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Abenteuer Schluchtensteig im Schwarzwald - sechs Wanderempfehlungen
Sechs Wanderetappen auf dem Schluchtensteig
Selbst bekannte Wanderregionen wie der Schwarzwald haben verborgene Seiten. Glauben Sie nicht? Dann gehen Sie doch mal den Schluchtensteig.
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Die sechs Wanderetappen des Schluchtensteigs im Detail:
Etappe 1:
Stühlingen – Blumberg
19 km, 539 Hm, 5,5 h
Von Stühlingen führt der gut markierte Weg (Schluchtensteig-Logo) talaufwärts nach Weizen, vorbei am Talbahnhof der »Sauschwänzlebahn «. Bis Grimmelshofen an der Bahnlinie entlang, dann leiten schmale Pfade neben mächtigen Felsflanken in das Naturschutzgebiet Wutachflühen. Mannheimer Felsen, Sturzdobel und der Aussichtspunkt Wutachflühen bescheren schöne Ausblicke. Der happige Aufstieg zum 880 Meter hohen Buchberg, der in Blumberg endet, kündigt das Tagesfinale an.
Etappe 2:
Blumberg – Schattenmühle
20 km, 336 Hm, 6,5 h
Auf schmalen Pfad Abstieg zu den Schleifenballfällen, über Leitern und Holzstege zum Schluchtgrund. Felder und Wiesen säumen den weiteren Wegverlauf bis zum Sägewerk Wutachmühle. Hier beginnt die Wutachschlucht, ein einzigartiges Naturreservat seltener Pflanzen, Schmetterlinge, Vögel. Der Weg windet sich zwischen Wäldern, Felsen, Flanken und Steigen direkt entlang der rauschenden Wutach. Die Wutachschlucht ist während der Ferienzeit und an Wochenenden stark frequentiert, daher besser einen Wochentag einplanen. Ausstieg bei der Schattenmühle, von dort mit dem Linienbus nach Bonndorf oder Löffingen.
Etappe 3:
Schattenmühle – Oberfischbach
18 km, 623 Hm, 6 h
Mit dem Linienbus bis Schattenmühle. TIPP: Unbedingt einen Abstecher durch die Lothenbachklamm machen! (Bushaltestelle Abzweig Schattenmühle.) Die Klamm zählt nicht zum Schluchtensteig, ist aber einer der Höhepunkte der Tour. Leitern und Steige führen in eine urwaldartige Schlucht mit unzähligen Wasserfällen zurück zur Schattenmühle. Dort steiler Anstieg durch den Wald zum Räuberschlössle. Auf steilen wurzligen Pfaden zum Hölllochfelsen. Hinter Lenzkirch steiler Anstieg zur Cyriakapelle hinauf zur Fischbacher Höchst auf 1100 Meter, danach bergab nach Fischbach. Lange, anstrengende, aber auch schönste Schluchtenetappe.
Etappe 4:
Fischbach – St. Blasien
20 km, 434 Hm, 6,5 h
Asphaltweg bergauf bis zum Waldrand, danach Waldwege bis zum 1134 Meter hohen Bildstein mit herrlichem Panoramablick. Abstieg zum See, über B 500, bis Unterkrummenhof, dort langer Aufstieg ins Muchenland. Abstieg nach St. Blasien durch die Windberg- Schlucht. Lange, unspektakuläre und größtenteils auf breiten Waldwegen verlaufende Etappe.
Etappe 5:
St. Blasien – Todtmoos
19 km, 557 Hm, 6 h
Durch den Domgarten, danach langer Aufstieg auf den 1039 Meter hohen Lehenkopf. Landschaftlich reizvolle Etappe durch Hochflächen, Weiden und Moore auf weichen Wald- und Wiesenpfaden mit herrlicher Fernsicht auf die Schweizer Alpen. Vom Ibacher Kreuz hinab in die Hohwehraschlucht, der Wehra bis Todtmoos folgend.
Etappe 6:
Todtmoos – Wehr
22 km, 480 Hm, 7,5 h
Von der Stadtmitte bis Schwarzenbach, danach über den alten Hornweg zur Kreisstraße (auf Markierungen achten!) bis nach Au. Links ab in den Schwandhaldenweg. Mehrmals wird die Flussseite gewechselt. Der Pfad, oft steinig und steil, führt in die bizarre Felsgalerie der Wehraschlucht – mit atemberaubenden Blicken in die Tiefe. Durch Bannwald Abstieg bis zum Wehrastausee, dem Fluss bis zur Stadtmitte Wehr folgend.

