Traufgang Schlossfelsenpfad

Traumblicke von Felsen herab und weite Heidelandschaft machen den Schlossfelsenpfad zur Traumtour. Außerdem gibt es Wildschweine, Pferde, Stinktiere und einen Hochseilgarten zu entdecken.

Schwäbische Alb, Deutschland Deutschland

Foto: Jens Mönnich
Länge 12,71 Kilometer
Dauer 03:54 Std.
Schwierigkeitsgrad leicht
Höhenunterschied 362 Meter
Höhenmeter absteigend 409 Meter
Tiefster Punkt 723 m ü. M.
Höchster Punkt 952 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch:
Tageswanderung mit kleinen Auf- und Abstiegen. Der Rundweg ist für Kinder interessant, aber sehr lang. Eine Einteilung des Weges in zwei Etappen ist möglich. Festes Schuhwerk nicht vergessen!

Anfahrt:
Der Schlossfelsenpfad liegt im Nordosten von Albstadt-Ebingen. Mit dem PKW fährt man über die B 27 und B 463 Richtung Albstadt/Sigmaringen. In Albstadt-Ebingen folgt man den Schildern zum Hauptbahnhof, dann der Beschilderung nach Bitz. Am Ortsende geht es zum Waldheim.

Ausgangspunkt:
Parkplatz am Waldheim.

Einkehr:
Bayerischer Biergarten am Waldheim, Tel. 0170/5872109; Höhengaststätte Fohlenweide, www.gasthof-fohlenweide.de Einen Grillplatz mit Spielplatz gibt es am Roßberg.

Beste Zeit:
April bis Oktober

Karte:
Informationsmaterial ist in der Touristinformation in Albstadt erhältlich oder kann unter www.traufgaenge.de heruntergeladen werden.

Wanderkarte: LA f. Geoinfo/Landesentwickl. (Hrsg.): Albstadt Balingen, Blatt 24, 1:35000, 2011, 5,40 Euro.

Info:
Stadtverwaltung Albstadt, Touristinformation, Marktstr. 35, 72458 Albstadt, Tel. 07431/1601204, touristinformation@albstadt.de

outdoor-TIPP:
Am Weg liegt ein Hochseilgarten (www.kletterpark-waldheim.de). Außerdem: Trockenes Brot für die Wildschweine im Gehege nebenan einpacken!

Route
Am Waldheim folgen Wanderer den Traufgänge-Schildern Richtung Norden in den Wald hinein. Auf einem Schotterweg gelangt man zunächst zum Hochseilgarten des Waldheimes. Bald darauf stößt man auf ein Schwarzwildgehege. Schließlich verlässt man den Wald und wandert auf der Hochebene über mal mehr, mal weniger breite Wege und Pfade über Wiesen und Heideland. Der Weg beschreibt einen weiten Bogen und wendet sich schließlich gen Süden. Wenn man den Parkplatz »Stählernes Männlein« bei einem größeren Areal Wacholderheide erreicht hat, sind die ersten 6 Kilometer des Weges bewältigt. Ist die Straße am »Stählernen Männlein « überquert, geht es weiter nach Süden in den Wald hinein, wobei das Gelände stetig um etwa hundert Höhenmeter abfällt.

Der Weg führt nun am Grillplatz »Roßberg« vorbei und an der Gaststätte Fohlenweide, die nicht nur eine schöne Sonnenterrasse hat, sondern auch einen Privatzoo, der unter anderem zwei Stinktiere beherbergt. Nach weiteren 1,5 Kilometern hat man den Rand der Hochebene erreicht. Aus dem Hangabbruch ragen mächtige Felsen heraus und dienen dem Auge als Sprungbrett für einen wunderschönen Blick hinab auf Albstadt. Die Route wendet sich jetzt nach Norden. Auf dem Weg zurück zum Waldheim jagt ein Felsenpanorama das nächste. Nach dem Galgenberg steigt das Gelände in mehreren Auf- und Abstiegen wieder um etwa hundert Höhenmeter an. Der Weg ist von Bäumen umstanden, und nach etwa fünf Kilometern wird der Ausgangspunkt der Wanderung erreicht.

05.09.2012
Autor: Björn Gerteis
© outdoor
Ausgabe 06/2012