Tour 3: Zum Arber, dem höchsten Gipfel im Walde

Weder düster noch tief, sondern dicht bewaldet, gebirgig und reizvoll – diese zweitägige Tour zeigt das Wesen des Bayerischen Waldes.

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Unterwegs Felsen und Klüfte – wie Kulissen im Karl-May-Film.
Foto: Christoph Haas/energema

Abwechslungsreiche Gratwanderung mit herrlicher Aussicht.

Tour:
Schon bei der Anfahrt bekommt man beim Blick auf den schroffen Kaitersberg Lust zu einer ausgedehnten Gipfelwanderung. Los geht’s dann in der kleinen Ortschaft Hofern. Nach ein paar Metern auf der Straße biegt der Wanderweg am Waldrand rechts ab und steigt sanft an. Ab der Maiberger Lichtung trägt der nun deutlich steiler werdende Steig die rot-weiß markierte Bezeichnung K 3. Nach dem Plattenstein folgt man rechts dem E 6. Der kühle Schatten der Felsen, unter denen sich die Heiglhöhle verbirgt, bietet sich an zum Ausruhen. Erste Ausblicke auf die umliegende Landschaft gibt’s beim 999 Meter hohen Kreuzfelsen. Kurz darauf erreicht man auf dem Mittagsstein die bewirtschaftete Kötztinger Hütte. Sie bietet auch ein preiswertes Nachtlager mit fantastischer Aussicht ins Zellertal; allerdings auf Kosten einer sehr langen zweiten Etappe....

Anspruch

Zweitägige Tour mit einigen steilen An- und Abstiegen. Die zweite Etappe ist länger und erfordert Trittsicherheit. Im Sommer kaum Trinkwasser!

Start und Ziel

Hofern (bei Anfahrt mit Pkw), Kötzting/Bhf. Zellerthal (Bahn).

Route

1.Tag: Hofern–Kreuzfelsen–Mittagsstein–Großer Riedelstein– Eck; ca. 10 km. 2. Tag: Eck– Mühlriegel–Heugstatt–Enzian–Kleiner und Großer Arber–Rissloch–Bodenmais; ca. 20 km

Übernachtung

Berggasthof/Hotel Eck, Arrach, Tel. 09945/1351

outdoor Tipp

Tour auf den Osser, zum Schwarzen See und Teufelssee auf tschechischer Seite.

Karten

Rund um den Arber/Böhmerwald, 1:50 000, Fritsch Wanderkarte Nr. 69, ISBN 3-86116-069-2

05.12.2002
© outdoor
Ausgabe 12/2001