Rafting & Outdoor in Piemont Foto: atlvalesiavercelli.it

Für Naturliebhaber: Outdoor-Action in Norditalien

Mit seinen üppigen Naturparks, seinen Tälern, Flüssen und Küsten sind die Regionen Norditaliens das ganze Jahr über ein Paradies für alle, die ein Leben im Freien, den Kontakt mit der Natur und den Sport lieben, für einen längeren Urlaub mit der Familie oder ein kurzes Wochenende.

Radeln ohne Hast, auf schmalen Pfaden, die durch Weideland führen oder wo das Ziel eine Hütte im Gebirge ist; das Erklimmen schneebedeckter Gipfel, die mit einer einzigartigen Aussicht belohnen; und auch das Segeln ist angesagt, wenn der richtige Wind das Boot über das Wasser gleiten lässt. Für alle, die von der Natur und vom Fahrrad begeistert sind, dem umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel, stehen zahlreiche Radwege bereit.

So der Radweg Alpe Adria in Friaul Julisch Venetien, eine eindrucksvolle Strecke, die von den hohen Bergen bis ans Meer führt und damit auf den Spuren der antiken Eisenbahnverbindung verläuft, welche die Alpengipfel mit den sanften Hügellandschaften des Friauls und der wunderschönen Lagune und der Adria bei Grado verband.

Oder der Radweg Garda-Adria, der durch die Lombardei, Venetien und die Emilia-Romagna führt, letztere eine Region, die auf über 8.000 km Routen, Radwegen und unbefestigten Straßen verschiedener Längen und Schwierigkeitsgrade von der Adriaküste hinauf in die Apenninen führt, zu von der UNESCO als Welterbe anerkannten Kunststädten, durch Parks, Naturreservate und zu malerischen kleinen Orten im Hügelland.

Zahlreiche Möglichkeit für jede Leistungsstufe sind auch in der Lombardei gegeben. Zu nennen der Tonale-Pass, die Ortschaften Ponte di Legno und Livigno, während der Greenway dell'Oglio, eine herrliche 279 km lange Strecke, die in 5 Etappen von den Rätischen Alpen zum Iseo-See und dann an Felszeichnungen und Weingärten vorbei am Fluss Oglio entlang schließlich zum Po führt.

Was die 1200 Kilometer Radwege in Venetien betrifft, ist die Via del Mare zu nennen, die dem europäischen Radweg Eurovelo 8 folgt und zu den Schönheiten an der Küste Venetiens führt, wo überall das Element „Wasser“ vorherrscht: vom Podelta über die Mündungen von Etsch und Brenta zur Lagune von Venedig und dann zum östlichen Teil der Küste mit ihren langen, goldenen Sandstränden, wo die Flüsse Sile, Piave, Livenza und schließlich der Tagliamento ins Meer münden.

Geradezu unendlich sind die Möglichkeiten für Tätigkeiten im Freien in der großen Region Piemont. So das grüne Sesia-Tal, die Heimat des Outdoor schlechthin mit dem Monte Rosa, dem Sacro Monte in Varallo und dem Fluss Sesia, der für zahlreiche Flusssportarten geeignet ist.

Ein dichtes Netz von Wegen und Pfaden führt durch schattige Wälder oder sonnenbeschienene Landschaften, umgeben von schneebedeckten Gipfeln oder am Fluss entlang, durch Weingärten, Reisfelder und blühende Pfirsichhaine oder aber zu Kunstschätzen von unermesslichem Wert.

Nicht weit entfernt liegt das Aostatal mit den vier Viertausendern der Alpen: Mont Blanc, Matterhorn, Monte Rosa und Gran Paradiso. Ein besonderes Erlebnis ist der Nationalpark Gran Paradiso mit seinen wunderschönen Tälern, Almen und Gebirgsbächen. Strecken durch die unberührte Natur, oben auf den Bergen und durch liebliche Täler, Wände für Sportkletterer, Hütten und Biwaks mit Raubvögeln, Murmeltieren, Steinböcken und Gämsen als Reisegefährten.

Für alle, die nicht auf den Duft des Meeres verzichten möchten, bietet Ligurien zahlreiche Strecken entlang der Küste oder ins Hinterland, so die grün-blaue Route nur wenige Meter von Sandstränden oder steil ins Meers abfallenden Felswänden entfernt: Das ist der wunderschöne, besonders gekennzeichnete „Sentiero Liguria“, der jeden Schritt mit einem unvergesslichen Blick auf das blaue Meer und die grüne Mittelmeer-Macchia belohnt.


Trekking in Northern Italy - Greenandblue from glueglue on Vimeo.