Jacken im Test

Testbericht: Norrona Narvik WS Jacket

Spezialist für flotte Touren
Zu den getesteten Produkten

Bewertung


Testurteil

Testurteil befriedigend

Gleicht vorweg: Das Narvik WS Jacket ist keine schlechte Softshell. Ihr Konzept ist nur sehr speziell: Lang geschnitten und ausgerüstet mit Ärmel­stulpe und Schneefang für zorniges Wetter, lässt die Narvik aber von allen Testsoftshells den meisten Wind durchs Material pfeifen, ist zudem kaum isoliert. Für übles Winterwetter taugt sie also kaum. Eher für flotte Skitouren bei trocken-kaltem Winterwetter, denn ihr Klimakomfort liegt auf hohem Niveau. Kommt man jedoch ins Schwitzen, stören die Ärmelstulpen, da sie den Luftaustausch behindern.

Ausstattung:
Zwei Schub- und Ärmeltaschen, Innentasche, abnehm. Schneefang, Ärmelstulpe, Vent.-zip.

Wetterschutz:
Dünne Softshell mit geringer Isolation. Hält Wind nur teilweise ab, Nieselregen ca. eine Viertelstunde.

Tragekomfort:
Raues, wenig kuscheliges Futter und recht kleine Kapuze. Taschen mit Rucksackhüftgurt nicht nutzbar, wuchtige Ärmelabschlüsse stören.

Klimakomfort
Lässt viel Dampf entweichen, nur die Ärmelabschlüsse sind schwitzig.

Technische Daten des Test: Norrona Narvik WS Jacket

Preis: 299 Euro
Material: Flex 3
Gewicht: 615 g

Wetterschutz

Tragekomfort

Klimakomfort

Vielseitigkeit

Einsatzbereich Wandern / Trekking

Einsatzbereich Skitouren

Einsatzbereich Bergsteigen

Fazit

Sehr dampfdurchlässige Soft­shell mit geringem Wetterschutz; für extreme Ausdauersportler okay.

16.12.2008
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe /2008