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Österreich: Tirol
Rund um die Zugspitze: Seebensee, 1657 m
Ganz gemütlich geht es aus dem Ehrwalder Skigebiet in einen im Winter einsamen Gebirgskessel und zum zugefrorenen Seebensee. Darüber erheben sich die zerklüfteten Felsflanken der Mieminger Berge und gegenüber die kompakte Wettersteinwand – winterliches Bergidyll pur.
- Dauer: 3 Stunden
- Höhenmeter: 200
- Distanz: 7,5 Kilometer
Von der Bergstation der Ehrwalder Almbahnen (1493 m; mit Restaurant) wandert man südostwärts auf einem Ziehweg bergauf. Entlang einer Loipe führt der Weg rechts in Richtung Seebensee (ausgeschildert) oberhalb der Kinderlifte vorbei am bewirteten Gasthof Alpenglühn. Kurz darauf überquert man den unter Schnee begrabenen Geißbach und hält sich dann rechts. Neben einer Loipe geht es nun südwestwärts hinauf durch Wald und von einem flachen Kamm kurz abwärts zu einer Fahrwegverzweigung (1585 m). Variante: Zu dieser Fahrwegverzweigung kommt man auch, wenn man sich an der Seilbahn-Bergstation sofort südwärts hält. Auf einem Ziehweg unterhalb der Kinderlifte geht es über den Einschnitt des Geißbachs in den Fichtenwald (»Kotiger Weg« Richtung Seebensee). Im Wald gilt es, südwestwärts einen steilen Hang hinauf zu queren. Zum Schluss links auf einen Buckel zur Wegverzweigung. Von der Wegverzweigung geht es ohne Loipenspur auf dem Fahrweg kurz in Richtung Süden abwärts auf eine Ebene und südsüdwestwärts weiter. Es lohnt sich an der Wegverzweigung auch noch ein Abstecher hinunter zum zugefrorenen Igelsee, zu dem der ostsüdostwärts führende Fahr-/Loipenweg führt. Der Blick von hier auf die vorspringenden Mieminger Berge wie den Igelskopf (2224 m) und die kompakte Wettersteinwand ist sagenhaft! De facto weglos, da der Sommersteig nicht erkennbar ist, stapft man dann Richtung Westen und erreicht die Hauptroute ein Stück südlich der Verzweigung. Bei einer Wegteilung kurz darauf gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder hält man sich geradeaus auf einem Karrenweg (u. a. Richtung Brendlkar) und wandert unterhalb der Flanken der Mieminger Berge weiter. Unter den Abhängen des Tajakopfs führt die Tour dann Richtung Westen zur Seebenalm (1575 m; eventuell eigene Orientierung nötig; Lawinengefahr von oben). Alternativ folgt man an der Verzweigung dem Fahrweg weiter westwärts zur Seebenalm. Von der Seebenalm geht es auf dem Fahrweg (bei großer Lawinengefahr stellenweise von oben gefährdet) südwestwärts aufwärts zum zugefrorenen Seebensee.

