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Editors Choice 2017

Die Lieblingsprodukte der outdoor-Redaktion

Pünktlich zum Saisonstart wählen sämtliche outdoor-Redakteure die Innovationen des Jahres und küren sie mit dem Editors’ Choice Award. Diese Auszeichnung erhalten nur solche Neuheiten, die in einem umfangreichen Prüfprogramm Bestnoten erzielen und Maßstäbe setzen.

Die outdoor-Redaktion präsentiert hier ihre aktuellen Lieblingsprodukte:

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Bester Schuh: Der neue Lowa Approach Pro GTX Lo

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Hersteller

Herkömmliche Zustiegsschuhe sind entweder zu weich oder sie bauen so hoch auf, dass sie sich kippelig tragen. Mit dem Approach Pro GTX Lo (190 Euro) hat Lowa nun einen Schuh entwickelt, das die Verwindungssteifigkeit eines Bergstiefels mit der Sohlenhöhe und dem Tragekomfort eines Laufschuhs kombiniert. Die »close to the ground«-Technik maximiert nicht nur die Trittsicherheit, sondern auch das Gespür für die Bodenbeschaffenheit. Als weitere Innovation präsentiert der Approach Pro zwei getrennt voneinander laufende Schnürsenkel für Rist- und Zehenpartie. Damit schmiegt sich der Lowa lückenlos und wie ein Socken um den Fuß, sodass er bei Kraxelpassagen sogar Kletterschuhen Konkurrenz machen kann. Kurzum: der perfekte Schuh für ambitionierte Bergabenteurer.

Bester Schlafsack: Grüezi-Bag Biopod Hybrid Wool/Down

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Grüezi Bag, eine noch junge, deutsche Marke, liefert den innovativsten Schlafsack des Jahres. Die Füllung des Biopod Hybrid Wool/Down (350 Euro, 1200 g) besteht aus drei Materialien: Am Körper sorgt weiche Kunstfaser für ein kuscheliges Schlafgefühl, dann folgt eine Schicht Wolle. Diese nimmt Feuchtigkeit hervorragend auf und garantiert selbst bei höheren Temperaturen ein trockenwarmes Klima. Außerdem besitzt der kälteempfindliche Fuß- und Rumpfbereich noch eine Daunenisolation. Das Besondere dabei: Erstmals wird Daune als Vlies verarbeitet, statt sie in Kammern zu packen. Dadurch verrutscht die Füllung nicht und trocknet schneller. Die im Labor und bei Praxistests ermittelte untere Temperaturgrenze liegt bei -3 Grad.

Bester Kocher: Primus neuer Gaskocher Primetech

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Mit dem Primetech (140 Euro, 800 g) hat der schwedische Kocherspezialist das geschaffen, was sich viele Outdoorer schon lange wünschen: eine nahezu komplette Outdoor-Küche, die nicht nur bei Kochleistung und Verbrauch voll überzeugt, sondern auch im Handling Maßstäbe setzt. So lässt sich die Flamme extrem fein regulieren und bis auf Kerzenniveau herunterregeln, die Griffzange so nutzen, dass sie die Töpfe erst auf Knopfdruck wieder loslässt – und niemals aus Versehen! Die Töpfe – einer antihaftbeschichtet, einer nicht – verlieren keinen Tropfen beim Ausgießen und ruhen absolut kippsicher in nur fünf Zentimeter Höhe auf dem windgeschützten Brenner. Dieser feuert kräftig (3:50 min/l*) und so sparsam (11,5 g Gas/l*), dass eine Kartusche für bis zu satten 20 Mahlzeiten reicht.

*Zeit und Gasmenge, die nötig ist, um einen Liter 10 °C kaltes Wasser zum Kochen zu bringen.

Beste Lampe: Petzl Nao+

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Bislang blieb stets vage, wie lange eine Lampe noch leuchtet, bevor der Akku aufgibt. Mit der Nao+ (140 €) ändert sich das. Via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt, zeigt eine App die Restlaufzeit minutengenau an. Reicht sie nicht, stellt man die benötige Leuchtdauer einfach ein – die Lampe passt dann ihre Leistung an. Darüber hinaus lassen sich in der App für diverse Aktivitäten (Biwak, Biking, Trekking, ...) optimierte Ausleuchtungen vorgeben. Auch ein Textfeld für Hilferufe, die dann in Morsezeichen abgefeuert werden, bietet die App. Und die Lampe selbst? Sie sitzt 1A, lässt sich selbst mit Fäustlingen steuern und an jedem USB-Port laden. Ihre Leuchtleistung beeindruckt: Je nach Modus strahlt sie breit gefächert, fokussiert oder beides. Und das bis 133 Meter weit und 30 Stunden lang. Auch regelt sie auf Wunsch die Lichtleistung selbst – je nachdem, wohin man schaut ...

Beste Jacke: Die Dreilagenjacke Arcteryx Alpha SV

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Als Arc’teryx 1998 seine erste Dreilagenjacke auf den Markt brachte, mischte das den Funktionsjackenmarkt auf: Bei der Alpha SV handelte es sich um die erste Dreilagenjacke mit regenfesten Reißverschlüssen und laminierten Einsätzen. Außerdem war sie deutlich robuster als ähnlich schwere Modelle. Auch die neuste Version setzt Maßstäbe. Dank ihres extrem kräftigen Gore-Tex-Pro-Materials mit 100D-Oberstoff zählt sie zu den langlebigsten Modellen auf dem Markt, wiegt aber nur noch 495 Gramm – 300 Gramm weniger als die Urversion. Ein weiterer Clou sind die regendichten Reißverschlussschieber, die ohne Abdeckungen auskommen. Außerdem sucht die Verarbeitung ihresgleichen. Wetterschutz, Bedienung und Ausstattung verdienen ebenfalls das Prädikat »überragend«. Preis: 750 Euro.

Bester Rucksack: Osprey Aether 70 AG

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Mit dem innovativen »AG-Tragesystem« sorgte Osprey vor zwei Jahren für Furore: Erstmals bestanden nicht nur die Rückenplatte, sondern auch Schulterträger und Hüftgurt aus einem gespannten Netz, das die Last gleichmäßig verteilt und sich extrem luftig trägt. Für schwere Lasten eignete es sich allerdings nicht. Das ändert sich jetzt mit dem Trekkingrucksack Osprey Aether 70 AG (72 l, 2250 g), dessen weiterentwickeltes AG-Tragesystem bis zu 27 Kilo trägt – und das unglaublich bequem und kontrolliert. Sein luftiger Mesh-Rücken bietet eine für diese Klasse einzigartige Belüftung, während der mit Kunststoff versteifte, komfortabel gepolsterte Hüftgurt eine hohe Lastübertragung liefert und Bewegungsfreiheit lässt. In Sachen Ausstattung bleiben ebenfalls keine Wünsche offen. Preis: 260 Euro.

Bestes Zelt: Exped Orion 2 UL

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Wenn es so etwas wie das perfekte Zelt gibt, dann ist es das Exped Orion 2 UL: Es lässt sich im Nu aufbauen, steht wie ein Fels im Wind, trotzt Regen genauso wie Bodennässe und bietet zwei Personen mehr als genug Platz. Gut, das können auch andere, mögen Sie einwenden. Richtig, doch die wiegen dann im Schnitt 3,5 Kilo. Das Orion jedoch begnügt sich mit mageren 2,4 Kilo! Dabei haben die Schweizer weder an der Ausstattung – Abspannleinen, Lüfter und Heringe sind vom Feinsten – noch am Apsidenplatz gespart. Selbst zwei Eingänge bietet die Kuppel. Und einen hellen, hohen Raum, in dem man auch zu viert aufrecht sitzen kann, ohne an die Decke zu stoßen. Die oft gestellte Frage, ob man lieber ein leichtes oder ein komfortables, sturmfestes Zelt mitnimmt, hat sich mit dem Orion 2 UL (750 Euro) erledigt.

Material-Innovation: Polartec Delta

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Wer auf Tour in sengender Sonne nicht im Schweiß baden wollte, zog sich in seiner Not schon mal ein Baumwollhemd über. Das bringt jedoch nur kurzzeitig Linderung. Durchnässt quellen die Fasern auf und verdichten den Stoff, wodurch die Atmungsaktivität nachlässt und das Shirt unangenehm auf der Haut klebt – und lange nass bleibt. Der amerikanische Stoffspezialist Polartec hat jetzt die Lösung: Delta heißt der erste Stoff, der aktiv kühlt. Und das nicht etwa mit der Chemiekeule, sondern nur durch einen ausgeklügelten Mix von hydrophilen und hydrophoben Garnen aus Tencel und Polyester. Sie bewirken einen permanenten Feuchtigkeitstransport im Gewebe, der den natürlichen Verdunstungsprozess der Haut verlängert – und damit besser kühlt als jedes Baumwollhemd. Außerdem klebt Delta nicht auf der Haut und trocknet flott – besser geht es nicht! Erhältlich ab April 2017, z.B. von Salewa und Outdoor Research.

Bestes Zubehör: Goal Zero Nomad 7 Plus

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Solarpanels sind eine feine Sache: Scheint die Sonne, lädt man damit einen Universalakku (Powerbank), und von diesem dann Stirnlampe, Smartphone & Co. Wer seine Geräte direkt an das Sonnenkraftwerk schließt, riskiert Akkuschäden. Anders beim Goal Zero Nomad 7 Plus. Das wasserfeste, 243 Gramm leichte Panel erkennt den Akkuzustand des angeschlossenen Gerätes und regelt daraufhin den Energiefluss, sodass man es wie ein normales (Handy-)Ladegerät verwenden kann. Die Ausbeute des kleinen Solarmoduls überzeugt: Bei eitel Sonnenschein füllt es den Akku eines iPhone (5s) binnen zwei, drei Stunden. Zumindest dann, wenn man das Panel optimal zur Sonne ausrichtet. Dabei hilft ein weiteres, neues Feature: eine vierstufige LED-Anzeige, die den momentanen Stromfluss anzeigt.

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