Richtiges Verhalten beim Queren von Almen und Kuhweiden

Eine Alm ist kein Streichelzoo!

Mehr zu diesem Video: Tourenvorbereitung: Tipps aus der Redaktion
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Auch wenn Kühe Fluchttiere sind und in der Regel friedlich wirken, kommt es in den Alpen hin und wieder zu Angriffen auf Wanderer. Die Landwirtschaftskammer Tirol hat dazu ein launiges Video ins Netz gestellt, in dem auf das richtige Verhalten von Wanderern auf der Kuhweide hingewiesen wird. Denn: "Eine Alm ist kein Streichelzoo!"

Die 5 wichtigsten Regeln für Begegnungen mit Kühen auf der Alm, gibt es hier in der Zusammenfassung:

  • Beobachten: Überquert man eine Weidefläche, behält man die Tiere stets im Blick, schaut ihnen aber nicht in die Augen. Kühen nach Möglichkeit nicht den Rücken zukehren.
  • Umgehen: Wenn Kühe auf dem Wanderweg stehen, wird - sofern möglich - ein weiter Bogen um sie gemacht. Niemals die Tiere mit Handeinsatz beiseite "schieben"!
  • Don't touch: Freilaufende Kühe weder streicheln noch füttern! Wer direkt auf Weidevieh zugeht, stresst die Tiere möglicherweise und riskiert, sie aggressiv zu machen.
  • Abstand halten: Von Kälbern unbedingt fernhalten! Die Muttertiere verteidigen ihren Nachwuchs. Von männlichen Jungtieren halten Wanderer ebenfalls besser großen Abstand.
  • Ruhig Blut: Greift eine Kuh an, sollte man stehen bleiben, sich möglichst groß machen und das Tier anschreien. Im Notfall schlägt man ihm mit einem Stock fest auf die Nase.

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21.07.2017
Autor: Redaktion
© outdoor