Im KEEN-Playtime Guide 2012 finden Sie sicher die passende Anregung für Ihren nächsten Outdoor-Trip. Plus Gewinnspiel: Werde KEEN-Tester! mehr ...
Faszination Zugspitze
Vier Wege auf den höchsten Berg Deutschlands
2962 Meter misst die Zugspitze und ist damit Deutschlands höchster Berg. Stolz reckt sie ihre Mauern aus hellgrauem Kalkstein in den Himmel und verspricht schon von weitem fantastische Touren – wenn auch anstrengende.
Ein Profi muss man aber nicht sein, um auf den Gipfel zu kommen. Vier Wege führen zur Spitze, und den leichtesten kann jeder geübte Wanderer mit Kondition bewältigen. Er führt durch die wildromantische Partnachklamm und die stille Schönheit des Reintals.Wer mag, teilt ihn sich in zwei Etappen ein und übernachtet in einer der beiden Hütten am Weg. Kürzer, aber auch knackiger ist der Weg von Österreich auf den Gipfel: Wer in Ehrwald startet, muss ganz ordentlich beißen können. Durchs Höllental zu gehen, verlangt noch mehr –ohne Klettersteigerfahrung kann der Weg leicht zur Tourenhölle werden.
Die Krone unter allen Zugspitztouren aber gebührt dem Jubiläumsgrat. Er verbindet die Alpspitze mit der Zugspitze, und wer über seinen Abgründen tanzt, fühlt sich nach sieben grandiosen Kilometern zu Recht als König von Deutschland.
Info: www.zugspitze.de.
Deutschland von oben
Einmal im leben auf dem höchsten Berg Deutschlands stehen – davon träumt jeder Wanderer. hier die vier Gipfelrouten.
1. Partnachklamm
Der längste Weg beginnt am Olympia-Skistadion in Partenkirchen (720 m). Trainierte schaffen die technisch einfache 23-Kilometer-Tour in neun bis elf Stunden. Alternative: Strecke auf zwei Tage verteilen und auf der Reintalanger- oder Knorrhütte übernachten.
2. Wiener-Neustädter
Die kürzeste Gipfelroute beginnt an der Seilbahnstation im österreichischen Ehrwald (1220 m). Obwohl sie nur sieben Kilometer lang ist, benötigt man sieben bis acht Stunden für sie. Kurz: Es geht verdammt steil hinauf.
3. durchs Höllental
Crux der sieben- bis achtstündigen Variante ab Hammersbach (780 m) ist der Höllentalsteig: In luftiger Höhe hält man sich an einem Drahtseil und balanciert auf Eisenstiften durch eine Felswand. Unbedingt eine komplette Klettersteigausrüstung mitnehmen.
4. Jubiläumsgrat
Ein schmaler First zieht von der Alpspitze hinüber zur Zugspitze: der berühmte Jubiläumsgrat. Er steht für sieben bis neun Stunden Nervenkitzel, aber nur für absolut schwindelfreie Könner. Klettern im Grad III- ist Pflicht, außerdem sehr gute Kondition.


