Andreas Becker
Softshelljacken-Test 2021
Softshelljacken-Test 2021
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Softshelljacken-Test 2021 8 Bilder

Test 2021: Softshelljacken

Jacken für Wander- und Bergtouren Test 2021: Softshelljacken

Update

Weich, atmungsaktiv, wasserabweisend: Damit punkten Softshelljacken – unsere Tests zeigen welchen das am besten gelingt!

Update: Die aktuellen Testergebnisse im Überblick

Softshelljacken-Testfeld 2021

Testfazit 2021: Eine guter Softshelljacken-Mix

Ob Ausstattungskönig oder Notschutz: Zum Wandern eignen sich alle acht Testjacken gut. Einige der getesteten Sofstshells 2021 können aber mehr: etwa die kräftigen Kandidaten von Black Diamond und Vaude, die auch Alpin- und Trekkingtouren mitmachen. Oder das warm-weiche Mammut Ultimate Hoody, das man gar nicht mehr ausziehen mag und selbst im Alltag gerne trägt. Das gilt auch für die Patagonia R1 TechFace Hoody – die so gut abdampft, dass sie selbst Sportler, Speedhiker und Hitzköpfe zufriedenstellt. Nicht aber Perfektionisten, die auch in puncto Robustheit keine Kompromisse eingehen wollen. Für sie bleibt nur die Ortovox Westalpen Softshelljacke, die in sämtlichen Kriterien unseres Tests voll überzeugte.

Robustes Multitalent: die Ortovox Westalpen Softshell

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Ortovox
Die teuerste Softshell im Test 2021 ist auch die beste: Eine vielseitige Allroundjacke, die dank dünnem Wollfutter das ganze Jahr über Spaß macht.

400 Euro sind eine Ansage – doch die Ortovox Westalpen Softshelljacke bietet viel fürs Geld. Neben perfekter Ausstattung und top Klimakomfort begeistert vor allem das Material dieser Softshelljacke: Es verbindet die im Test besten Abriebwerte mit softem Griff und flauschigem Merinofutter. In puncto Tragekomfort spielt die Jacke damit in der 1. Liga, was auch am geschmeidigen Sitz liegt. Der Wetterschutz der Ortovox-Softshell stimmt ebenfalls: Wind, Kälte und leichter Niesel haben keine Chance. Unser Testurteil: Überragend (Testsieger 05/21)

Die technischen Daten der Ortovox Westalpen Softshell Jacket:

  • Preis: 400 Euro
  • Gewicht: 490 Gramm (Gr. S)
  • Ausstattung: Brusttaschen, Ärmelklettbünd., Kapuze & Saum verstellbar
  • Tragekomfort: Geschmeidiger Elastikstoff, bester Sitz, hohe Bewegungsfreiheit, hervorragende Kapuzenpassform, kuscheliges Merinofutter: Hier stimmt einfach alles.
  • Handling/Features: Die großen, rucksacktauglichen Taschen sowie die leicht laufenden Rei.verschlüsse und Schnürzüge setzen Maßstäbe – besser geht’s nicht.
  • Fazit: Die teuerste Softshell im Test ist auch die beste: ein vielseitiger, bequemer Allrounder, der dank dünnem Wollfutter das ganze Jahr über Spaß macht.
  • Ortovox Westalpen Softshell hier im Partnershop bestellbar

Hart im Nehmen: die Black Diamond Cirque Shell

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Black Diamond
Black Diamond Cirque Shell

Nimmt man die Cirque Shell in die Hand, fällt sofort das steife Material auf. Es fühlt sich nicht nur fest an, sondern hat sich auch im Test als besonders abriebstark erwiesen. Nieselregen hält es zwar nicht allzu lange ab – dafür aber Wind, den es fast vollständig blockt. Die Ausstattung überzeugt, vor allem beim Herrenmodell: Taschenplatz gibt es reichlich und die mit steifem Schild versehene Kapuze leistet mit und ohne Helm gute Dienste. Testurteil: Sehr gut

Die technischen Daten der Cirque Shell

  • Preis: 170 Euro
  • Gewicht: 540 Gramm (Gr. S)
  • Ausstattung: Schub-, Innen-, Brustta.,Ärmelkletts, Saum & Kapuze verstellbar
  • Tragekomfort: Schnitt und Bewegungsfreiheit sind hervorragend, der Kapuzensitz ist gut, aber das wenig geschmeidige, raschelige Material kostet Komfortpunkte.
  • Handling/Features: Die Männerversion ist top ausgestattet, das Frauenmodell hat statt Schnürzügen und Kletts an Jackensaum und Ärmeln (zu weite) Elastikabschlüsse.
  • Testfazit: Überaus robustes, reichhaltig ausgestattetes Modell, das sich vor allem auf Berg-, Hoch- und Trekkingtouren bewährt. Günstiger Preis.
  • Cirque Shell Jacke hier im Partnershop bestellbar

Stark belüftet: die Mammut Ultimate VI SO Hoody

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Mammut
Mammut Ultimate Vi So Hoody

Die Ultimate ist ein Klassiker im Mammut-Programm, ihr Markenzeichen sind die Ventilationszipper, die vom Ellbogen bis zum Jackensaum reichen. Damit lässt sich das sonst etwas stickige Klima der winddichten (und nieselfesten) Jacke verbessern, sodass auch flotte Hikes Spaß machen, genauso Biketouren – die Kapuze passt gut unter den Helm. Außerdem trägt sich die Jacke dermaßen bequem, dass man sie gar nicht mehr ausziehen mag. Testurteil: Sehr gut

Die technischen Daten der Ultimate:

  • Preis: 260 Euro
  • Gewicht: 490 Gramm (Gr. S)
  • Ausstattung: Schubtaschen, Brusttasche, Ventilationszipper bis zum SaumTragekomfort:
  • Tragekomfort: Superweicher, etwas dickerer Stoff, der dank hoher Elastizität so gut wie jeder Bewegung folgt. Auch die Kapuze sitzt klasse, folgt allen Kopfbewegungen.
  • Handling/Features: Hier stimmt alles: vor allem die rucksacktauglichen, weich gefütterten Taschen sowie die bis zum Jackensaum zu öffnenden Achselreißverschlüsse.
  • Fazit: Sucht man eine topkomfortable, absolut winddichte Jacke, gehört die Mammut in die enge Wahl. Ideal für Schnellfrierer und kühle Regionen.
  • Softshelljacke hier im Partnershop bestellen

Technischer Bergfex: die Millet Trilogy V Icon Infinium

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Millet
Millet Trilogy V Icon Infinium

Überwiegend aus winddichtem Stoff gebaut, punktet die dünne, leicht raschlige Millet eher bei trockenkaltem, windigem Wetter wie etwa auf Hochtour. Hier bewährt sich auch das zähe Material und die nur unter einem Helm gut sitzende Kapuze – ohne dreht sie nicht mit, schließt zudem schlecht ab. Der hinten lange Schnitt und die Taschen überzeugen hingegen, ebenso der Zwei-Wege-Frontzip, der sich beim Klettern nützlich macht. Testurteil: Gut

Die technischen Daten der Millet Infinium:

  • Preis: 300 Euro
  • Gewicht: 385 Gramm (Gr. S)
  • Ausstattung: Brusttaschen, Innentasche, Klettbündchen, verstellb. Saum
  • Tragekomfort: Das dünne, leicht raschelige Material und die vorne zu kurze, nicht einstellbare Kapuze führen zu Abzug. Sitz und Bewegungsfreiheit hingegen stimmen.
  • Handling/Features: Bis auf die fehlenden Kapuzen- und Kragenschnürzüge passt soweit alles. Wer aber Schubtaschen zum Händewärmen sucht, geht hier leer aus.
  • Fazit: Technische Jacke, die mit hochgesetzten Taschen und winddichtem Stoff auf Alpinisten zielt, zumal die Kapuze nur unter einem Helm richtig gut sitzt.
  • Millet Infinium hier im Partnershop verfügbar

Leichte Wahl: die Mountain Equipment Squall Hooded

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Mountain Equipment
Mountain Equipment Squall Hooded

Mit 140 Euro und 300 Gramm ist die Squall zusammen mit der Salewa die günstigste und leichteste Testjacke. Gespart wurde vor allem am Material, das zwar sehr dünn ist, aber robust. Wind und Nässe hält es gut ab, auch Ärmelbündchen, Jackensaum und Kapuze lassen sich dicht schließen – mehr Wetterschutz kann man von einer solch dünnen Jacke nicht erwarten. Nur mehr Stauraum: er beschränkt sich auf eine kleine Brusttasche. Testurteil: Sehr gut

Die technischen Daten der Squall Hooded:

  • Preis: 140 Euro
  • Gewicht: 300 Gramm (Gr. S)
  • Ausstattung: Brusttasche, Ärmelklettbündchen, Saum & Kapuze verstellbar
  • Tragekomfort: Insgesamt kurz geschnittene Jacke aus leicht rascheligem, wenig anschmiegsamem Stoff. Kapuzensitz und Bewegungsfreiheit sind aber sehr gut.
  • Handling/Features: Die Brusttasche bietet kaum Stauraum, der schräg neben dem Kinn endende Kragenzipper stört geöffnet. Prima hingegen: der grobe Frontreißverschluss.
  • Fazit: Wer eine dünne, leichte Softshell für Wander-, Bike- und Bergtouren benötigt und auf Taschenplatz verzichten kann, sollte mal die Squall anprobieren.
  • Mountain Equipment Squall hier im Partnershop bestellen

Weiche Wahl: die Patagonia R1 TechFace Hoody

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Patagonia
Die Patagonia R1 Tech Face Hoody kostet nur 180 Euro und bot im Test 2021 eine hervorragende Leistung: Unser Softshell-Kauftipp 2021.

Seit Jahren im Patagonia-Sortiment, begeistert uns die R1 Tech Face Hoody immer wieder aufs Neue: mit weichem Stoff, flauschigem Futter, hervorragendem Klimakomfort und starken Wetterschutzwerten, die auch der ausgezeichneten Imprägnierung zu verdanken sind. Selbst kräftige Nieselschauer bleiben so draußen. Damit empfiehlt sich die R1 als guter Wander- und Bergpartner – den man in der Hütte gerne anbehält. Testurteil: Sehr gut (Kauftipp 05/21)

Die technischen Daten der R1 Tech:

  • Preis: 180 Euro
  • Gewicht: 390 Gramm (Gr. S)
  • Ausstattung: Schubtaschen, Innentasche, Kapuze und Saum verstellbar
  • Tragekomfort: Flauschiges Waffelfutter, elastischer Stoff, kein Rascheln: Die Patagonia trägt man gerne auch im Alltag – zumal sie besten Bewegungskomfort bietet.
  • Handling/Features: Die Ärmelbündchen fallen vor allem beim Damenmodell zu weit aus, auch könnten die Schubtaschen noch höher sitzen – ansonsten aber sehr stimmig.
  • Fazit: Patagonia zeigt mit der R1, dass Wetterschutz, Klima- und Tragekomfort sehr gut zusammenfinden können. Ein toller Allrounder für Trek, Tour & Alltag.
  • R1 Tech hier im Partnershop bestellen

Sportlicher Minimalist: die Salewa Puez 2 DST M FZ Hoody

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Salewa
Salewa Puez 2 DST M FZ Hoody

Bei Gewicht und Preis der Mountain Equipment Squall ebenbürtig, punktet die Salewa mit seidenweichem Stoff. Der Komfort liegt insgesamt auf sehr hohem Niveau, der Wetterschutz hingegen auf niedrigem, was vor allem an der nicht existenten Imprägnierung liegt, die im Nieselregen sofort durchtränkt. Doch als (Not-) Windschutz für sportliche Bike- und Wandertouren ist die Salewa dennoch eine gute Wahl, zumal für den Preis. Testurteil: Gut

Die technischen Daten der Salewa Puez:

  • Preis: 140 Euro
  • Gewicht: 300 Gramm (Gr. M)
  • Ausstattung: Zwei Brusttaschen
  • Tragekomfort: Trägt sich wie ein Hauch von nichts, zumal die Jacke sogar wilde Moves mitmacht und sich weich anfühlt. Nur die Kapuze könnte etwas besser sitzen.
  • Handling/Features: Zwei Brusttaschen: Mehr gibt es nicht. Die Elastikbündchen an Saum und Ärmeln schließen dicht ab, die Kapuze sitzt nur unter einem Helm richtig gut.
  • Fazit: Günstiges Leichtmodell, das aufgrund fehlender Imprägnierung als reiner Windschutz dient und damit auch beim Radfahren gute Dienste leistet.
  • Salewa Puez im Partnershop bestellen

Grünes Bollwerk: die Vaude Men's Roccia Softshell Jacket II

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Vaude
Vaude Men's Roccia Softshell Jacket II

Die nur für Männer erhältliche Roccia II trägt das Grüner-Knopf- Siegel und punktet mit PFC-freier Imprägnierung – die beste Dienste leistet, schützt sie doch selbst vor starkem Niesel. Wind und Kälte hält die Vaude ebenfalls ab – und überzeugt mit sinnvollen Features und leicht laufenden, kräftigen Zippern. Zwar trägt sie sich weniger geschmeidig als andere – wird dafür aber selbst nach vielen Jahren noch ihren Dienst verrichten. Testurteil: Sehr gut

Die technischen Daten der Roccia II:

  • Preis: 180 Euro
  • Gewicht: 570 Gramm (Gr. S/48)
  • Ausstattung: Schubtaschen, Brusttasche, Ärmelkletts, Pitzips; Saum & Kapuze verstellbar
  • Tragekomfort: Die schwere Jacke bietet gute Bewegungsfreiheit und sitzt auch mit Kapuze bestens, allerdings drückt das steife, raschelige Material auf die Laune.
  • Handling/Features: Perfekt ausgestattete Jacke, bei der sich alle Züge und (grobzahnigen!) Zipper an Front, Taschen und Unterarm bestens bedienen lassen – so soll’s sein.
  • Fazit: In puncto Wetterschutz und Robustheit spitze, ist die Vaude prädestiniert für harte Berg- und Trekkingtouren sowie für den täglichen Einsatz.
  • Roccia II hier im Partnershop bestellbar

Der Softshelljacken-Test 2019

Gute Kapuzensoftshells schützen fast genauso vor Wind und Wolkenbruch wie Regenjacken, tragen sich aber deutlich bequemer. 2019 haben wir insgesamt 18 Softshelljacken-Modelle zum Wandern, Klettern und Bergsteigen für euch getestet.

Im ersten Vergleichstest wurde unserer Testcrew schnell klar, dass 2019 ein sehr gutes Softshell-Jahr wird. Bis auf das Millet K-Shield Hoodie überzeugte jede der zehn getesteten Jacken, wenn auch nicht bei jeder Aktivität respektive bei jedem Wetter.

So sollte man die kaum wasserabweisenden Jacken von La Sportiva und Salewa nur als Wind- und Auskühlschutz nutzen, will man sie nicht auf eigene Faust nachimprägnieren. Diese körpernah sitzenden, überaus atmungsaktiven Leichtmodelle bewähren sich außerdem dort, wo Regen entweder nicht stört oder kein Thema ist, etwa beim Trailrunning sowie auf Ski- und Klettertouren.

Ganz anders die Membranjacken von Marmot und The North Face. Wer sie trägt, kann auf eine Regenjacke in vielen Fällen verzichten. »Das sind solide Allrounder für alle, die bei jedem Wetter rausgehen«, so Testchef Frank Wacker.

Noch besser schneiden nur die Black Diamond Cirque, Patagonia R1 Tech Face und Salomon Ranger ab. Alle drei Softshelljacken tragen sich sehr komfortabel, wobei sich die Patagonia R1 mit ihrem fleeceähnlichen Stoff an die Spitze setzt. Auch beim Wetterschutz – hier haben Black Diamond und Salomon die Nase vorn – leisten sie sich keine Schwächen.

Welcher man aus dem Trio den Vorzug geben soll? Schwer zu sagen, denn auch die Preise liegen mit 150 bis 180 Euro dicht beieinander. Komfortorientierte werden die Patagonia nehmen, Alpinisten wohl eher die Black Diamond und Schnellfrierer die Salomon Ranger Jacket. So ist in diesem Test für jeden Anspruch das Richtige dabei.

Alle weiteren Ergebnisse gibt es im Test-PDF, zum Download hier:

Die Ergebnisse unseres Softshell-Tests 2019 im Überblick

Jacke / Link zum Testbericht Preis (UVP) Testurteil
Patagonia R1 Techface Hoody (Testsieger) 180 Euro Überragend
Salomon Ranger Jacket (Kauftipp) 150 Euro Überragend
Black Diamond Cirque Shell 170 Euro Überragend
Marmot Rom Jacket 200 Euro Sehr gut
The North Face Summit L4 Hybrid Hoody 250 Euro Sehr gut
Mountain Equipment Aerofoil Jacket 120 Euro Gut
Salewa Puez 2 DST Hoody 140 Euro Gut
La Sportiva TX Light Jacket 139 Euro Gut
Jack Wolfskin Kanuka Point Jacket 120 Euro Gut
Millet K-Shield Hoody 170 Euro Befriedigend

Einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's hier

Wenn persönliche Vorlieben entscheiden – die Favoriten der Tester

Die Testerinnen und Tester verraten, welche Jacken sie sich selbst kaufen würden – und warum:

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Boris Gnielka
Frank Wacker, Ausrüstungsredakteur

»Eine Softshell, in der ich heiß laufe, kann ich nicht gebrauchen. Lieber mache ich kleinere Abstriche beim Nässeschutz und ziehe die Funktionsjacke über. Bei der luftigen Salewa Puez 2 Hoody geht das gut. Noch viel besser gefällt mir aber die Patagonia R1 Tech Face Hoody. Sie lässt noch ein bisschen mehr Dampf entweichen und hat die deutlich bessere Kapuze – und passt zur Not auch unter meine Funktionsjacke.«

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Boris Gnielka
Katleen Richter, outdoor-Testerin

»Mir gefallen drei Jacken: Beim Trailrunning trug ich am liebsten die luftige, eng sitzende La Sportiva TX Light, beim Wandern die bequeme Patagonia R1 und beim Klettern die Summit L4 Hybrid Hoody von The North Face. Sie ist mit ihrem dünnen, weichen Stoff mein Favorit, auch weil sie so schön tailliert geschnitten ist, viel Bewegungsfreiheit bietet, kaum aufträgt und die Kapuze über den Helm passt.«

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Boris Gnielka
Boris Gnielka, Ausrüstungsredakteur

»In Regenjacken fühle ich mich unwohl, ich stecke sie nur dann ein, wenn die Wetterprognose sehr düster ausfällt. Umso wichtiger ist mir der Wind­ und Nässeschutz einer Softshell. Und die Ausstattung: Eine vollwertige Kapuze mit festem Schild sowie große Taschen, die über dem Hüftgurt sitzen, sind ein Muss. Im aktuellen Testfeld bietet das vor allem die Black Diamond Cirque

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Boris Gnielka
Linda Widmaier, outdoor-Praktikantin

»Da ich schnell friere, würde ich mir nur Softshells kaufen, die auch vor Kälte schützen. Im Test bleiben da nur die Patagonia R1 Tech und die Salomon Ranger, die mir besser passt. Zwar ist sie nicht ganz so dampfdurchlässig wie die Patagonia, dafür aber winddichter. Und das ist mir im Zweifel lieber als ein luftiges Klima. Schließlich gerate ich auf Tour nicht so schnell ins Schwitzen.«

Die getesteten Softshells 2019 im Detail:

Softshell-Jacken
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Softshell-Jacken
od-2019-softshelltest-SALEWA-Puez-2-DST-M-Full-Zip-Hoody (jpg)
Softshell-Jacken
Softshell-Jacken
Softshell-Jacken
od-2019-softshelltest-millet-k-shield-hoodie-softshelljacke (jpg)
Softshell-Jacken
od-2019-softshelltest-Marmot-rom-jkt (jpg)
Softshell-Jacken
od-2019-softshelltest-LaSportiva (jpg)
Softshell-Jacken
od-2019-softshelltest-Jack_Wolfskin_KANUKA_POINT_JACKET (jpg)
Softshell-Jacken
od-2019-softshelltest-thenorthfaceL4-Summit-Series-Hybrid-Hoody_W (jpg)
Softshell-Jacken

Weitere Softshelljacken im Test – speziell für Wintertouren

Andreas Becker

Ein einem zweiten Vergleichstest traten acht Softshell-Wärmejacken im Preisbereich von 180 bis 350 Euro gegeneinander an. Zwei Hersteller schickten klassische Softshelljacken ins Rennen (Mammut und Black Diamond), andere so genannte "Hybridjacken", die aus unterschiedlichen Stoffen/Materialien bestehen. Bei diesem Test konzentrierte sich die OUTDOOR-Crew auf besonders innovative Lösungen: So kombiniert Fjällräven beim Keb Jacket Stretchstoffe und das unter Skandinavienfans so beliebte G-1000- Mischgewebe (65/35 % Recycle-Polyester/Biobaumwolle). Der Hybrid von Ortovox, die Swisswool Piz Palü Jacket, besitzt an Front, Schultern und Rumpfseiten eine kuschelige Wollfüllung, die in abgesteppten Kammern steckt.

Das Testfeld – und die Ergebnisse im Überblick hier:

Softshelljacken 2019 - Testfeld

Softshelljacke Preis in Euro Gewicht Testurteil
Arc’teryx Proton Lt Hoody 250 385 g Überragend (Testsieger)
Rab Vapour-Rise Alpine 190 380 g Überragend (Testsieger)
Gorewear H5 Gore Windstopper ISO 350 435 g Überragend
Black Diamond Dawn Patrol Shell 180 645 g Sehr gut (Kauftipp)
Mammut Aenergy Pro SO Hooded 259 520 g Sehr gut
Ortovox Swisswool Piz Palü Jacket 350 440 g Sehr gut
Fjällräven Keb Jacket 300 735 g Sehr gut
Schöffel Softshell HDY Val d Isere 200 455 g Gut

Testfazit:

Nicht das Konzept entscheidet, sondern was der Hersteller daraus macht. Am vielseitigsten waren in diesem Vergleichstest die weniger warmen Softshelljacken von Mammut (259 €) und Black Diamond (180 €) sowie der Fjällräven-Hybrid Keb Jacket (300 €). Sie eignen sich nicht nur zum Wandern und Trekking im Frühjahr und Herbst, sondern – mit dicker Funktionswäsche darunter – auch für frostige Witterung.

Die beste Allround-Jacke für Temperaturen unter fünf Grad heißt Rab Vapour-Rise Alpine (190 €).

Und für Skitouren oder zum Trailrunning und Biken im Winter gibt es keine bessere Wahl als eine der beiden gefütterten Softshelljacken im Test 2019: die traumhaft komfortable Arc’teryx Proton LT (250 €) oder die enorm witterungsfeste Gorewear-H5-Windstopper-Kapuzenjacke (350 €). Tagesaktuelle Preise der Jacken findet ihr hier:

Die Testberichte lest ihr hier:

Softshell-Jacken
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