Jacken im Test

Testbericht: Boston

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Zu den getesteten Produkten

Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • schwer und voluminös
  • recht teuer

Die 1060 Gramm schwere Big Pack mit sieben Litern Packmaß ist das krasse Gegenteil zu der auf das Wesentliche abgespeckten Marmot, denn die Schwaben spendierten der Boston viele Details, die im Winter für Komfort und Wohlbefinden sorgen sollen.
300 Gramm hochwertige Gänsedaune sorgen erst einmal für die beste Isolation nach der Yeti, was auch ein Verdienst der Drei-Lagen-Konstruktion ist: Durchgesteppte Kanäle werden durch ein lose eingehängtes Innenfutter ergänzt, das zusätzlich Luft bindet und die Wärmeleistung erhöht – auch wenn klassische Kammerwände nach wie vor wärmer sind, stellt diese Lösung einen guten Kompromiss dar.

Die lang geschnittene Big Pack gefällt durch sinnvolle Detaillösungen wie die mit Fleece gefütterten Außentaschen, praktische, auch mit Handschuhen leicht zu greifende Zipperverlängerungen und eine passgenaue, im Volumen zu verstellende Kapuze.
Genauso gut gefällt die sehr saubere Verarbeitung. Auch das textile, wasser- wie auch winddichte Außenmaterial erhält ein Lob; Kritik gibt es für die fehlenden Einhandschnürzüge und die etwas eingeschränkte Bewegungsfreiheit – doch Alpinisten werden die schwere und voluminöse Big Pack so oder so nicht mitnehmen. Für Verfrorene aber ist sie eine interessante, wenn auch teure Alternative.


Daunenjacken
Test-Werte
Preis: 249 €
: 1060 g
: 7 l
: Gänsedaune

Fazit

Gesamtnote: gut

Boston im Vergleichstest

01.07.2002
© outdoor
Ausgabe /2002