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Deutschland: Karwendel
Karwendel-Tour 3: Durch die Gleirschklamm - Info
Nur ein paar Kilometer von Scharnitz entfernt liegt die urtümliche Gleirschklamm. Wo früher Holz geflößt wurde, führt heute ein Steig durch die tief eingeschnittene Schlucht. Wasserfälle, ausgesetzte Pfade und das türkisblaue Wasser sorgen für Abwechslung beim Gehen.
Rundwanderung
3,5 Stunden + 300 Höhenmeter Anstieg + 12 Kilometer
Karwendel - Wildnis vor der Haustür (plus: Weitere tolle Tourentipps)
Anspruch
Die Gleirschklamm ist von Scharnitz aus problemlos auf einfachen Pfaden in rund einer Stunde zu erreichen. Der Weg durch die Klamm ist stellenweise ausgesetzt. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind deswegen unbedingt erforderlich. Manche Stellen sind bergseitig mit Drahtseilen gesichert, zur Schluchtseite hin existieren jedoch keine Geländer. Nach starken Regenfällen kann die Klamm unpassierbar sein; am besten vor Beginn der Tour in Scharnitz beim Infobüro erkundigen.
Anreise
Mit dem Pkw: Auf der A 95 München–Garmisch-Partenkirchen bis zum Autobahnende und weiter auf der B 2 über Oberau nach Garmisch-Partenkirchen. Weiter über Mittenwald nach Scharnitz. Dort nach der Brücke über der Isar nahe der Kirche auf dem gebührenpflichtigen Parkplatz parken. Mit dem Zug: Mit der Regionalbahn regelmäßige Verbindungen nach Scharnitz.
Ausgangspunkt
Gebührenpflichtige Wanderparkplätze in Scharnitz nahe der Kirche.
Einkehr
Gasthaus Wiesenhof.
Übernachtung
In Scharnitz gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, Tipps über die Touristinfo Scharnitz, Tel. 0043/5213/5270, info@scharnitz.tirol.at
Beste Zeit
Mai bis Oktober. Vorsicht bei/nach starken Regenfällen und Gewittern.
Karten
Kompass, Karwendelgebirge,
1 : 50000, 7,50 Euro; DAV-Karte
Karwendelgebirge, Westliches Blatt,
1 : 250000, 9,80 Euro.
Info
Infobüro in Scharnitz an der Isarbrücke, Tel. 0043/5088040);
www.alpenpark-karwendel.org, www.karwendel.org
outdoor-Tipp
Die eigentümlichen Flur- und Geländenamen in der Gleirschklamm, wie zum Beispiel das »Zwiesele« (eine kleine Bachteilung) oder der »hölzerne Schuss« (hölzerne Verschalung des felsigen Flussbetts), gehen auf die im vorvergangenen Jahrhundert verbreitete Holztrift (Flößen von Holz über die Wasser der Klamm) zurück. Eine Informationstafel in der Schlucht erklärt die bisweilen sehr gefährliche Technik.
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