Test: Die 18 besten Funktionsjacken des Jahres

Hardcorejacken - Hart im Nehmen bei jedem Wetter

Wer seiner Jacke extreme Leistung abverlangt, Der braucht eines der vier Modelle auf dieser Seite.
Foto: DanielGeiger.net Test: Funktionsjacken

Hardcorejacken sind das Nonplusultra für jeden Einsatz in extremen Bedingungen.

Sind Sie fast jeden Tag und bei jedem Wetter draußen? Dann kommt nur eine dieser vier Hardcorejacken in Frage. Die für Expeditionen und Outdoor-Profis entwickelten Modelle setzen auf das gleiche Konstruk­tionsprinzip wie die Dreilagenjacken aus diesem Test, besitzen aber dickere, noch strapazierfähigere Außengewebe.

Zum Teil werden stark beanspruchte Stellen, beispielsweise ­Ge­säß, Schultern und Ellenbogen, extra verstärkt. Klättermusen geht sogar noch einen Schritt weiter: Ein Futter im Nacken schützt vor Sonnencreme und Körperfett – die­se können jedes Laminat mit der Zeit zerstören; das Futter am Gesäß minimiert den Abrieb.

Aufwendige Schnitte und der Einsatz von Stretchgeweben (Klättermusen, Norrona) sorgen selbst bei extremen Klettertouren in Fels und Eis für hohe Bewegungsfreiheit – mit den Stoffpanzern vergangener Tage habe diese High-End-Jacken nichts mehr gemein.

Doch welche wählen? Spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle, kommen nur Arc‘teryx und Marmot in Frage – sie wiegen nicht viel mehr als die leichten Dreilagenjacken aus diesem Test. Klättermusen und Norrona wiederum bieten höchste Strapazierfähigkeit und besten Wetterschutz.

11.08.2009
Autor: Frank Wacker
© outdoor
Ausgabe 06/2009