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Österreich: Allgäu
Tour 1 im Tannheimer Tal: Lailachspitze (2274 m)
Der höchste und imposanteste Gipfel des Tannheimer Tals ist die 2274 Meter hohe Lailachspitze. Eine Gipfelbesteigung reizt vor allem wegen der vielen Aussichtspunkte, die schon unterwegs einen wunderbaren Blick mitten hinein in das Naturschutzgebiet Vilsalpsee bieten.
- Dauer: 6 Stunden
- Höhenmeter: 1100 Hm
- Länge: 18 km
Die Lailachspitze, mit 2274 m der höchste Berg im Tannheimer Tal, sticht durch ihren enorm zerklüfteten Felsbau aus der Bergkulisse hervor und reizt sofort zu einer abwechslungsreichen und lohnenden Tagestour. Zunächst wandert man vom Parkplatz aus an der linken Uferseite des malerischen Vilsalpsees entlang. Der Weg Nr. 55 ist gut markiert, gesichert und begehbar. Nach kurzer Zeit zweigt ein Aufstieg (Nr. 425) links ab und führt über etwas Gras, Geröll und Buschwerk bergauf zur Traualpe und dem Traualpsee (1643 m). Nach weichen Matten und einer Felsstufe ist schnell auch die Landsberger Hütte erreicht. Von hier links halten, dabei kurz auf die Felswände zugehen und bis unter den Grat. Dort führt ein Weg rechts hoch ins östliche Lachenjoch und anschließend wieder kurz bergab. Weiter in Richtung Süden durch ein Kar und hinauf in die Lechtaler Scharte (1950 m). Von hier aus quert man durch die steilen Hänge des Krottenkopf-Massivs. Die »Krottenköpfe« setzen sich aus mehreren Felstürmen zusammen und ragen in beeindruckenden Formen zum Himmel. Unterhalb der Türme durchquert man die Südhänge und landet ab und zu wieder auf einer grasigen Schulter. Nochmals kurz eine Scharte hinab, um einen Bergkopf herum, und schon liegt die Lailachspitze in greifbarer Nähe (Weg Nr. 52). Man muss noch eine brüchige Rinne durchqueren und einige Felsstufen nehmen, bis das Gipfelkreuz erreicht ist. Beim Rückweg empfiehlt es sich, ab der Lechtaler Scharte die Lachenscharte westlich zu umgehen. Man gelangt so durch das Steinkarjoch von Süden aus zur Landsberger Hütte und kann bei zünftiger Brotzeit den Tal- und Gipfelblick genießen. Zeitlich sind beide Abstiegsvarianten etwa gleich lang. Von dort aus führt dann der gleiche Weg wie beim Aufstieg wieder zurück zum Vilsalpsee.


