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Österreich: Allgäu
Tour 5 im Tannheimer Tal: Krinnenspitze (2000 m)
Ihre runde, sanfte Form und ihre großen, freien Flächen machen die Krinnenspitze zum Ziel einer beliebten Rundtour auf gut begehbaren Steigen. Kein Wunder – die isolierte Lage des Berges südlich von Nesselwängle ist ein kaum übersehbares »Alleinstellungsmerkmal«.
- Dauer: 4,5 Stunden
- Höhenmeter: 850 Hm
- Länge: 10 km
Hinter der kleinen Kirche im Dörfchen Rauth führt der Weg direkt den Hang hinauf. Bei der ersten Verzweigung geradeaus halten, eine Forststraße queren und auf dem »Enziansteig« durch den Wald aufwärts wandern. Oberhalb der Waldgrenze verläuft der Weg quer durch eine offene, weite Grasfläche und steigt kräftig an. Nach kurzer Zeit und vielen Mulden erreicht man dann eine Bergschulter auf der Südseite der Krinnenspitze. Von hier geht es jetzt sehr direkt auf den Gipfel zu: Der 2000 Meter hohe Berg ist sanft in das flache Hochmassiv eingebettet, und auch seine Anhöhe dehnt sich recht flach, breit und grasbedeckt aus. So lädt der Gipfel dazu ein, getrost alle viere von sich zu strecken und ein wenig zu verweilen – ganz ohne befürchten zu müssen, man würde anderen Wanderern den Brotzeit-Platz stehlen. Beim Abstieg sorgen mehrere Sicherungsketten für den nötigen Halt; der Pfad wird hier kurzzeitig recht schmal und führt dann rechts in eine steile Flanke hinein. Gutes, rutschfestes Schuhwerk ist nötig, um auf dem steinigen Pfad bis zur Ostgratschulter zu gelangen – nicht umsonst trägt der Weg den Namen »Gamsbocksteig«. Die anschließende, weiche Mulde ist von Gras und Latschen überzogen und macht das Gehen wieder richtig angenehm. Schnell sind auf diesem Abstieg die Wiesen der Krinnenalm rund um die Nesselwängler Liftstation erreicht. Von dort aus rechts halten und auf dem »Meranersteig« am Fuße der östlichen Massiv-Ausläufer queren, bis der Pfad durch ein kurzes Waldstück und anschließend links abbiegend wieder nach Rauth zurückführt.

