Test: Die 18 besten Funktionsjacken des Jahres

Die richtige Jackenwahl: Zweilagen-, Dreilagen- oder Hardcore-Jacke?

Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich Funktionsjacken in ihrer Robustheit. Wir zeigen ihnen, mit welcher Jacke Sie sich ausrüsten sollten.

Erfreulich: Schon für 150 Euro bekommen Outdoorer, die es auf Tour gemütlich angehen lassen, eine sehr gute Jacke. Wer öfters mal ans körperliche Limit geht, bekommt schon für moderate 200 Euro ein passendes Modell.

Ist Ihnen dagegen ein möglichst geringes Gewicht und Packmaß wichtig, kommt nur ­eine der leichten Dreilagenjacken in Frage. Sie wiegen zum Teil nur die Hälfte der Zweilagenjacken, kosten dafür aber auch das Doppelte. Outdoor-Profis wiederum, die fast täglich draußen sind, greifen am besten zu ­einer der Hardcorejacken. Mit welchem Modell ziehen Sie los?

Funktionsjacken-Test - 2,5-Lagenjacke

2,5-Lagenjacke

2,5-Lagenjacke

Durch den Verzicht auf ein Futter schrumpfen Packmaß und Gewicht, dafür sind die Jacken nicht so robust und bequem.

Einsatzbereich: Der ideale Regenschutz für Sommertouren: Ultraleicht (unter 300 g) und kleinstverpackbar.

Funktionsjacken-Test - Zweilagenjacke

Zweilagenjacke

Zweilagenjacke

Ein Futter schützt das Material und verhindert, dass es auf der Haut klebt - das erhöht aber auch Gewicht uand Packmaß.

Einsatzbereich: Zweilagenjacken machen fast alles mit: Vom Wandern über Treks bis zu Bergtouren.

Funktionsjacken-Test - Dreilagenjacke

Dreilagenjacke

Dreilagenjacke

Das Futter wird direkt auf das Funktionsmaterial aufgeklebt. So entsteht selbst mit Leichtstoffen ein sehr robustes Material: Teuer!

Einsatzbereich: Für ambitionierte Outdoorer gibt es keine Alternative: Dreilagenjacken sind leicht, robust und komfortabel.

Funktionsjacken-Test - Hardcorejacke

Hardcorejacke

Hardcorejacke

Gleiche Konstruktion wie Dreilagenjacken. Allerdings kommen noch haltbarere und damit auch schwerere Oberstoffe zum Einsatz.

Einsatzbereich: Der richtige Jackentyp für alle, die das ganze Jahr über und bei jedem Wetter auf Tour sind.

11.08.2009
Autor: Frank Wacker
© outdoor
Ausgabe 06/2009