Klettergeschichte

Sportklettern und wie es dazu kam

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Seit in den 70er-Jahren mit dem Rotpunkt die Ära des Sportkletterns begann, hat sich diese Spielart zur wichtigsten Disziplin beim Felsklettern entwickelt. Wie es dazu kam.

In diesem Artikel:

Sportkletter-Geschichte: Margo Hayes
Jan Novak
Margo Hayes (US) hat 2017 mit ihrer Begehung von La Rambla (9a+) das Niveau der Frauen im Klettern ein Stück angehoben. Hier klettert sie in Mollans-sur-Ouvèze.

Eine kurze Geschichte des Sportkletterns

In letzten 50 Jahren hat sich der Klettersport fundamental verändert. Ausgehend von seinen alpinen Ursprüngen hat sich das Klettern extrem weiter entwickelt und dabei von den Vorstellungen und dem Wertekanon, der dem Bergsteigen damals inne war, emanzipiert. Statt dem Kampf um den Gipfel – und häufig auch ums eigene Überleben – steht heute das Spiel mit dem Fels und seinen Strukturen im Vordergrund. Statt hohem Risiko, großer Abenteuer und mitunter noch größerer Tragödien hat das Sportklettern mehr Sicherheit, Bewegungsfreude und mehr Respekt für den Fels in den Sport eingeführt.

Sportkletter-Geschichte
Gerd Heidorn
Wolfgang Güllich (DE) gehörte zu den wichtigsten Pionieren des Sportkletterns. Hier klettert er im ebenfalls geschichtsträchtigen Frankenjura.

Kein Wunder, dass sich diese Spielart des Klettern weltweit durchgesetzt hat. In einer KLETTERN-Umfrage aus dem Jahr 2017 gaben rund 80 Prozent der Befragten an, regelmäßig bis oft zum Sportklettern am Fels zu gehen. Noch höheren Zuspruch erfährt nur das Hallenklettern (das natürlich auch, weil die wohnortnahen Hallen unter der Woche eher besucht werden als die Felsen). Nur rund 30 Prozent gaben übrigens an, regelmäßig am Fels zu bouldern.

Sportklettern: Wie alles anfing

Wolfgang Güllich klettert Seperate Reality in Yosemite 5.11d
Gerd Heidorn
Damals unglaublich: Mit den Füßen voraus durch ein Dach klettern! Doch Wolfgang Güllich tat es, und kletterte 1986 Separate Reality (5.11d) im Yosemite Valley.

Bis in die 70er-Jahre galt in Westeuropa das Klettern an den Mittelgebirgsfelsen meist nur als Training für die Alpen. Kurt Albert, der in den 70er-Jahren mit der Definition des Rotpunktkletterns für frischen Wind in der Kletterszene sorgte, beschrieb die damalige Situation so: "Tief in den Köpfen verwurzelt war das technische Klettern mit der Trittleiter, die in der Zeit des Direttissima-Ideals das Wahrzeichen der Extremisten darstellte … Die neue Ethik bewirkte ein völlig neues Klettererlebnis. Wir entdeckten Griffe und Tritte, die wir vorher nie wahrgenommen hatten. Früher bedeutete ein Haken einen Quadratmeter "toten" Fels, jetzt wurde für uns der Fels zum Leben erweckt und wir betrachteten ihn strukturierter und komplexer. … Der Klettersport war aus seinem Dornröschenschlaf erwacht, der durch die konventionelle Klettereinstellung erzeugt wurde."

Sportkletter-Geschichte
Gerd Heidorn
Kurt Albert war alles andere als ernsthaft. Doch seine Idee des Roten Punkts war der Ursprung des Rotpunktkletterns, und das nehmen heute Kletterer weltweit ernst.

Kurts Idee, Routen, die ohne Zuhilfenahme von Haken zur Fortbewegung geklettert wurden, mit einem roten Punkt zu kennzeichnen, erwies sich als Zündfunke für eine "Neuerfindung" des Kletterns. Zwar wurde in einigen Gebieten wie dem Elbsandstein, dem englischen Peak District oder auch dem amerikanischen Yosemite Valley schon länger frei geklettert, doch für die alpine Kletterszene in Westeuropa war das strikte Frei­klettern etwas Neues. Der rote Punkt erwies sich als simple, aber bahnbrechende Regel, die dem Klettern einen Rahmen gab, der bis heute weltweit gilt: Nur natürliche Strukturen zur Fortbewegung, von unten nach oben in einem Zug ohne Ruhen an den Sicherungspunkten und ohne Sturz in diese – so klettert man, kurzgefasst, heute von Amerika bis Asien.

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Aufstand gegen das Bergspießertum

Das moderne Sportklettern entwickelte aber auch deshalb einen solchen Zug, weil es in die Ära der 68er und damit in den Aufstand gegen alles, was als spießig empfunden wurde, hineinfiel. Und dazu gehörten eben auch rotsockige Bergsteiger, die in Trittleitern standen. Neben dem sportlichen Fortschritt, den die Ära des Rotpunktkletterns einläutete, bekam das Klettern somit auch einen neuen ideellen Überbau, wie der mit Abstand stärkste deutsche Kletterer der 80er-Jahre, Wolfgang Güllich, 1989 in einem Artikel in der Zeitschrift Rotpunkt feststellte: "Sportklettern bedeutet nicht nur Konkurrenz, Wettkampf und Leistung. Der Sport ist auch geprägt durch andere Werte, die gleichwertig neben diesen bereits genannten stehen. Klettern ist verbunden mit Reisen, neuen Menschen und anderen Kulturen. Die Szene ist (war?) gleichbedeutend mit freieren Lebensregeln, Toleranz und anderen Lebensstilen, aber auch Abenteuer."

Sportkletter-Geschichte
Sam Bie
Alexander Huber, sein Bruder Thomas, Stefan Glowacz und eine weitere Generation junger Wilder trugen die junge Idee des Sportkletterns aus den 80ern zur Reife in den 90ern.

Sportklettern war also immer auch Lebensstil, eine Kombination aus Freiheit, selbstbestimmter Leistung und Lässigkeit. Hart klettern und gemütlich Kaffee trinken waren keine Gegensätze mehr, sondern gehörten plötzlich zusammen. Zudem veränderte sich auch die Einstellung zur Absicherung: Der Bohrhaken, von Reinhold Messner im alpinen Gelände in den 70er-Jahren noch als "Mord am Unmöglichen" gegeißelt, ermöglichte an den Mittelgebirgsfelsen plötzlich knallharte Sportkletterrouten, die ohne Bohrhaken nicht absicherbar gewesen wären. Und brachte damit eine neue Dimension der Sicherheit an die Felsen, die mit der allmählichen Sanierung alter, bestehender Routen auf die gesamten Felsen übergriff.

Bessere Absicherung, besseres Training, besseres Material: Rund 40 Jahre nach Einführung des unteren 9. Grads in Deutschland sind wir im Sportklettern beim oberen 12. UIAA-Grad angekommen. Wobei der Aufwand für die Begehung solcher Spitzenrouten selbst für die talentiertesten Kletterer, die meist schon von Kindesbeinen an klettern, immer höher wird. Adam Ondra brauchte sieben Trips, einen Physiotherapeuten und eine eigens vor Ort gebaute Trainingswand, um 2017 die derzeit härteste Route der Welt, Silence (9c oder 12+), in Flatanger in Norwegen klettern zu können. Und das, obwohl ihm der Kletterstil in der Route nach eigenem Bekunden liegt. Bisherige Wiederholer: Keine! Alex Megos verbrachte 15 Klettertage in der Route Perfecto Mundo (9b+), bis ihm 2018 die Erstbegehung gelang. Die absoluten Topleistungen werden inzwischen nur noch von Vollzeitkletterern erbracht, die ihre gesamte Zeit mit Training und Kletterreisen verbringen können.

Sportkletter-Geschichte
Ken Etzel
Alex Megos, waschechter Frankenkletterer wie auch Kurt Albert, kletterte 2018 mit Perfecto Mundo seine bislang härteste Erstbegehung.

44 Millionen können nicht irren

Wobei die Zahl derer, die im Klettern von Sponsoren, von Social Media oder anderen kletterspezifischen Jobs leben können, stetig steigt. Denn Klettern (und Bouldern) ist vort allem drinnen, aber auch draußen längst zu einem Massenphänomen geworden. Auf rund 44 Millionen schätzte unlängst die Firma Vertical Life aus Brixen die Zahl der weltweit aktiven Kletterer. Dass so viele Menschen der Faszination des Sports erliegen, liegt zum einen an der Zahl der Kletterhallen, in denen heute ohne großen Aufwand die ersten Schritte in der Vertikalen getan werden können. Es liegt aber auch an den von Wolfgang Güllich beschriebenen Besonderheiten des Sports mit viel Freiheit, Reisen und den sozialen Aspekten. Und schließlich daran, dass die Auseinandersetzung mit dem Fels sich seit Kurt Alberts Tagen verstärkt zu einer spielerisch-kreativen, meist sehr sicheren und nie langweiligen Tätigkeit entwickelt hat. Jede Route am Fels ist anders, hat eigene Anforderungen, immer wieder sind Körper und Geist gefordert, neue Lösungen zu finden. Es ist ein Spiel, das nie endet und bei dem sich das Spielfeld immer wieder ändert.

Diese Verbreiterung des Klettersports findet ihren Niederschlag auch in der zunehmenden Erschließung von Klettergebieten weltweit. Waren die Anzahl guter Sportklettergebiete sowie die dazu verfügbaren Infos in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch relativ übersichtlich, so quellen heute die Regale über mit Kletterführern aus aller Welt. Und jede neue Auflage bringt noch mehr Felsen und noch mehr Routen. Keine noch so abgelegene Region der Erde, wo nicht eifrige Erschließer nach jedem Stück bekletterbarem Fels Ausschau halten. Alleine für Europa (im wesentlichen EU plus CH und GB) listet thecrag.com über 370.000 Routen. Diese usergenerierte Datenbank ist zwar keine absolut zuverlässige Quelle, und die genannte Zahl enthält alle eingepflegten 'Routen' (vom Boulder bis zur Alpinkletterei), dennoch gibt sie zumindest eine Vorstellung von der Größenordnung, in der wir uns inzwischen bewegen. Weltweit dürfte es weit über eine Million Kletterrouten geben, selbst wenn viele Regionen deutlich weniger intensiv erschlossen sind als Westeuropa.

Sportkletter-Geschichte
Keith Sharples
Adam Ondra in der Crux seines Meisterwerks: mit Silence kletterte er die erste 12+ der Welt.

Das Erschließen und Erstbegehen von Routen hat dabei ähnlich wie das Sportklettern selbst im Lauf der Jahrzehnte seinen Charakter teilweise geändert, von der freakigen Tätigkeit besessener Individualisten – obwohl es die vielerorts immer noch gibt – hin zu einem eher touristischen Einbohren von Felsen. Hierbei geht es immer weniger um die Selbstverwirklichung des Erstbegehers, wie das tradtionell im Klettersport der Fall war, und immer mehr um der Erschließung von Klettermöglichkeiten für die breite Masse der Kletterer.

Gerne mit Gleichgesinnten

Dass es eine solche 'Masse' tatsächlich gibt, hat den Klettersport in manchen Regionen inzwischen zu einem wichtigen Tourismusfaktor gemacht. Wo früher ein paar versiffte Hanseln nachts neben ihren alten Autos lagen und tagsüber an obskuren Felsen herumbastelten, kann man heute in den Topgebieten zu Stoßzeiten fast von einer Art Kletter-Massentourismus sprechen. Dabei konzentriert sich der Großteil der Kletterer auf jene Gebiete, die die – natürlich nicht zu Unrecht – aktuell angesagten Attribute aufweisen: fester Fels, moderne, also eher steile und griffige und damit hallenähnliche Kletterei, gute Absicherung und hoher Freizeitwert (gute Schwierigkeitsverteilung, schöne Landschaft plus gutes Angebot an After-Climb-Tätigkeiten).

Entsprechend gut besucht sind Klettergebiete wie Arco, Kalymnos oder der Frankenjura, um nur einige der felsigen Beststeller zu nennen. Aber auch regional lässt sich diese Konzentrierung auf wenige, als gut erachtete Wände beobachten. Auf der Schwäbischen Alb, der Kletterheimat des Autors dieser Zeilen, geht an schönen Wochenenden an Rosenstein und Reußenstein der Punk ab, während unweit davon wenig beachtete Wände langsam unter Efeu und Flechten zu verschwinden drohen.

Klettern Kalymnos
Aris Theodoropoulos
Der dreifache Weltmeister François Legrand klettert auf Kalymnos.

In Anbetracht der verständlichen Konzentration der Kletterer auf die 'guten' Gebiete taucht langsam die Frage auf, ob es heute noch sinnvoll ist, zweit- bis drittklassige Felsen zu erschließen. Natürlich wird die Antwort auf diese Frage je nach Region unterschiedlich ausfallen. Auf Sardinien zum Beispiel bittet einer der Haupterschließer, Maurizio Oviglia, seine Mitkletterer inzwischen darum, sich mehr um den Erhalt und die Sanierung bestehender Gebiete als um das Einbohren neuer Wände zu kümmern.

Wird draußen wie drinnen?

Die Konzentration der Kletterer auf In-Gebiete hat Vor- und Nachteile. Vorteil: Wer sich auch mit dem zweitbesten Fels zufrieden gibt, kann trotz der stark gestiegenen Zahl an Kletterern auch heute noch in relativer Ruhe klettern. Nachteil: Die In-Gebiete werden heute stark belastet und verfügen häufig nicht über die Infrastruktur, um unbeschädigt Massen von Besuchern zu verkraften. Da fehlt es an befestigten Wegen, an Parkplätzen, Ausschilderung, Toiletten und manchem mehr. In der Folge kommt es zu Erosionsschäden, Verschmutzung oder Ärger mit Grundstückeigentümern, die immer öfter auch traditionelle Klettergebiete bedrohen. Irgendwann müssen vielleicht neue Konzepte her, nicht nur zum Umfang der Infrastruktur, sondern auch zu deren Finanzierung und Erhaltung.

Frankenjura
Ralph Stöhr
Am Weißenstein im Frankenjura locken gute Routen in allen Graden – manche Felsen sind einfach immer gut besucht.

Im Ötztal zum Beispiel zahlt man an der Engelswand und in Oberried seit Jahren eine Parkgebühr. Dafür gibt es genug Parkplätze, eine Toilette sowie Tische und Bänke zum Entspannen und Vespern. Eine wichtige Frage der Zukunft könnte also lauten, ob wir in 20 oder 30 Jahren immer noch umsonst und draußen klettern werden, stets darauf vertrauend, dass irgendwer sich schon um die Felsen, die Absicherung und die Zugänglichkeit kümmern wird.

Dass sich das Draußenklettern so immer mehr dem Drinnenklettern angleicht, ist für altgediente Alpinisten und Sportkletterer ein Graus. Schon 1989 kritisierte Wolfgang Güllich die vermeintliche Kommerzialisierung des Kletterns: "In der letzten Zeit scheint sich der Lebensstil der Sportkletterer zu ändern. Die subkulturelle Sportkletterbewegung wird immer mehr zu einem Spiegelbild der Gesellschaft … Karriere, Geld und soziales Prestige rücken in den Mittelpunkt des Interesses. Kommerz, Markt und Medien bestimmen zunehmend das Geschehen." Und schloss daraus: "Bei allem Respekt ist doch zu fragen, ob dieser Fortschritt wirklich als solcher zu bezeichnen ist? Bedeutet die Entwicklung nicht zuerst einen gravierenden Verlust an Individualität?"

Die Anziehungskraft des Kletterns ist ungebrochen

Klettern Angy Eiter
Javi Pec Red Bull Content Pool
Tirolerin in Spanien: Mit ihrer Begehung von Planta de Shiva (9b) hat Angela Eiter zuletzt das Niveau der Frauen im Klettern angehoben.

Klettern ist nicht mehr der Individualsport, der er vor über 30 Jahren einmal war. Allein die schiere Zahl der Aktiven hat den Sport stark verändert. Andererseits übt das Sportklettern bis heute auf eine große Zahl von Menschen immer noch die gleiche Anziehung aus wie auf die Protagonisten von damals. Noch immer gibt es jede Menge junge Leute, die ihr ganzes Leben danach ausrichten, möglichst viel klettern gehen zu können, die im Dreck schlafen, um billig zu reisen, die sich mit Gleichgesinnten aus aller Herren Länder austauschen und gegenseitig unterstützen. Und es gibt immer noch die Individualisten, die in irgendeiner speziellen Nische des Sports, sei es beim Deep Water Solo oder beim Erstbegehen von Routen am Limit, ihre Erfüllung und ihr Glück finden. Ja, der Sport ist in die Breite gegangen – aber die schrägen und spitzen Charaktere finden sich zum Glück nach wie vor.

Auch an der Spitze des Sportkletterns ist kein Ende abzusehen, wie uns Alexander Megos schon 2017 im Interview versicherte: "Die Entwicklung geht weiter … Wenn dir der Stil liegt, wird 9b einmal geklettert werden wie heute 8b."

Stillstand ist Rückschritt, heißt es. Das zumindest ist beim Klettern derzeit nirgendwo in Sicht.

Zeitreise: Die frühen Jahre des Sportkletterns in England (Video)

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Chronik: Von der ersten 6a bis zur 9c – die wichtigsten Begehungen im Sportklettern (F) steht für Frauen

1918: 6a expo Emanuel Strubich: Wilder Kopf Westkante / Elbsandsteingebirge, Deutschland

1936: 6b/6b+ expo Willi Hänztschel: Schrammtorwächter Nordwand, Elbsandsteingebirge, Deutschland

1952: 6c expo Wulf Scheffler: Schwager Talseite / Elbsandsteingebirge, Deutschland

1958: 7a solo Onsight Don Whillans: Goliath, Burbage, Peak District, GB

1961: 7b+ solo John Gill: Thimble, Needle, Dakota, USA (12m Highball)

1970: 7a John Stannard: Foops, Gunks, USA

1972: 7b John Bragg: Kansas City, Gunks, USA

1974: 7c Steve Wunsch: Supercrack, Gunks, USA

1977: 8a Peter Cleveland: Phlogiston, Devil‘s Lake, USA

1979: 8a Tony Yaniro: Grand Illusion, Sugar Loaf, California, USA

1979: 7c (F) Lynn Hill, Ophir Broke, Telluride, Colorado, USA

1980: 7b+ onsight Patrick Edlinger,La polka des ringards, Buoux, Frankreich

1980: 7b+ onsight Patrick Edlinger: Parties carrées, Buoux, Frankreich

1983: 8a+ Jerry Moffat: The Face, Altmühltal, Deutschland

1984: 7c+ (F) Lynn Hill, Vandals, Gunks, USA

1984: 8b Wolfgang Güllich: Kanal im Rücken, Altmühltal, Deutschland

1984: 7c+ onsight Jerry Moffat: diverse in USA und Europa, darunter Pol Pot, Verdon, Frankreich

1985: 8b+ Wolfgang Güllich: Punks in the Gym, Mount Arapiles, Australien

1985: 8a solo Antoine Le Menestrel: Revelations, Raven Tor, GB

1986: 8a (F) Luisa Iovane, Come back, Valle San Nicolò, Italien

1986: 8b+/c Antoine Le Menestrel: Ravage, Chuenisberg, Jura, Schweiz

1986: 7c solo Wolfgang Güllich: Weed Killer, Raven Tor, GB

1987: 8a (F) Christine Gambert + Lynn Hill, Rêve de papillon, Buoux, Frankreich

1987: 7b Onsight (F) Lynn Hill, mehrere in USA

1987: 8c Wolfgang Güllich: Wallstreet, Krottenseer Turm, Frankenjura, Deutschland

1987: 8a+ solo Jean-Christophe Lafaille: Rêve de gosse, Les Arnauds, Frankreich

1987: 8a onsight Antoine Le Menestrel: Samizdat, Cimaï, Frankreich

1988: 8a+ (F) Catherine Destivelle, Choucas, Buoux, Frankreich

1988: 8b (F) Isabelle Patissier, Sortilèges, Cimaï, Frankreich

1990: 8b+ (F) Lynn Hill, Masse critique, Cimaï, Frankreich

1990: 8c+ Ben Moon: Hubble, Raven Tor, GB

1991: 9a Wolfgang Güllich: Action Directe, Frankenjura, Deutschland

1991: 8b solo Alain Robert: Compilation, Omblèze, Frankreich

1992: 8a Onsight (F) Lynn Hill, Simon, Frankenjura, Deutschland

1992: 9a Alexander Huber: Om, Triangel, Endstal, Deutschland

1993: 8b Onsight Elie Chevieux: Les liaisons dangereuses, Calanques, Frankreich

1994: 8a/+ Onsight (F) Lynn Hill, Overdose, Lourmarin, Frankreich

1994: 9a Alexander Huber, Weisse Rose, Schleierwasserfall, Österreich

1995: 9b Fred Rouhling, Akira, Grotte de Vilhonneur, Les Eaux Claires, Frankreich (NC)

1995: 8b+ Onsight Elie Chevieux, Massey Fergusson, Calanques, Frankreich

1996: 9a+ Alexander Huber, Open Air, Schleierwasserfall, Österreich

1996: 9a+ Stefan Fürst, Qui, Geisterschmiedwand, Österreich

1998: 8c (F) Josune Bereziartu, Honky Tonky, Onate, Spanien

1999: 8b Onsight (F) Katie Brown, Omaha Beach, Red River Gorge, USA

2000: 8c+ (F) Josune Bereziartu, Honky Mix, Onate, Spanien

2000: 9a+ Eric Talmadge, Im Reich des Shogun, Tüfleten, Schweiz

2001: 8c Erstbegehung (F) Marietta Uhden, Sonne im Herzen, Jachenau, Deutschland

2001: 9a+ Chris Sharma, Realization, Céüse, Frankreich

2002: 9a (F) Josune Bereziartu, Bain de sang, St-Loup, Switzerland

2003: 8b+ free solo Alex Huber, Kommunist, Schleierwasserfall, Österreich

2003: 9b Bernabé Fernandez, Chilam Balam, Archidona (80m)

2003: 9a+ Ramon Puigblanque, La Rambla (Ext), Siurana, Spanien

2005: 9a/+ (F) Josune Bereziartu, Bimba luna, St-Loup, Schweiz

2006: 8b+ Onsight (F) Josune Bereziartu, Hydrofobia, Montsant, Spanien

2007: 8c+ Onsight Patxi Usobiaga, Bizi Euskaraz, Etxauri, Spanien

2008: 9b Chris Sharma, Jumbo love, Clark Mountain, USA (75m)

2009: 9b Chris Sharma, Neanderthal, Santa Linya, Spanien

2010: 8c Onsight (F) Charlotte Durif, Les rois du pétrole, Pic St-Loup, Frankreich

2011: 9b Adam Ondra, La planta de shiva, Villanueva del Rosario, Spanien

2011: 9b Chris Sharma, First round First minute, Margalef, Spanien

2012: 9b+ Adam Ondra, The Change, Flatanger, Norwegen

2013: 9b+ Adam Ondra, La Dura Dura, Oliana, Spanien

2013: 9b+ Adam Ondra, Move, Flatanger, Norway

2013: 9a Onsight Alex Megos, Estado Critico, Siurana, Spanien

2014: 9a (F) Angela Eiter, Big Hammer + Hades, Nassereith, Österreich

2015: 9b Alex Megos, Supernova, Frankenjura

2017: 9a+ (F) Margo Hayes, La Rambla, Siurana, Spanien

2017: 9a+ (F) Margo Hayes, Biographie (aka Realization), Ceüse, Frankreich

2017: 9a+ Erstbegehung (F) Anak Verhoeven, Sweet Neuf, Pierrot Beach, Frankreich

2017: 9b (F) Angela Eiter, La Planta de Shiva, Villanueva del Rosario, Spanien

2017: 9c Adam Ondra, Silence, Flatanger, Norway

2018: 9b+ Alex Megos, Perfecto Mundo, Margalef, Spanien

2018: 9a+ Flash Adam Ondra, Super Crackinette, St. Leger, Frankreich

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