OD Pulka Norwegen Boris Gnielka
Winterjacken Test 2020 - Valandre Troll
Winterjacken Test 2020 - Jack Wolfskin Argon Thermic Jacket
Winterjacken Test 2020 - Patagonia Macro Puff Hoody
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Test: Winterjacken für eisige Temperaturen

Isolationsjacken Test: Winterjacken für eisige Temperaturen

Update 2021

Drei herausragende Wärmejacken, die euch auch bei deftigen Minusgraden warm halten! Plus: Die besten Winterjacken für sportliche Touren.

🏆 Die Gewinner der letzten Tests im Überblick

  1. Jack Wolfskin Argon Thermic Jacket: Kauftipp 12/2020 (Testurteil: Sehr gut). Fast 400 Euro günstiger als die "Troll" (s.o.). Trotz des niedrigen Preises gehörte diese Kunstfaserjacke zu den wärmsten im Test 2020. Hier im Partnershop kaufen!
  2. La Sportiva Kopak/Kobik Hoody: Testsieger 01/2021 (Testurteil: Überrragend). Die stimmigste Winterjacke im Testfeld 2021 wies keine Schwächen auf und meisterte Wander-, Bike- und Skitouren bei kalten Temperaturen gleichermaßen klasse. Sehr warme und stark windabweisende Hybridjacke. Hier im Partnershop kaufen!
  3. Patagonia Nano Puff Jacket: Kauftipp 06/2021 Sehr guter, nachhaltiger Wärmejacken-Klassiker, der nun ausschließlich mit Recyclingfasern isoliert. Und das hervorragend: Verglichen mit ähnlich leichten Wärmejacken schützt die Nano Puff spürbar besser vor Kälte. Hier im Partnershop kaufen!

Mit Schneeschuhen losziehen, Skitouren gehen oder in der frischen, klaren Luft wandern, auch im Winter können Outdoorer einiges unternehmen. Doch Einsteiger ziehen häufig zu viel an, wenn sie sich bewegen – und frösteln nach einiger Zeit in der nassgeschwitzten Bekleidung. »Man sollte nur so viel tragen, dass man gerade noch nicht friert«, rät OUTDOOR-Ausrüstungsredakteur Boris Gnielka. Bei leichten Minusgraden reichen während des Gehens meist etwas dickere Unterwäsche, ein dünnes Fleece und eine Softshelljacke – oder eine der oben genannten "Hybridjacken". Zu Beginn der Pausen oder bevor man auf Ski die Hänge hinunterbrettert, muss man dann aber eine mit Daunen oder Kunstfasern gefüllte Isolationsjacke überziehen, sonst kühlt der Körper in kürzester Zeit aus. Solch dick gefütterte Thermojacken hatten wir im Winter 2020/2021 getestet – hier alle Modelle aus dem Wärmejacken-Test im Überblick (auch als PDF zum Download):

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OUTDOOR Winterjacken Test
PDF-Sammlung: Winterjacken 2019-2021 Daunenjacken + Hybridjacken für Bergtouren
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  1. Valandré Troll Daunenjacke – 550 €
  2. Fjällräven Expedition Pack Daunenjacke – 300 €
  3. Mountain Equipment Xeros Daunenjacke - 400 €
  4. Nordisk Yeti Strato Ultralight Daunenjacke - 450 €
  5. Rab Microlight Alpine Daunenjacke - 230 €
  6. Patagonia Macro Puff Kunstfaserjacke - 400 €
  7. Jack Wolfskin Argon Kunstfaserjacke - 170 €
  8. Haglöfs L.I.M. Barrier Kunstfaserjacke - 190 €
  9. Marmot Warmcube Featherless Kunstfaserjacke - 400 €
  10. Schöffel Thermo Jacket Piemont - 200 €

In der Fotostrecke oben findet ihr neben den besten Jacken aus diesem Testfeld noch weitere von uns getestete Jacken-Highlights – darunter auch die empfohlenen "Hybridjacken", die die Vorteile von Wärme- und Softshelljacken miteinander vereinen. Außerdem stellen wir euch dort ein paar empfehlenswerte Regenjacken vor.

Winterjacken-Test 2020/2021 – Daunenjacken:

Testsieger Daunenjacken: Valandré Troll – der Isolations-Champion

Winterjacken Test 2020 - Valandre Troll
Valandre
Testfazit: Superwarme Daunenjacke mit bestem Wärme-Gewichts-Verhältnis – unschlagbar für Wintertouren bei klirrendem Frost wie im hohen Norden

Dank ihrer einzigartigen Konstruktion setzt die Valandré Troll Maßstäbe: Die anatomisch vorgeformte Jacke sitzt wie eine zweite Haut, und weil die äußere Hülle deutlich größer geschnitten ist als die innere, kann sich die edle Daune optimal entfalten. Dadurch isoliert die Troll so gut wie 20 Prozent schwerere Wärmejacken-Modelle und trägt sich wie einer leichteren Testkandidaten. Weiteres Plus: robuste Stoffe und die perfekte Handhabung.

  • FÜLLUNG: 307 g Gänsedaune mit 800 cuin Bauschkraft, RDS-zertifiziert.
  • GEWICHT/PACKMASS: 710 g/4,0 l (Gr. L)
  • SONSTIGES: je 2 Außen-/Innentaschen, langer Schnitt, 2-Wege-Frontzip.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: bis -30 Grad, aktiv bis -40 Grad (Celcius)
  • TRAGEKOMFORT: Passform, Bewegungsfreiheit und das leichte Tragegefühl sind top! Außerdem besitzt sie eine bequeme Kapuze, die aber Kopfdrehungen nicht folgt.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Daunenjacke, die auf einfachste Handhabung getrimmt und bis ins Detail durchdacht ist.
  • PREIS: 550 Euro
  • TESTURTEIL: Überragend (Testsieger 12/2020)
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Fjällräven Expedition Pack Down Hoodie – funktionelle Wärmejacke

Winterjacken Test 2020 - Fjällräven Expedition Pack Down Hoodie
Fjällräven
Testfazit: Hohe Isolation, praxisgerechte Features und nachhaltige Materialien sind die Stärken der Fjällräven Pack Down. Das Gewicht geht in Ordnung.

Fjällräven kombiniert bei der Expedition Pack Down Hoodie Daune aus artgerechter Haltung mit druckresistenten Kunstfasern an den Schultern. Die Stoffe bestehen aus Recycelnylon. Außerdem halten die perfekt anpassbare Kapuze mit ihrem Schild und der hohe, fleecegefütterte Kragen eisigen Wind ab, der lange Schnitt wärmt das Gesäß. Auch die Bedienung der leichtgängigen Zips und Züge geht leicht von der Hand.

  • FÜLLUNG: 110 g Daune (700 cuin) aus artgerechter Haltung, Kunstfaser.
  • GEWICHT/PACKMASS: 510 g/2,1 l (Gr. L)
  • SONSTIGES: Taschen: 2 außen, 1 innen, letztere dient auch als Packsack.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: bis -15/-20 Grad, aktiv bis -40 Grad
  • TRAGEKOMFORT: Anschmiegsam und engt nicht ein, sehr bequeme, mitdrehende Kapuze. Kaum raschelnde, aber etwas glatte Stoffe.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Die Fjällräven Expedition Pack Down Hoodie bietet alles, was man braucht und lässt sich problemlos bedienen.
  • PREIS: 300 Euro (Herren- und Damenmodell)
  • TESTURTEIL: Sehr gut
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Mountain Equipment Xeros Jacket – mollig warmer Nässeschutz

Winterjacken Test 2020 - Mountain-Equipment-Xeros-Jacket
Mountain Equipment
Testfazit: Mountain Equipment bietet mit der Xeros eine kälte­ und nässefeste, noch recht leichte Daunenjacke – top für nasskalte Winter oder zum Eisklettern.

Mit ihrer nahezu nahtfreien Außenhülle aus winddichtem, nässefestem Gore­Tex Infinium schützt die übers Gesäß reichende Xeros Daunenjacke von Mountain Equipment Xeros nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Niesel oder nassem Schnee. Sie macht selbst beim Klettern jede Bewegung mit, Zips und Züge lassen sich mit dicken Handschuhen bedienen. Aber für die etwas zu große, nur grob verstellbare Kapuze gibt es Kritik. PREIS 400 €

  • DAUNE: 140 g Gänsedaune (800 cuin) aus artgerechter Haltung (Down­Codex).
  • GEWICHT/PACKMASS: 520 g/2,4 l (Gr. L)
  • SONSTIGES: 3 Außentaschen, 2 Innenfächer (für Flaschen oder Handschuhe.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: -20 bis -25 Grad; aktiv: bis -40 Grad
  • TRAGEKOMFORT: Trägt sich wie ein Hauch von nichts und macht jede Bewegung mit, aber raschelt und zu große Kapuze dreht nicht mit.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Top: Praxisgerechte Features gepaart mit einer problemlosen Handhabung
  • PREIS: 400 Euro
  • TESTURTEIL: Sehr gut
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Nordisk Yeti Strato Ultralight Down Jacket – überragendes Federgewicht

Winterjacken Test 2020 - Nordisk Yeti Strato
Nordisk
Testfazit: Grammzähler finden mit der Nordisk Yeti Strato (Damenmodell Cirrus) eine perfekte Wärmejacke für milde Winter sowie Frühjahr und Herbst.

Daunenbekleidung und Schlafsäcke von Yeti gehen zukünftig unter dem Label Nordisk an den Start. Die hier getestete federleichte Yeti Strato (Damenmodell: Cirrus) zählt zu den wärmsten, am kleinsten verpackbaren Modellen ihrer Klasse und eignet sich für leichten Frost – ein sensationeller Wert. Das Kunststück gelingt durch feinste daunendichte Gewebe und beste Daune. Einziger Nachteil: der hohe Preis.

  • FÜLLUNG: 53 g Gänsedaune mit 900 cuin, nach Yeti­-Richtlinien zertifiziert.
  • GEWICHT/PACKMASS 155 g/0,9 l (Gr. L)
  • SONSTIGES 2 Außentaschen (1 dient als Packsack), 2 Innenfächer, eher kurz.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: bis -5 Grad; aktiv: bis -20 Grad
  • TRAGEKOMFORT: Umschmiegt den Körper wie eine Wolke warmer Luft, top Bewegungsfreiheit, angenehmer Kragen, aber raschelt etwas.
  • PREIS: 450 Euro
  • TESTURTEIL: Überragend
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Rab Microlight Alpine Jacket – nachhaltige Komfortjacke

Winterjacken Test 2020 - Rab Microlight Alpine Jacket
Rab
Testfazit: Die Rab Microlight Alpine ist ein traumhaft komfortables, mittelwarmes und sehr nachhaltiges Daunenmodell mit gutem Wärme­-Gewichts­-Verhältnis.

Beim Microlight Alpine Jacket setzt Rab voll auf Recycelmaterialien: Neben der Hülle wird auch alte Daune aufbereitet. Die umweltfreundliche Imprägnierung der Füllung stammt von Nikwax (Hydrophobic Down) und macht sie wasserabweisend. Auch der körperbetonte, nicht einengende Schnitt begeistert, die Kapuze folgt Kopfbewegungen. In Sachen Isolation und Gewicht landet die Microlight im Mittelfeld.

  • FÜLLUNG: 153 g Daune mit 700 cuin, ökologische Nikwax-­Imprägnierung.
  • GEWICHT/PACKMASS: 440 g/2,1 l (Gr. L)
  • SONSTIGES: 3 Außentaschen, eher kurz. Damenmodell gibt es in kurz und lang.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: bis -15 Grad; aktiv: bis -40 Grad
  • TRAGEKOMFORT: Top Bewegungsfreiheit, weiche Stoffe, raschelarm, sehr bequeme Kapuze mit Schild, die Drehungen recht gut folgt.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Schlichte Jacke, der es an nichts fehlt. Kapuzenverstellung etwas umständlich
  • PREIS: 230 Euro
  • TESTURTEIL: Sehr gut
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Winterjacken-Test 2020/2021 – Synthetikjacken:

Patagonia Macro Puff Hoody – überragende Kunstfaser-Allroundjacke

Winterjacken Test 2020 - Patagonia Macro Puff Hoody
Patagonia
Testfazit: Patagonia gelingt mit der hochfunktionellen Macro Puff der Spagat aus starker Isolation und recht niedrigem Gewicht. Das hat seinen Preis

Beim aus Recycelmaterialien gefertigten Macro Puff Hoody handelt es sich um die dicker gefüllte Version der preisgekrönten Micro Puff Hoody, dem Leichtgewichtsmeister unter den Kunstfaserjacken. Die Macro Puff isoliert sehr gut, ihr WärmeGewichts-Verhältnis liegt auf dem Niveau guter Daunenjacken – für Kunstfasermodelle superb. Auch Tragekomfort und Ausstattung sind vom Feinsten. Das rechtfertigt den hohen Preis.

  • FÜLLUNG: Plumafill mit 135 g/m2 sowie 90 g/m2an Rumpfseiten und Ärmeln.
  • GEWICHT/PACKMASS: 420 g/2,7 l (Gr. M)
  • SONSTIGES: 3 Außentaschen, 2 Innenfächer, 2-Wege-Frontzip.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: bis -15 Grad; aktiv: bis -40 Grad
  • TRAGEKOMFORT: Bis auf leichtes Rascheln kaum spürbare Jacke, macht Bewegungen mit, bequeme, exakt anpassbare Kapuze.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Bietet viel Stauraum, 2-Wege-Frontzip und eine erstklassige Bedienung.
  • PREIS 400 Euro
  • TESTURTEIL: Überragend
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Jack Wolfskin Argon Thermic Jacket – preiswerter Kältekiller

Winterjacken Test 2020 - Jack Wolfskin Argon Thermic Jacket
Jack Wolfskin
Testfazit: Top Leistung, niedriger Preis: Die superwarme, komfortable und nicht allzu schwere Jack Wolfskin Argon Thermic Jacket ist der Knüller.

Am meisten Wärme fürs Geld lieferte im Test 2020 das Jack Wolfskin Argon Thermic Jacket. Trotz des niedrigen Preises gehört es zu den wärmsten hier getesteten Kunstfaserjacken, deshalb gehen das Gewicht und Packmaß voll in Ordnung. Auch trägt es sich für so eine prall gefüllte Synthetikjacke geschmeidig. Die nicht verstellbare Kapuze sitzt sauber, dreht aber nicht mit. Eine dicke Kaufempfehlung bekommt die Jack Wolfskin Argon Thermic Jacket dennoch.

  • FÜLLUNG: Microguard Superloft mit einer Stärke von 200 g/m2.
  • GEWICHT/PACKMASS: 610 g/3,3 l (Gr. L)
  • SONSTIGES: Taschen: 2 außen, 1 innen. Eher kurzer, körpernaher Schnitt.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: bis -25 Grad; aktiv: bis -40 Grad
  • TRAGEKOMFORT: Kuschelig, raschelt kaum, lässt Bewegungsfreiheit, passgenaue Kapuze, die Kopfdrehungen aber nicht mitmacht.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Schlichte, funktionelle Features, Saumzug und Zips laufen sehr geschmeidig.
  • PREIS 170 Euro
  • TESTURTEIL: Sehr gut (Kauftipp 12/2020)
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Haglöfs L.I.M. Barrier Jacket – leichte Kunstfaserjacke

Winterjacken Test 2020 - Haglöfs LIM Barrier Jacket
Haglöfs
Testfazit: Minimalistische Ultraleichtjacke mit dünner Kunstfaserfüllung. Bei Frost optimal zum Drunterziehen, im Herbst und Frühjahr ideal für Pausen.

Trotz der geringen Isolationsdicke eignet sich die Haglöfs L.I.M Barrier Jacket für Temperaturen bis zum Gefrierpunkt – top für eine so leichte Synthetikjacke. Der Trick: In den Kunstfasern stecken superb dämmende, ursprünglich für Raumanzüge entwickelte Aerogel-Partikel.Als Zwischenschicht fällt die L.I.M Barrier ebenfalls kaum auf – was auch am anschmiegsamen, dünnen Kragen und der hohen Bewegungsfreiheit liegt.

  • FÜLLUNG: 40 g/m² Primaloft Gold mit Aerogel-Technik.
  • GEWICHT/PACKMASS: 225 g/0,7 l (Gr. L)
  • SONSTIGES: 2 Außentaschen, zertifiziert nach strengen Bluesign-Richtlinien.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: bis 0 Grad; aktiv: bis -20 Grad
  • TRAGEKOMFORT: Sehr dünne Kunstfaserjacke, die jede Bewegung mitmacht. Schön anliegender Kragen, aber glatte Stoffe.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Minimalistisch ausgestattet, die Zips könnten noch geschmeidiger laufen.
  • PREIS 190 Euro
  • TESTURTEIL: Sehr gut
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Marmot Warmcube Featherless Hoody – dicke Wärmepackung aus Kunsfasern

Winterjacken Test 2020 - Marmot Warmcube
Marmot
Testfazit: Das schwerste, teuerste Kunstfasermodell im Feld wärmt klasse und trägt sich angenehm. Die Ausstattung könnte noch funktioneller sein.

Marmot setzt beim Warmcube Featherless Hoody auf zwei Kunstfaserfüllungen: Die äußere Lage besteht aus Primaloft Silver (70 % Recycelanteil), der Rumpf besitzt innen zusätzlich mit daunenähnlichem Thinsulate Featherless (75 % Recycelanteil) gefüllte kleine Würfel, die sogenannten Warmcubes. Dadurch isoliert die Jacke stark, wiegt aber auch viel. Beim Außen- und Innenstoff kommt Recycelnylon zum Einsatz.

  • FÜLLUNG: je 120 g/m2 Primaloft Silver Hiloft und Thinsulate Featherless.
  • GEWICHT/PACKMASS: 720 g/4,2 l (Gr. L)
  • SONSTIGES: Taschen: 2 außen, hoher Anteil an Recycelfasern. Eher kurz.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe bis -25 Grad; aktiv: bis -40 Grad.
  • TRAGEKOMFORT: Kuschelige Synthetikjacke, engt nicht ein, raschelt kaum und fühlt sich leichter an, als sie ist. Etwas zu große Kapuze dreht nicht mit.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Minimalistisch (keine Innen-/Brusttasche), problemlose Bedienung
  • PREIS 400 Euro
  • TESTURTEIL: Sehr gut
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Schöffel Thermo Jacket Piemont – leistungsstarker Preistipp

Winterjacken Test 2020 - Schöffel Thermo Jacket Piemont
Schöffel
Testfazit: Ob als extrawarme Isolation beim Wandern und Tourengehen oder als Kälteschutz in Pausen, das günstige Schöffel Thermojacket Piemont überzeugt.

Das neue Thermo Jacket Piemont von Schöffel trifft ins Schwarze. Die Kunstfaserjacke eignet sich nicht nur als komfortabler, warmer Kälteschutz für Pausen, bei klirrendem Frost kann man es auch hervorragend als Wärmeschicht während der Aktivität tragen dank weicher, höchst atmungsaktiver Stretchstoffe und der leicht elastischen Primaloftfaser. Weil eisiger Wind etwas durch den Stoff bläst, sollte man allerdings noch eine (leichte) Regenjacke einpacken.

  • FÜLLUNG: Primaloft Active Gold (80 g/m² am Rumpf, 60 g/m2 an Ärmeln/Kapuze).
  • GEWICHT/PACKMASS: 450 g/2,0 l (Gr. L)
  • SONSTIGES: 2 Außentaschen. 1 Innenfach, mittellanger Schnitt.
  • TEMPERATURBEREICH in Ruhe: bis -10/-15 Grad; aktiv: bis -40 Grad.
  • TRAGEKOMFORT: Körpernaher Schnitt, der dank Stretchmaterialien jede Bewegung mitmacht. Weiche Stoffe, sehr bequeme Kapuze.
  • PRAXIS/AUSSTATTUNG: Taschen sitzen optimal über dem Rucksackhüftgurt, die Schöffel-Jacke besitzt aber etwas hakelige Zips
  • PREIS: 200 Euro
  • TESTURTEIL: Sehr gut
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Was macht denn eine gute Wärmejacke aus?

OD 1217 Daunenjacken Kunstfaserjacken Details Schnitt Ärmel
Benjamin Hahn Fotografie

Der Schnitt
Eine erstklassige Bewegungsfreiheit macht nicht nur für Kletterer Sinn. Auch beim Wandern und Wintercampen hebt man die Arme öfters einmal über den Kopf. Rutschen dabei die Ärmel hoch, zieht es an den Handgelenken. Und wenn der Saum nach oben wandert, kriecht Kälte von unten in die Jacke. Dank der sehr aufwendigen, meist körperbetonten Schnitte passiert das aber bei fast keinem der Testkandidaten.

OD 1217 Daunenjacken Kunstfaserjacken Details Länge
Benjamin Hahn Fotografie

Die Länge
Vor allem bei klirrendem Frost kühlt auch das Gesäß schnell aus. Dann sind länger geschnittene Modelle wie von Mountain Equipment oder Berghaus im Vorteil. Bei kurzen Jacken empfiehlt sich die Mitnahme einer gefütterten Shorts, die man in den Pausen kurz überzieht (Tipp: Vaude Waddington Short/Skirt).

OD 1217 Daunenjacken Kunstfaserjacken Details Taschen
Benjamin Hahn Fotografie

Warmhaltezonen
Nur in isolierten Taschen kann man schnell die Hände aufwärmen. Auch das Smartphone oder eine Kamera finden hier Platz, da vor allem etwas ältere Akkus oder Batterien bei Kälte häufig ihre Leistungsfähigkeit einbüßen. Diese Möglichkeiten bieten fast alle Modelle im Feld.

OD 1217 Daunenjacken Kunstfaserjacken Details Kapuze
Benjamin Hahn Fotografie

Eine Kapuze, die sitzt
Kopf und Nacken sind nicht nur kälteempfindlich, hier geht auch viel Wärme verloren. Deshalb verbessert eine prall gefüllte Kapuze die Isolation enorm. Allerdings nutzt man sie nur, wenn sie sich sauber anpassen lässt – noch immer keine Selbstverständlichkeit, wie der Test zeigt. Im Idealfall gibt es einen Zug, mit dem sich die Kapuze ums Gesicht herum schließen lässt, und eine Volumenverstellung auf der Rückseite. Sie führt zu einem kappenähnlichen Sitz, der Kopfdrehungen mitmacht.

Daune oder Kunstfaser? – Tipps dazu auch in unserem Podcast:

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Kunstfaser

Rückblick: Das war der Wärmejacken-Test 2019:

22 Thermojacken für Damen und Herren traten 2019 zum Test an. Sie kosten 130 bis 470 Euro, die Bandbreite reicht von der federleichten Haglöfs-Daunenjacke mit schlappen 165 Gramm bis zu rund dreimal so schweren, extra prall mit Daune oder Kunstfasern gefüllten Winterjjacken für Eiseskälte, wie sie Winterwanderer im hohen Norden erwartet. Zwei Hersteller liefern dünne Synthetikjacken, die sich als leistungsfähige Fleece-Alternative zum Drunterziehen eignen. Erfreulich: Fjällräven, Haglöfs und Rab verwenden Daune aus artgerechter Haltung, erkennbar an der RDS-Zertifizierung (Responsible Down Standard) oder dem Fjällräven Down Promise.

Eddie Bauer Evertherm Daunenjacke
Eddie Bauer
Außerdem gibt es spannende, neue Materialien: »Eddie Bauer setzt bei seiner Evertherm-Jacke auf Thindown, eine mit einem Trägerstoff verklebte Daune«, sagt Boris Gnielka. Das kunstfaserähnliche Vlies benötigt keine die Dämmung schwächenden Steppnähte und verklumpt nicht, wenn es nass wird – was mit normaler Daune passiert.

Dagegen verwendet Mountain Equipment eine Faser (Polarloft Featherless), die aus Flocken besteht. Wie Daune steckt sie in Kammern, was sportivere, körperbetontere Schnitte ermöglicht als bei Jacken aus Synthetikvlies. Den Unterschied merkt man schon beim Anziehen: Die Mountain Equipment Superflux fühlt sich so flauschig an wie die Daunenmodelle im Feld und trägt sich damit noch geschmeidiger als die Kunstfaserkonkurrenz.

Einen anderen Schwerpunkt setzt Outdoor Research mit seiner bauschigen Verticalx-Wattierung. Sie lässt Feuchtigkeit besonders schnell verdunsten. Das sorgt für den bei Anstrengung nötigen Kühleffekt und hält in Pausen oder bei geringer Aktivität den Körper trocken und warm. »Neu ist die Idee nicht, doch erstmals wärmt ein auf optimalen Feuchtetransport getrimmtes Material ähnlich gut wie die anderen Synthetikfasern im Test 2019 – das zeigen unsere Isolationsmessungen«, erklärt Boris Gnielka.

Fazit des Isojacken-Tests 2019: Alles in allem glänzte auch dieses Testfeld mit einer erstklassigen Performance. Dennoch besitzt jede Winterjacke eigene Stärken: Die Daunenjacken Mont·Bell Mirage Parka und Haglöfs L.I.M. Essens Jacket bieten ein sensationelles Wärme-Gewichts-Verhältnis, während die Fjällräven Keb Touring Down Jacket den Nachhaltigkeitssieger stellt.

Montbell Mirage Parka
Montbell
Die überragende Jacke in diesem Test: Mont.Bell Mirage Parka. Es handelt sich nicht nur um die wärmste Jacke im Testfeld 2019, durch sein für diese Isolationsleistung sensationell niedriges Gewicht und Packmaß (370 g/2,3 l) setzt der Mirage Parka Maßstäbe.

Die erste Wahl für Touren bei nasskalter Witterung sind die Synthetik-Jacken von Mountain Equipment und Outdoor Research sowie der Preistipp Jack Wolfskin Argon Hoody. Wer dagegen eine warme Jacke zum Drunterziehen will, greift zur Patagonia Micro Puff Jacket oder zur Carinthia G-Loft TLG.

Die getesteten Wärmejacken 2019 im Detail:

BlackYak Niata Daunenjacke
BlackYak
BlackYak Niata Daunenjacke Eddie Bauer Evertherm Daunenjacke Fjällräven Keb Touring Down Jacket Haglöfs L.I.M. Essens Jacket 12 Bilder
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