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Markgräfler Land
Nirgendwo sonst in Deutschland scheint die Sonne öfter und intensiver als im Markgräfler Land. Wandern Sie los in die Wärme!
Die »Toskana Deutschlands« wird das Markgräfler Land auch genannt – zum einen wegen des erfreulich milden Wetters, zum zweiten wegen des ein oder anderen guten Tröpfchens, das hier gedeiht, zum dritten aber auch wegen der Ähnlichkeiten in der Topographie: Sanft wellen sich im Markgräfler Land die Ausläufer des Südschwarzwalds bis zum Rhein hinunter, überzogen von Wein-, Obst- und Spargelgärten, zwischen die sich idyllische Dörfchen schmiegen.
Die Sicht von den vielen exponierten Hängen begeistert jeden Wanderer. Sie reicht übers Rheintal zu den Vogesen, zum Schweizer Jura und mitunter bis zu den Alpen. Zu keiner Zeit ist sie so großartig wie im Frühjahr, und unter den Frühlingsmonaten gebührt dem April die Krone. Ein wahrer Blütenrausch überzieht dann das Land.
Für ausgedehnte Frühlingstouren bietet sich das Töpferstädtchen Kandern als zentraler Ort an. Ein Muss ist die Wanderung zur Hochburg der Obstbaumblüte: das Eggener Tal am Fuße des Blauen. Der überragt mit 1165 Metern als höchster Berg des Markgräfler Lands alle Kirschblütenhänge. An seinem Südwesthang klebt das anmutige Barockschlösslein Bürgeln. Von dort aus lässt es sich über die Ruine Sausenburg (von deren Markgrafen hat die Region übrigens ihren Namen) gut zurück nach Kandern wandern.
Anreise: A5 Freiburg- Basel. Zug bis Müllheim oder Weil am Rhein, Bus nach Kandern.
Buchtipp: Freiburg-Breisgau-Markgräflerland, W. Abel, Oase Verlag, 22 Euro.
Karte: LVA BW, Freizeitkarte 508 Lörrach/Belchen, 1 : 50000, 6,90 Euro.
Info: Werbegem. Markgräflerland, Tel. 0 76 31/40 70, www.markgraeflerland.de.
20.03.2008
© Outdoor Ausgabe 04/2006
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Autor: Iris Kürschner
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