Die Softshelljacken des Jahres 2012 im Test

Das outdoor-Test-Prozedere im Detail

Was verbirgt sich hinter den Bewertungskriterien? Hier finden Sie die Informationen im Detail und ein Video zum Testprozedere bei Softshelljacken.
Zu den getesteten Produkten

Im Vorfeld werden alle Softshelljacken auf einer geeichten Waage gewogen, der besseren Vergleichbarkeit halber in der Größe 48 oder small. Danach werden sie – mit geschlossenem Frontreißverschluss – drei Mal in der Maschine gewaschen, um die Imprägnierung auf ihre Abriebfestigkeit zu testen.

Wetterschutz

Softshells müssen nicht wasserdicht sein, sollten aber Nieselregen 15 Minuten lang abhalten. Ob die Testmodelle das schaffen, ermittelt outdoor unter einem speziellen Sprühkopf, der einen kräftigen Nieselregen produziert. Wie gut ein Modell der Nässe trotzt, hängt von der Imprägnierung, aber auch Konstruktion ab. Gestickte Markenlogos, Nähte, Reißverschlüsse und schlecht abschließende oder schirmlose Kapuzen sind Einfallstore für Nässe. Den Schutz vor Wind und Auskühlung ermittelt outdoor im Praxiseinsatz.

Tragekomfort

Er steht bei Softshells an erster Stelle. Komfortfaktoren sind weicher Materialgriff, kuscheliges Futter, viel Bewegungsfreiheit, ein bequemer Kapuzensitz und hoher Klimakomfort. Weil die Bewegungsfreiheit stark von der Passform abhängt, ermittelt sie outdoor an sechs Testpersonen unterschiedlicher Statur.

Handling/Ausstattung

Klemmende Reißverschlüsse, störrische Kordelstopper und Schubtaschen, die so tief positioniert sind, dass sie durch den Rucksackhüftgurt verdeckt werden, sind ein Ärgernis. outdoor prüft diese Details während der vielen Tage auf Tour.

Qualität

Die Abriebfestigkeit des Obermaterials fließt hier genauso mit ein wie die Sauberkeit der Verarbeitung und Qualität der Reißverschlüsse.

Video: So testet outdoor Softshelljacken

Video: Mario Steinheil / Boris Gnielka

Tagesaktueller Preisvergleich für die getesteten Softshell-Jacken (sofern Angebote vorhanden)




30.12.2012
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe 12/2012