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Winterrodeln - die besten Tipps und längsten Abfahrten
Rodeln XXL - so rutscht der Winter
Das Rodeln ist eine der größten Winterfreuden. outdoor präsentiert die besten und längsten Abfahrten.
Kribbeln im Bauch bei der Abfahrt, bäuchlings auf einem Holzschlitten mit Tempo dem weißen Tal entgegen: Das ist eine der wenigen Kindheitserinnerungen, die viele von uns noch mit ihren Großeltern teilen. Heute gehört Rodeln zu den beliebtesten Winteraktivitäten – und das ist kein Wunder. Nicht nur Kinder sausen begeistert Hügel und Berge hinunter, auch unter Erwachsenen gibt es viele Wiederholungstäter. Als Familienaktivität ist Rodeln ideal und lässt sich oft wunderbar mit einer Winterwanderung verbinden.
Weiterer Pluspunkt: Man braucht keine spezielle Ausrüstung, und Schlitten gibt es bei den meisten Bahnen im Verleih. Auch das Angebot an Rodelpisten kann sich sehen lassen. Von einer 45-minütigen Schlittenfahrt ohne Zwischenstopp, wie sie in der salzburgischen Urlaubsarena Wildkogel möglich ist, haben unsere Großeltern wohl höchstens geträumt.
Einen Superlativ unter den alpinen Rodelbahnen besitzt auch die Schweiz: Knapp 15 Kilometer lang ist die Abfahrt vom Faulhorn nach Grindelwald, wenn man sich nach dem ersten Teilstück an der Bussalp für die 8,5 Kilometer lange Normalstrecke entscheidet. Alternativ lockt Fortgeschrittene hier der »Speedrun«, der einem Tränen in die Augen und Adrenalin durch den Körper treibt. Wer lieber Nachts fährt, den wird Europas längste beleuchtete Schlittelbahn zwischen Bergün und Preda begeistern.
Ebenfalls mit Tempo und viel länger als zu Kindheitszeiten auf dem Hügel hinterm Haus gleitet man im bayerischen Rottach-Egern gen Tal: 6,5 Kilometer Fahrspaß bietet Deutschlands längste Rodelpiste.
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Touren genießen im Winter

