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Island
05.01.2004
Viele halten den Laugavegur für die schönste Tour auf Island – vorausgesetzt, man sieht etwas. Denn mitunter reicht der Blick nur wenige Meter, stellen Regen, Wind und Schnee den Trekker auf eine harte Probe. Lars Schneider hat sich den Elementen ausgesetzt.
Bunt gefärbte Rhyolithberge, Gletscher, Wasserfälle, Lavawüsten, heiße Quellen – das sind nur einige der Highlights auf dem Laugavegur. Man kann den Weg mit relativ wenig Gepäck angehen und in den Hütten des isländischen Wandervereins übernachten. Alles Weitere über das Was, Wann und Wo auf Island lesen Sie hier:
Anreise:http://Die günstigsten Tarife in der Vorsaison (bis etwa Mitte Juni) liegen für einen Flug von Deutschland nach Reykjavik per Icelandair bei ca. 450 Euro. Danach spürbar teurer. Infos: Icelandair, Roßmarkt 10, 60311 Frankfurt/M., Tel. 069/
299978, E-Mail: germany@icelandair.is, www.icelandair.de.
Juli oder August.Vorher liegt noch zu viel Schnee, danach sinkt die Chance auf gutes Wetter rapide. Auch in der Hochsaison kann Schnee und tagelanger Regen den Laugavegur zu einer echten Herausforderung machen.
Ausrüstung:Ein sturmstabiles Zelt, möglichst ein frei stehendes Kuppelzelt, sowie eine wasserdicht-atmungsaktive Regenhose und Funktionsjacke sind unverzichtbar. Auch im Sommer Handschuhe, Mütze und lange Unterwäsche mitnehmen. Den Rucksack per Regenhülle schützen oder mit einem Plastiksack von innen nässefest machen.Trekkingstöcke und Sandalen für Furten; wasserdichte Trekkingstiefel.
Transport
Wer rumkommen will, für den lohnt evtl. einer der verschiedenen Pässe für das gute Busnetz (Infos: www.adventure.is; www.dice.is). Mietwagen gibt es z.B. bei Icelandair Hertz Car Rental, Tel. 00354/5050/600, E-Mail: hertz@hertz.is, www.hertz.is). Nach Landmannalaugar kommt man nur per Bus oder Geländewagen (mehrere Furten), von Porsmörk nach Reykjavik sieht es ganz ähnlich aus. Es fährt in der Saison täglich mindestens ein Bus auf den beiden Strecken.
Geld
Island ist ein teures Reiseland, aber nicht mehr so hochpreisig wie noch vor einigen Jahren. Campingplätze, Hot Dogs und Benzin sind z.B. günstiger als hierzulande. 100 isländische Kronen sind ca. 1,15 Euro.
Man sollte alles mitbringen; unterwegs keine Einkaufsmöglichkeiten. In Landmannalaugar gibt es ein nettes Café, mit einem begrenzten Angebot an Gefrier-nahrung, in Porsmörk einen kleinen Laden, der allerdings fast nur Süßigkeiten verkauft.
Übernachtung:In Hütten oder im Zelt. Die Hütten werden vom Ferdafélag Islands (F.I.) unterhalten, die Übernachtung kostet 1600 Kronen pro Person (18 Euro). Gezeltet wird in der Nähe der Hütten, wildes Zelten am Trail ist verboten. Infos: Tel. 00354/568/
2533, E-Mail: fi@fi.iswww.fi.is. Nette Unterkunft in Reykjavik: Guesthouse Baldurssbrá nahe Busbahnhof und Zentrum. Laufásvegur 41, 101 Reykjavík, Tel. 00354/552/6646, Fax: 00354/562/6647.
Abenteuer Trekking Island, Erik Van de Perre, Bruckmann Verlag, 1999, 25 Euro. Reiner Outdoor-Führer, der neben dem Laugavegur noch 19 andere Touren vorstellt.
Island/Färöer-Inseln, B. und J. Titz, Reise Know-How, 2003, 23,50 Euro. Viele Infos zur gesamten Insel, gut zur Planung geeignet.
Porsmörk – Landmannalaugar, Landmaelingar Islands, Blatt 8, 1:100.000, ca. 10 Euro (vor Ort), in Deutschland ca. 15 Euro. ISBN 9979-75-021-9
weitere Infos:Isländisches Fremdenverkehrsamt, City Center, Frankfurter Str.181, 63263 Neu-Isenburg, Tel. 06102/254484, Internet: www.icetourist.de.
05.01.2004
© Outdoor Ausgabe 01/2004
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