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Zehn Leser - ein Ziel: Der Alpecin-Skialpencross-Livebericht - Tag 1
Die outdoor-Leser konnten sich für den Team Alpecin Ski Alpencross von München nach Meran bewerben. Outdoor-Chefredakteur Olaf Beck ist mit dabei und berichtet live von der Tour.
Begleitet vom erfahrenen Bergführer Hanspeter Eisendle und ausgestattet mit Top-Material starteten zehn Teilnehmer am Münchner Hauptbahnhof. Über 10.000 Höhenmeter und 250 Kilometer gilt es zu überwinden.
Tag 1: Das Alpecin-Skitouren-Team startet seinen Alpencross
Montagmorgen um halb sieben beginnen wir am Münchner Hauptbahnhof unseren Ski-Alpencross. Das Ziel in fünf Tagen heißt Meran. Dazwischen liegen traumhafte Abfahrten und atemberaubende Landschaftseindrücke auf dem Weg mitten durch die Alpen. Hoffen wir, denn das Wetter sieht nicht gut aus. Schneeschauer umhüllen den Regionalexpress, der uns von München nach Garmisch-Partenkirchen fährt. Dort erwartet uns der erste Dämpfer: Die geplante Route über die Zugspitze ist durch den vielen windverfrachteten Neuschnee zu gefährlich.
Wir fahren weiter nach Biberbier, wo wir das erste Mal die Tourenski anziehen und mit Fellen aufsteigen. Es geht hinauf Richtung Grünstein. Die Sicht ist miserabel, auf dem Kamm weht der Wind in Sturmstärke. Doch die Abfahrt entschädigt für die Unbilden des Wetters. Zwanzig Zentimeter Neuschnee auf einer gleichmäßigen Unterlage machen jeden Schwung zum Vergnügen. Es geht in Richtung Mieminger Plateau. Langsam nimmt die Vegetation zu. Wir schlängeln uns durch weite Latschenfelder. Tief eingeschnittene Rinnen erfordern ein vorausschauendes Auge.
Die Schneedecke wird langsam dünner. Jetzt heißt es abschnallen. Eine Stunde laufen wir bis zur Unterkunft, dem Haus Elisabeth in Obermieming, wo wir gegen drei Uhr am nachmittag ankommen. „Die Abfahrt war ein Traum, nur das Wetter hätte besser sein können“, schwärmt Kai Tieskötter. „Doch es muss ja noch Platz für Steigerungen geben“.

