). Preis: etwa 125 Euro.

Rucksack Montane Dragon 20 (Video)

Wir haben uns den kompakten 20-Liter-Rucksack Montane Dragon vorab auf der OutDoor 2013 angeschaut.

Rucksäcke: Deuter Futura

Vor 30 Jahren präsentierte Deuter den Futura mit dem legendären Aircomfort- Tragesystem - ein Meilenstein in der Rucksackentwicklung. Nach wie vor erfreut sich der Klassiker bei ambitionierten Wanderern großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn der Jubilar wurde stetig weiterentwickelt. So auch zur Saison 2014: Das neue Deuter Aircomfort-Flexlite-Tragesystem verspricht im Vergleich zum Vorgänger noch mehr Bewegungsfreiheit und eine bessere Rückenbelüftung. Auch sonst geizt der in fünf Größen (20 bis 35 Liter) erhältliche Deuter Futura nicht mit nützlichen Details, ob Kartentasche oder Regenhülle. Ebenfalls einen Blick wert: Deuter Kid Comfort, eine Kindertragenlinie mit speziellen Fußstützen.

Rucksäcke: Tatonka Escape

Tatonka zündet ein Füllhorn an Neuheiten. So bekommt der beliebte Reiserucksack Tatonka Escape (60 und 75 Liter) eine Frischzellenkur. Als Material kommt zum ersten Mal das sehr leichte TSquare Tec zum Einsatz, Das bewährte Y1-Tragesystem übernimmt die Lastübertragung und lässt sich für den Transport komplett abdecken. Ebenfalls dabei: ein abnehmbares Deckelfach, das bei Bedarf als Schultertasche fungiert. Als weiterer Neuzugang ist der Tatonka Vari 25 zu vermelden. Der Alpinrucksack mit abnehmbarem Hüftgurt soll seine Stärken vor allem auf Klettersteigen ausspielen. Schließlich zeigt Tatonka noch den weiterentwickelten Geodäten Tatonka Sherpa MII für drei Personen, das außenliegende Gestänge besitzt.

Rucksäcke: Vaude Centauri

Spannende Neuheiten gibt es am Stand von Vaude zu entdecken. Allen voran die neuen Trekkingrucksäcke. Am Topmodell Vaude Centauri dürften insbesondere Freunde epischer Outdoor-Abenteuer Gefallen finden. Das robuste Arbeitstier ? wahlweise mit 65 oder 75 Liter Volumen ? soll selbst Lasten jenseits der 20-Kilo-Grenze bequem schultern. Hinzu gesellen sich der Astrum (60 bzw. 70 Liter), ein Allrounder für Fernwanderwege und Rucksacktouren, sowie der Vaude Asymmetric (38–52 Liter), der sich vor allem auf mehrtägigen Hüttenwanderungen wohlfühlt. Zu den weiteren Highlights zählt das ultraleichte Ein-Personen- Zelt Lizard GUL. Gerade mal 690 Gramm bringt das Fliegengewicht aus silikonisiertem 10-D-Rip-Stop Polyamid auf die Waage ? kaum mehr als ein Biwaksack!

Rucksäcke mit Lowe Alpine Axiom Tragesystem (Video)

Lowe Alpine zählt zu den besten Adressen für Rucksäcke - was der Hersteller mit dem Tragesystem Axiom erneut unter Beweis stellt. Der Clou: Die Rückenlänge lässt sich direkt am Körper stufenlos anpassen. Das soll nicht nur die korrekte Einstellung des Tragesystems zum Kinderspiel machen. Auch kann man die Rückenlänge je nach Gelände nachjustieren: etwa wenn man sich im Anstieg leicht nach vorne beugt, sich der Rücken dabei etwas streckt und die Schultern gegen die Tragegurte drücken. Verwendung findet das System in der Trekking/Backpacking-Linie. Die Variante Lowe Alpine Axiom+ mit steiferem, beweglichem Hüftgurt kommt bei Modellen für sehr schwere Lasten wie dem Lowe Alpine Cerro Torre 65:85 zum Einsatz.

Rucksäcke: Gregory Z und Gregory J (Video)

Ein Feuerwerk an Neuheiten gibt es bei Gregory. Es ist größte Kollektionsupdate in der 35jährigen Geschichte des Rucksackspezialisten, der 2014 28 neue Produkte auf den Markt bringt. Highlight: der Gregory Z35, der wie alle Netzrückenmodelle Gregory Z- und Gregory J-Linie komplett überarbeitet wurde und jetzt bis 30 Prozent weniger wiegen soll. Auch die für sportliche Einsätze ausgelegten Active-Trail Rucksäcke Gregory Miwok und Gregory Maja zeigen sich im neuen Gewand, dazu ergänzt Gregory die Outdoor-Linie um weitere Rucksäcke und Taschen.

Mammut-Neuheiten für 2014 (Video)

Für das Jahr 2014 präsentiert die Schweizer Bergsportmanufaktur Mammut vor allem Verbesserungen ihrer bestehenden Produkte. Ein Highlight ist der Mammut Kompakt 3-Season Schlafsack, dessen seitlicher Reißverschluss nun diagonal verläuft. Außerdem ist der Fußteil geräumiger geschnitten und der Kordelzug der Kapuze liegt nun außerhalb des Schlafsacks. Dies soll den den Schlafkomfort bei zugezogener Kaupze verbessern. Auch die laut Hersteller erfolgreichen Realization Shorts erleben mit den Mammut Realization Pants eine Neuauflage. Die modische Hose mit integriertem Klettergurt und Materialschlaufen gibt es nun auch als lange Version und endlich auch für Frauen. Der Mammut Neon Crack 28 Liter Rucksack wurde speziell für Kletterer entwickelt. Er wirkt dank weniger Bänder außen sehr aufgeräumt. Im Inneren helfen Materialschlaufen und eine große Hauptöffnung, die Übersicht zu bewahren.

Keen Schuhe für 2014 (Video)

Im Frühjahr 2014 bringt Keen wieder neue Schuh-Modelle für Outdoorer auf den Markt: Die beiden Sandalen Keen Class 6 und Keen Class 5 sprechen besonders die Wasserratten unter den Outdoorern an (siehe Video)

Bergstiefel: La Sportiva Trango Cube GTX

Unter ambitionierten Alpinisten genießen die hochtech­nischen Bergstiefel von La Sportiva einen superben Ruf - den der italienische Hersteller mit dem brandneuen La Sportiva Trango Cube GTX weiter festigt. Er zeichnet sich nicht nur durch sein geringes ­Gewicht aus (1350 g), sondern dürfte in puncto Passform und Sitz Maßstäbe setzen, weil der Schaft komplett ohne Nähte auskommt und schon bei der Herstellung in Form ­gespritzt wird. Auch der frische Look kam bei der Jury gut an. Der Trango Cube soll sich aber nicht nur für Touren in Fels und Eis eignen, sondern auch für Klettersteige.
Weitere Schuh-Neuheiten für 2014 hier

Approachschuh: Adidas Scope GTX

Zustiegsschuhe bieten in der Regel viel Halt auf felsigem ­Untergrund, auf klassischen Wanderwegen fällt der Grip dagegen weniger gut aus. Der Adidas Scope GTX bildet eine Ausnahme: Sein neu entwickeltes Sohlenprofil und die Verwendung von Stealth-Gummi versprechen auf den unterschiedlichsten Untergründen hervorragende Bodenhaftung. Weiteres Highlight: die Schnürsenkel mit einem über die gesamte Länge variierenden Durchmesser. Dadurch lässt sich der Schuh noch exakter an den Fuß anpassen. Außerdem bietet der Adidas Scope GTX ein atmungsaktives, wasserdichtes Gore-Tex-Futter.
Weitere Schuh-Neuheiten für 2014 hier

Berghaus Vapour Light Hyper Smock

Berghaus ist immer für eine Überraschung gut. Auch dieses Jahr, werfen die Briten doch den nach eigenem Bekunden leichtesten wasserdichten und atmungsaktiven Schlupfer der Welt in den Ring. Gerade mal 110 Gramm wiegt der Berghaus Vapour Light Hyper Smock ? kaum mehr als eine Tafel Schokolade. Realisiert wird das Traumgewicht durch die Verwendung von extrem leichtem 7D-Ripstop-Nylon mit PU-Beschichtung sowie komplett verschweißte Nähte. Als wäre das nicht genug, schieben die Bergprofis von der Insel die weltweit leichteste synthetische Isolationsjacke hinterher: Das Berghaus Vapour Light Hyper Therm Jacket mit HydroLoft-Füllung wiegt nur 170 Gramm. Die Wendejacke lässt die Wahl zwischen einer windabweisenden, wärmenden Seite und einer luftdurchlässigen, kühlenden, so dass man je nach Wetter und Anstrengung optimal geschützt ist.
Weitere Bekleidungs-Neuheiten für 2014 hier
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