OD 1218 Stirnlampen Best of Aufmacher outdoor Black Diamond

Die besten Stirnlampen aus unseren Tests

Weit über 100 LED-Stirnlampen haben wir in den letzten Jahren getestet. Hier die besten Stirnlampen aller Klassen – für jeden Einsatz – mit Preisvergleich ...

An diesen Details lässt sich eine gute Stirnlampe erkennen:

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Die besten Stirnlampen aus unseren Tests
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Schalter/Taster
Der Schalter der Stirnlampe sollte einen spürbaren Druckpunkt besitzen und auch mit Handschuhen fühlbar sein. Im Idealfall kann man den Schalter gegen versehentliches Aktivieren während des Transports sperren.

Anzeige der Akkukapazität
Zeigt die Lampe mittels mehrstufiger oder mehrfarbiger Anzeige die verbleibende Kapazität der Akkus oder Batterien an, lässt sich die Leuchtkraft so wählen, dass man noch hell ans Ziel gelangt.

Batteriefach/USB-Anschluss
Bei Batterielampen sollten Käufer auf eine gut sichtbare Plus-minus-Markierung achten. Kann man Akkulampen auch mit Batterien betreiben, bietet das nicht nur auf Touren ohne Lademöglichkeit Vorteile.

Hauptscheinwerfer
Der Hauptscheinwerfer der Stirnlampe sollte so weit leuchten können, dass er als Suchscheinwerfer eingesetzt werden kann, aber auch so breitflächig, dass er den Weg vor den Füßen sowie die unmittelbare Umgebung mit erhellt.

Gehäuse
Einer der wichtigsten Punkte beim Stirnlampen-Gehäuse ist der Nässeschutz, den die IP-Klasse verrät. IPx4 bedeutet regendicht (das sind alle von uns getesteten Stirnlampen). Bei IPx7 halten Lampen Tauchbäder (max. 1 m) kurz aus, ab IPx8 dauerhaft.

Rotlicht
Blinkend dient das Rotlicht einer Stirnlampe als (Not-)Signalgeber, leuchtend als rücksichtsvolle Lichtquelle im Hüttenlager. Das Rotlicht unterbricht auch nicht die Adaption der Augen an die Dunkelheit, praktisch auf Nachtwanderungen.

Flutlicht-/Nahbereich-LED
Einige der neuen Stirnlampen besitzen neben der oft sehr fokussiert und weit leuchtenden Haupt-LED-Lampe auch noch eine oder zwei diffus leuchtende Flutlicht-LED für den Nahbereich – perfekt zum Lesen, Zeltaufbauen & Co.

Nitecore HC65 – das Universaltalent

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Nitecore
Stirnlampe Nitecore HC 65 im Test

Nimmt man die Nitecore HC65 Stirnlampe in die Hand, fällt zuerst das hohe Gewicht des edlen Metallgehäuses auf. Es macht die Leuchte nicht nur robuster, sondern leitet auch die Wärme der Power-LED ab. Die brennt – vierstufig dimmbar – tiefe und angenehm große Lichtkegel in die Nacht. Zur Seite steht ihr eine breit streuende Flutlicht-LED mit natürlicher (weniger blauen) Farbwiedergabe zum Lesen, Packen, Zeltaufbauen. Auch ein Rotlicht ist bei dieser Nitecore-Stirnlampe an Bord. Praktisch: der wechselbare 18650-Universalakku der Nitecore HC65.
Testfazit: Wem Vielseitigkeit, Robustheit und eine ausgezeichnete Ausleuchtung wichtiger sind als geringes Gewicht, liegt hier richtig.
Gewicht: 160 g (mit Akku)
Leuchtweite: 5–110 m
Leuchtdauer: 2:20—>200 h
Nässeschutz: IPX8
Strom: Li-Akku 3400 mAh
Preis: 85 € (tagesaktuelle Preise siehe Tabelle unten)

Petzl Actik Core – der Wanderfreund

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Hersteller
Stirnlampen im Test

Unkomplizierter geht es nicht: Keine andere Stirnlampe in unseren Tests ließ sich so logisch und einfach handhaben wie die Petzl Actik Core. Die Petzl-Stirnlampe besitzt drei Leuchtstufen: zum Lesen, Wandern und Orientieren, wobei sie zur Gewöhnung an das Licht mit der schwächsten startet. Auch ein Rotlicht (mit Blinkfunktion) bietet die Petzl Actik Core – mehr aber nicht. Dafür sitzt die Stirnlampe superbequem, wiegt sehr wenig und strahlt gleichzeitig weit und breit gefächert zu den Seiten, so wie man es beim Wandern mag.
Testfazit: Intuitiv und einfach bedienbare, superleichte und besonders bequem sitzende Lampe mit perfektem Leuchtbild zum Wandern.
Gewicht: 83 g (mit Akku)
Leuchtweite: 8–95 m
Leuchtdauer: 8—>200 h
Nässeschutz: IPX4
Strom: Li-Akku 1250 mAh
Preis: 55 € (tagesaktuelle Preise siehe Tabelle unten)

Black Diamond Storm – für Bergsteiger & Trekker

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Hersteller
Stirnlampen im Test

Ob breit streuendes Flutlicht zum Zeltaufbauen und Lesen, ein weit reichender Spot zum Orientieren oder Rot-, Blau- und Grünlicht als Signalgeber: Die Black Diamond Storm hat alles an Bord. Auch einen Dimmer, der die fünf Lichtquellen stufenlos herunterregelt, eine Batteriestatusanzeige sowie eine Tastensperrfunktion gegen versehentliches Einschalten im Rucksack. Anders als viele andere Stirnlampen wird die Black Diamond Storm von (weltweit verfügbaren) AAA-Batterien betrieben.
Testfazit: Wer auf Tour nicht immer eine Stromquelle zum Akkuladen findet, sollte die kompakte und üppig ausgestattete Storm wählen.
Gewicht: 111 g (mit Akku)
Leuchtweite: 6–106 m
Leuchtdauer: 10—>120 h
Nässeschutz: IPX7
Strom: 4 AAA-Zellen
Preis: 55 € (tagesaktuelle Preise siehe Tabelle unten)

Ledlenser Neo 10R – der Trainingspartner

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Ledlenser
Ledlenser Neo 10R

Für flotte Sportarten braucht man einen kräftigen Scheinwerfer, dessen Lichtkegel sich am besten auch noch stufenlos an die Wegbreite anpassen lässt. Genau das bietet die brandneue Ledlenser Neo 10R – und noch mehr. Etwa das rote Rücklicht oder den wechselbaren 18650-Universalakku, den es im Fachhandel ab 10 Euro gibt – falls man ein Backup braucht. Gut bei Kälte: der Akku der Ledlenser Neo 10R Stirnlampe lässt sich abnehmen und mittels serienmäßigem Verlängerungskabel in der (warmen) Tasche tragen.
Testfazit: Die perfekte Wahl für alle Trailrunner, Biker und Skitourengeher, die eine extrem helle Lampe mit potentem Akku suchen.
Gewicht: 180 g (mit Akku)
Leuchtweite: 11–200 m
Leuchtdauer: 13—>160 h
Nässeschutz: IPX4
Strom: Li-Akku 3400 mAh
Preis: 100 € (tagesaktuelle Preise siehe Tabelle unten)

Editors' Choice 2017: die Petzl Nao+

Unsere Testredakteure waren im Dauertest 2017 auch von der Petzl Nao+Stirnlampe begeistert! Sie sitzt 1A, lässt sich selbst mit Fäustlingen steuern und an jedem USB-Port laden. Ihre Leuchtleistung beeindruckt: Je nach Modus strahlt sie breit gefächert, fokussiert oder beides. Und das bis 133 Meter weit und 30 Stunden lang. Die Stirnlampe regelt auf Wunsch auch die Lichtleistung selbst – je nachdem, wohin man schaut.

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outdoor Detlev Göckeritz

Außerdem kann man die Stirnlampe Petzl Nao+ (ca. 140 Euro) via Bluetooth mit dem Smartphone koppeln und sich die Restlaufzeit des Akkus via App minutengenau anzeigen lassen. Reicht sie nicht, stellt man die benötige Leuchtdauer einfach ein – die Petzl-Stirnlampe passt dann ihre Leistung an. Darüber hinaus lassen sich in der App für diverse Outdoor-Aktivitäten optimierte Ausleuchtungen vorgeben. Auch ein Textfeld für Hilferufe, die dann in Morsezeichen abgefeuert werden, bietet diese Petzl-App.

Tagesaktueller Preisvergleich

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Sonstiges

So testet outdoor Stirnlampen

1. Leuchtweiten: Wir ermitteln die Leuchtweiten der Stirnlampen auf zwei Ebenen: zuerst in der Praxis, dann im Labor, wo die Beleuchtungsstärke in Lux gemessen wird – einmal im hellsten Modus und einmal im schwächsten. Aus den Luxwerten werden die Leuchtweiten errechnet. Um zu sehen, wie stark sie im Zeitverlauf abnehmen – bei sinkender Akku- bzw. Batteriekapazität –, messen wir sie über einen Zeitraum von zwölf Stunden. Außerdem steht die minimale Leuchtweite und die Helligkeit des Rotlichts auf dem Prüfstand.

2. Leuchtdauer: Hier geben wir zwei Werte an: Maximal- und Minimalleuchtdauer. Für Letztere prüfen wir, wie lange die Stirnlampen hell genug zum Laufen oder Orientieren im Gelände strahlen. Dabei wird (auf max. Stufe) so lange gemessen, bis die Stirnampen nur noch neun Meter weit strahlen (ca. 3 Lux/2 m). Eine zweite Messung deckt auf, wie lange die getesteten Lampen den Nahbereich erhellen. Die Grenze liegt bei 0,5 Lux – das genügt bei den meisten Stirnlampen zum Lesen oder Packen.

3. Ausleuchtung: Wie gut die getesteten Stirnlampen schmale Pfade, breite Forstwege und freies Gelände erhellen, prüfen wir auf Nachtwanderungen. Im Idealfall leuchtet eine Lampe sehr weit, erhellt aber zugleich auch die nähere Umgebung und den Weg direkt vor den Füßen – und das natürlich ohne Schattenringe.

OD 2017 Stirnlampen Lampe Aufmacher Teaser
outdoor Boris Gnielka
Stirnlampen Test 2016

4. Praxistest & Handling: Das Testteam ermittelt auf Tour, wie gut sich die Lampen bedienen und tragen lassen. Auch die Ausstattung wird bewertet. Punktabzug gibt es dann, wenn man eine Stirnlampe nicht direkt ausschalten kann, sondern sich erst durch die verbleibenden Modi schalten muss. Ebenfalls wichtig sind ein Rotlicht, eine Restkapazitätsanzeige und eine Tastensperre.

Noch mehr Tipps:

Lampen und Stirnlampen im outdoor-Test

Kaufberatung Winterbekleidung

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