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16 Dreilagenjacken im Test

Gipfeltreffen - die besten Dreilagenjacken im Härtetest

Wenn 16 Top-Funktionsjacken im outdoor- Test gegeneinander antreten, herrscht Hochspannung: ­Welches Modell und ­welches Material leistet am meisten?

Funktionsjacken werden heute in einer verwirrenden Zahl von Materialien gefertigt. ­Jedes von ihnen soll Top-Funktion bieten, also leicht sein, robust, wasserdicht und atmungsaktiv. Doch welches von ihnen ist wirklich das beste? Das herauszu­finden, war eine der Missionen im aktuel­len outdoor-Funktionsjackentest. Keine kleine Herausforderung, denn schließlich gibt es nicht nur verschiedenste Gore-Tex-Varianten, sondern auch Event und Dermizax sowie die vielen Eigenmaterialien der Outdoor-Hersteller.

Der Stoff, aus dem Jackenträume entstehen

Um ein möglichst repräsentatives Feld abzudecken, hat outdoor 16 Top-Jacken getestet, alle nach dem Dreilagenprinzip konstruiert. Sie bieten das beste Verhältnis von Strapazierfähigkeit, Gewicht und Komfort, weil sich ihre miteinander verklebten drei Schichten gegenseitig verstärken. Dadurch können auch bei robusten Modellen leichte und geschmeidige Gewebe verarbeitet werden. Außerdem wird die wasserdichte, atmungsaktive Folie (Membran) zwischen Ober- und Futterstoff optimal geschützt. Sechs der Testjacken, darunter Modelle von Arc’teryx, Marmot und Mountain Hardwear, bestehen aus Gore-Tex Pro Shell, eine aus Gore-Tex Performance. Bergans setzt bei beiden Testjacken auf Dermizax, Vaude und Rab verwenden Event; Patagonia und diverse andere Marken nach Eigenspezifikationen gefertigte Materialien.

Alle Jackentests auf einen Blick

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Die Funktionsjacken im Klimatest

Der Praxischeck führt das Testteam auf Treks im stürmischen Schottland, in Nordschweden und auf der Schwäbischen Alb sowie auf Bergtouren in die Alpen. Hier müssen die Jacken zeigen, wie gut sie sich tragen und ihren Klimakomfort unter Beweis stellen. Denn nicht allein die im outdoor-Labor gemessene Atmungsaktivität entscheidet über ein gutes Klima, sondern auch wie gut die Materialin­nen­seite Feuchtigkeit aufnimmt und verteilt. Das spürt man nur in der Praxis. Außer­dem wichtig: die Anzahl an Ventilationsmöglichkeiten. Auf deftigen Anstiegen freut man sich über jede Möglichkeit, um Dampf abzulassen. Sehr ­effektiv funktionieren Achselreißverschlüsse (Pitzips), die 13 der 16 Testkandidaten bieten. Je länger die Zips ausfallen, desto besser. Oder sie reichen gleich bis zum Saum wie bei Outdoor Research, so dass man die Jacke an den Seiten komplett öffnen kann. Mehr Luftaustausch geht nicht. Auch weit zu öffnende Ärmelbündchen, Standard im Test, und Netztaschen dienen der Belüftung.

Weitere Ausstattungs-Tipps:

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Trekkingrucksäcke
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OD 2016 Hardangervidda Norwegen Boris Gnielka Kathleen Richter Trekking Hund Zelten Wildnis 8
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Sonstige Jacken
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Sonstige Jacken
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Sonstige Jacken
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Sonstige Jacken
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Sonstige Jacken
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Sonstige Jacken

Gute Dreilagenjacken - eine Frage der Konstruktion

Außerdem beeinflusst die Konstruktion, wie viel Feuchtigkeit aus der Jacke entweicht. ­Dabei spielt es eine wichtige Rolle, wie viel Fläche die Nahtbänder (Tapes) verdecken, mit denen die Nähte wasserdicht versiegelt werden – an ihnen entweicht keine Feuchtigkeit. Deshalb kommen immer schmalere Tapes zum Einsatz, die höchste Verarbeitungspräzision verlangen. Bei Arc’teryx und Moun­tain Hardwear messen diese zum Teil nur noch acht Millimeter – nur knapp ein Drittel der üblichen Breite. Insgesamt liegt der Klimakomfort auf hohem Niveau, allen voran das Outdoor-Research-Modell. Die anderen Testjacken folgen ihm aber dicht auf den Fersen.Bei der outdoor-Powerberegnung wird systematisch überprüft, wie gut die Jacken vor Wind und Wetter schützen. Auch hier gibt sich die Elite keine Blöße: Fast alle schneiden bei diesem Extremtest sehr gut ab, Crux, Klättermusen, ­Oudoor Research und die Bergans Bitihorn sogar überragend. Sie halten nicht nur dicht, sondern schützen das Gesicht durch die riesigen Kapuzenschilde und hohen Krägen hervorragend vor eisigem Wind.

Welches Material ist das beste?
Je länger der Testmarathon dauert, desto stärker zeigt sich: Es gibt kein bestes Material, sondern nur unterschiedlich verteilte Stärken. Gore-Tex Pro Shell etwa punktet durch hohe Strapazierfähigkeit bei geringem Gewicht, was am enorm abriebfesten Futterstoff liegt. Die Alpha LT von Arc’teryx demonstriert das eindrucksvoll: Trotz minimaler 360 Gramm geht sie selbst auf harten Bergtouren nicht in die Knie. Event glänzt dagegen mit der höchsten Atmungsaktivität im Test. Außerdem sind die Außengewebe durchweg hervorragend imprägniert. Das erhält die ­Atmungsaktivität bei Regen. Die Materialien von Patagonia oder Klättermusen sind hoch elastisch, erstaunlich geschmeidig und nehmen Feuchtigkeit auf – sehr komfortabel. Die Atmungsaktivität liegt auf einem ähnlich hohen Niveau wie bei Gore-Tex Pro Shell.

OD 1109 Dreilagenjacke
Eine Dreilagenjacke bietet besten Wetterschutz, auch unter widrigsten Bedingungen.

16 Dreilagenjacken im Test

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OD 1109 Jackentest Arcteryx (jpg) OD 1109 Jackentest Bergans_Bitihorn (jpg) OD 1109 Jackentest Bergans_Litlos (jpg) OD 1109 Jackentest Berghaus (jpg) 16 Bilder

Die Gesamtperformance zählt
Die Kaufentscheidung hängt also nicht vom Material ab – entscheidend ist die Gesamtperformance. Und die überzeugt bei fast ­allen Testjacken. Gut so, denn so kann sich jeder das Modell herauspicken, das den eigenen Ansprüchen entspricht und optimal passt. Drei Gruppen kristallisieren sich im Testfeld heraus. Wer mit jedem Gramm geizt, sollte sich folgende Leichtjacken anschauen: Die Arc’teryx Alpha LT ist trotz ihres geringen Gewichts sehr robust, dafür aber auch teuer, während die Rab Momentum ein sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis und das atmungsaktivste Material im Test bietet.

Leicht und stark die Allrounder
Unter den empfehlenswertesten Allroundern stechen die Millet Axon Pro und die Vaude Stretch Infinity durch solide Leistung und günstigen Preis hervor. Das Mentor Jacket von Outdoor-Research-Modell glänzt mit dem besten Klima in dieser Gruppe, während die Marmot Alpinist erste Wahl für alle ist, die ­eine längere Jacke für Trekking, Wandern oder Bergtouren suchen. Die Hardcore-Jacken von Klättermusen und Bergans (Bitihorn) empfehlen sich für Outdoor-Profis, die fast jeden Tag draußen sind und Ausrüstung hart ran nehmen. Mission erfüllt.

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Der outdoor-Jackentest im Überblick

Der Waschmarathon
simuliert den Dauergebrauch mehrerer Monate. Nach zehn Maschinenwäschen zeigt sich schnell, wie haltbar die Imprägnierung ist oder ob sich Nahtbänder (Tapes) lösen, die zum Abdichten der Nähte aufgeklebt werden.

Die Powerberegnung
gleicht einem mehrstündigen, stürmischen Wolkenbruch und entlarvt erbarmungslos die Konstruktions- und Verar­beitungs­fehler bei den Testkandidaten. Diese Standard­beregnung ermöglicht die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Jacken über Jahre hinweg – im Praxiseinsatz wäre dies nicht möglich: Es herrschen zu unterschiedliche Bedingungen. Der Windschutz von Kapuzenschild, Kragen, Bündchen und Saum wird im Praxistest bewertet.

16 Dreilagenjacken im Test

OD 1109 Jackentest Arcteryx (jpg)
OD 1109 Jackentest Arcteryx (jpg) OD 1109 Jackentest Bergans_Bitihorn (jpg) OD 1109 Jackentest Bergans_Litlos (jpg) OD 1109 Jackentest Berghaus (jpg) 16 Bilder

Die Klimaprüfung
ermittelt das Jacken­klima in mehreren Schritten. Zum einen bestimmt das outdoor-­Labor den Dampfdurchgang der Materialien, zum anderen aber auch die Menge an Kondensat (je weniger, desto besser) und die Feuchtigkeits­verteilung auf der Materialinnenseite: Je stärker sich die Feuchtigkeit verteilt, desto angenehmer das Klima. Mit diesen Werten und den Ergebnissen des Praxistests wird die Atmungsaktivität bestimmt. Auch die Imprägnierung des Oberstoffs beeinflusst den Klimakomfort: Ein Außengewebe, das kaum Nässe aufnimmt, erhält die Atmungs­aktivität und fühlt sich nicht so klamm an. Die Qualität einer Imprägnierung zeigt sich nach der outdoor-Beregnung. Zusätzlich misst outdoor die Fläche der Tapes und der sich überlappender Materiallagen (Konstruktion): Weniger Tapefläche und Überlappungen bedeuten, dass mehr Feuchtigkeit aus der Jacke entweicht.

Der Praxistest
dient als Grundlage für die Bewertung des Tragekomforts. Hier werden auch Handhabung und Ausstattung benotet.

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Frank Wacker

Pfiffig: Die Materialperforation auf der Innenseite der Taschen optimiert bei den Marmot-Jacken die Ventilation.

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Frank Wacker

Dermizax EV und das Klättermusen-Material verteilen die Feuchtigkeit großflächig – gut fürs Klima.

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Frank Wacker

Bei Moun­tain Hardwear und Arc‘teryx messen die Tapes zum Teil nur noch rekordverdächtige acht Millimeter.

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Ausstattungsliste - die wichtigsten Jackenfeatures

Keine Frage, bei ihren Flaggschiffen sparen die Hersteller nicht an der Ausstattung: Alle Testjacken besitzen zum Beispiel Kapuzen, die sich über mehrere Verstellmöglichkeiten an den Kopf anpassen lassen und meist sogar über einen Kletterhelm passen. Welche ­Details Sie sonst noch beachten sollten, steht hier:

16 Dreilagenjacken im Test

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OD 1109 Jackentest Arcteryx (jpg) OD 1109 Jackentest Bergans_Bitihorn (jpg) OD 1109 Jackentest Bergans_Litlos (jpg) OD 1109 Jackentest Berghaus (jpg) 16 Bilder

Belüftung

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Alle Testjacken bieten Venti­­lations­öffnungen, über die man auf schweißtreibenden Touren zusätzlich Dampf ablassen kann. Am effektivsten sind möglichst lange Achselreißverschlüsse (Pitzips). Auch weite ­Ärmel­bündchen oder mit Netz gefütterte Taschen dienen der Belüftung.

Taschen

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Top: Bei fast allen Testmodellen sitzen Taschen so, dass sie der Rucksackhüftgurt nicht verdeckt. Achtung: Auch in wasserdichten Taschen bildet sich Kondenswasser. Deswegen empfindliche Geräte (Handy oder Digicam) unbedingt in ­Gefrierbeuteln verstauen.

Schneefang

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Wer sich erst im tiefsten Powder so richtig wohlfühlt und seine Jacke auch auf Skitouren oder beim Freeriden trägt, sollte auf einen Schneefang wie bei Marmot achten. Er verhindert, dass Schnee von unten in die Jacke wandert. Ein Taillenschnürzug funktioniert übrigens fast so gut.

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