KL Everest Spiel mit dem Tod

Everest - Spiel mit dem Tod

DVD-Kritik Everest - Spiel mit dem Tod

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Die fünfstündige Dokumentation des Discovery Channel hat es in sich. 2006, ein Jahr mit hunderten Aspiranten und elf Everest-Toten. Der Film folgt einer bunten, recht extravaganten Gruppe bis zum Gipfel.

Die Kameraleute begleiteten im Frühjahr 2006 eine kommerzielle Expedition unter Leitung des Neuseeländers Russell Brice zum Nordgrat des Mount Everest. In sechs Episoden wird der Aufstieg auf den höchsten Berg der Welt detailliert nachvollzogen. Die Akteure werden dabei ausführlich charakterisiert, vom ehemaligen Hells Angel über den Mann mit Nierenkrebs bis zum bekannten Beinamputierten Mark Inglis. Vom grassierenden Gipfelfieber über den stundenlangen Stau am Second Step bis zum sterbenden Unbekannten (es war der Brite David Sharp) am Wegesrand ist hier alles minutiös dokumentiert. Das ist manchmal sehr traurig, manchmal wirklich schön, aber immer spannend. Nur die ewige Dramatisierung durch den Sprecher nervt ein bisschen. Trotzdem: ein einmaliger und hochinformativer Einblick in den Everest-Alltag während der Hochsaison.

Discovery: Everest – Spiel mit dem Tod; 2 DVDs, 300 Min., deutsch/englisch; erhältlich im klettern-Shop; Preis: 19,90 Euro (zzgl. Versand)

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