Von den Waldkarpaten zum Ende der alten Welt – Wandern in Polen und Portugal

Datum: 21.02.2012 (20:00) bis 21.02.2012
Ort: 01279 Dresden
Land: Deutschland
Kategorie: Vortrag
Webseite zum Event: http://www.trekking-welten.de
Weitere Informationen: Restaurant Tolkewitz (direkt neben Büro von Trekking Welten )
Wehlener Str. 26, 01279 Dresden
Straßenbahnlinien 6 und 4 direkt an der Haltestelle Johannisfriedhof

Vortrag am 21.02.2012 mit Martin Kunze und Ray Hartung:
„Von den Waldkarpaten zum Ende der alten Welt – Wandern in Polen und Portugal”
Ein Vortrag der Gegensätze: Im Südosten Polens sind es die sanften Mittelgebirgslandschaften, die besonders im Herbst ihren Reiz entfalten, im Westen Portugals wandeln Sie auf historischem Grund, der sich mittels Palästen, Parks und Gärten in Erinnerung bringt und von der Blüte der portugiesischen Königsmacht auch lange nach deren Niedergang kündet.
Jeweils sind es Nationalparks, die dem Erhalt von Natur und Kulturzeugnissen dienen, dem Massentourismus Grenzen setzen und somit den Besuchern Erholung und authentische Erlebnisse bieten.
In Polen wandern Sie im schönsten Nationalpark des Landes, in den noch wenig bekannten Waldkarpaten, die mit atemberaubenden Kontrasten beeindrucken. Auch die wechselvolle polnisch-ukrainische Geschichte wird im Vortrag nicht ausgespart.
Im portugiesischen Nationalpark Sintra-Cascais, einer Region im Westen Europas, die seit 1981 ca. 145 km2 geschütztes Gebiet umfasst und 1994 zum Nationalpark deklariert wurde – übrigens einer von 13 portugiesischen Nationalparks – begegnen dem Besucher die Zeugnisse einer mehr als tausendjährigen Geschichte. Bereits im 8. Jahrhundert siedelten hier die Mauren und gründeten das „Castelo dos Mouros“, eine Burg, die nach der Eroberung durch die Portugiesen im 12. Jahrhundert als Palácio Nacional da Sintra zur Sommerresidenz der portugiesischen Könige für lange 800 Jahre wurde. Parks, Gärten, Quintas und Paläste entstanden und blieben erhalten, seit 1995 sind sie Unesco-Weltkulturerbe.
Neben den Kulturzeugnissen erleben Sie in der Serra da Sintra ein kleines Gebirge, in der Antike „Monte da Lua“ genannt und als magischer Ort überliefert, vor allem für Fruchtbarkeitskulte. Hier treffen Sie auf eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren.
Was beide Regionen eint: Sie bieten Erholung pur, überwältigende Natureindrücke und authentische Begegnungen mit Natur und Kultur, Geschichte und Gegenwart – im Vortrag ein weit gespannter Bogen vom Osten Polens bis zur westlichen Begrenzung unseres Kontinents.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.