Unsere Skitouren Top-Ten 2013

Hochebenkofel (2905 m)

Die Tour auf den Hochebenkofel in den Sextner Solomiten verwöhnt mit einem grandiosen Dolomitenpanorama, einem der spektakulärsten in einer faszinierenden Landschaft vertikaler Schönheit.

Der Anstieg ist ideal für Skitourengeher. Das ganz Besondere an dieser Tour und eine Seltenheit für die Dolomiten: Man kann mit angeschnallten Skiern auf den 2905 Meter hohen Gipfel steigen. Die Abfahrt ist – genau wie der Aufstieg – sehr lang, wunderschön im oberen Bereich, etwas ebener im Gebiet der Hütte und gibt sich auf dem Weg zum Parkplatz hinab sehr abwechslungsreich. Von der Drei-Schuster-Hütte (1626 m) aus folgt man immer dem gespurten Weg und überquert eine breite Lichtung in südlicher Richtung. Anschließend rechts abzweigen und in nordwestlicher Richtung das breite Kar hinaufsteigen, das sich vom Gipfel wellig nach unten zieht. Hier gibt es keinen bestimmten Weg; die Route ist frei wählbar. Bereits nach kurzer Zeit erreicht man das Gipfelplateau mit seinem atemberaubenden Panorama. Die Abfahrt erfolgt auf der Aufstiegsroute. Anmerkung: Die Drei-Schuster-Hütte wird üblicherweise in der für Skitouren empfohlenen Jahreszeit bewirtschaftet. Die Küche ist so gut, dass vor allem schnelle Skitourengeher hier unbedingt eine Rast einlegen sollten. Kleines Manko: Gerade weil die Hütte beliebt ist, sollte man in der Hütte zuvor telefonisch einen Platz reservieren.

Foto: Kompass Karten GmbH Die schönsten Skitouren in den Alpen

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Alle Details zur Skitour " Hochebenkofel"

Ausgangspunkt: : Parkplatz im Innerfeldtal (1450 m), über Bruneck – Innichen – Sextental – Innerfeldtal – Drei-Schuster-Hütte
Höhenunterschied: 1455 Meter
Aufstiegszeit: 3 Stunden ab der Hütte, 4 Stunden 15 Minuten ab dem Parkplatz
Beste Zeit: Hochwinter bis Frühjahr
Charakter: mittelschwere Tour, die mit weiten Aussichten belohnt
Hangrichtung: Nord-Süd/Ost
Einkehr: Schuster-Hütte, von Weihnachten bis Mitte März
Karte: KOMPASS WK 047, 625 (1:25 000); 57, 58 (1:50 000)

08.02.2013
Autor: Olaf Beck / Kompass
© outdoor
Ausgabe 12/2012