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Eifel – Moselradweg
Die Mosel windet sich durch steile Weinberge, und ihren Ufern folgt gemütlich der Moselradweg.
Dort, wo die Eifel kurz davor steht, in den Hunsrück überzugehen, schlängelt sich die Mosel an ihren bekannten Steilhängen entlang. Von Frankreich her hat sie sich nach und nach eines der aufregendsten Flussbetten gegraben, für Radler ein Traum. Denn der Moselradweg zieht sich größtenteils harmlos an den engen Flussschleifen entlang, von Bussang bis zum Deutschen Eck bei Koblenz.
Moselweinberge, darüber thronende Burgen, und viele hübsche Ortschaften überraschen mit immer wieder neuen reizvollen Aussichten. Kultur gefällig? Besuchen Sie Schloss Thorn in Rheinland-Pfalz, das römisch geprägte Trier oder die Jugendstilstadt Traben-Trarbach. Absolut autofrei geht es jeden ersten Sonntag nach Pfingsten zwischen Schweich und Cochem zu, dieses Jahr also am 11. Juni.
Der 235 Kilometer lange Radweg macht auch schon früh im Jahr Spaß, denn die Moselregion gilt als besonders sonnenverwöhnt. Davon profitieren natürlich auch die bekannten Weine, mit denen man einen Tag auf dem Fahrrad am besten genussvoll beendet.
Anreise: Nach Thionville in Frankreich oder nach Koblenz fahren: End- bzw. Startpunkt des Moselradwegs.
Buchtipp: Radwanderführer Moselland, 8,60 Euro, mit zwei weiteren Touren an Saar und Sauer, Bezug über Moselland-Touristik, Tel. 0 65 31/97 33-0, www.mosellandtouristik.de
Karte: BVA Bielefelder Verlag, Mosel-Radweg, 1 : 50000, 9,95 Euro.
Info: Moselland-Touristik, Tel. 0 65 31/97 33-0, www.mosellandtouristik.de; "Happy Mosel", Tel. 0 65 31/97 33-0, www.happy-mosel.com.
20.03.2008
© Outdoor Ausgabe 04/2006
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Autor: Kerstin Jung
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