Traufgang Ochsenbergtour

Abwechslungsreicher geht es kaum: Von urigen Mischwäldern über steil aufragende Felsenriffe bis hin zu Alpenpanorama und Steinzeithöhle bietet die Ochsenbergtour alles, was das Wanderherz begehrt.

Schwäbische Alb, Deutschland Deutschland

Foto: Jens Mönnich
Länge 9,56 Kilometer
Dauer 02:39 Std.
Schwierigkeitsgrad leicht
Höhenunterschied 164 Meter
Höhenmeter absteigend 165 Meter
Tiefster Punkt 858 m ü. M.
Höchster Punkt 954 m ü. M.
GPS-Daten · KML-Daten
Karte als PDF-Download

Anspruch:
Einfache Rundwanderung mit kurzen Auf- und Abstiegen. Da der Weg sehr viel Abwechslung bietet und abgekürzt werden kann, eignet er sich auch bestens für Kinder. Festes Schuhwerk nicht vergessen!

Anfahrt:
Die Ochsenbergtour liegt im Nordosten von Albstadt-Ebingen. Mit dem PKW gelangt man über die B 27 und B 463 nach Albstadt-Ebingen. Dort fährt man über die Kientenstraße, Meßstetter Straße, Sonnenstraße und Kreuzbühlerstraße den Berg hinauf zum Parkplatz.

Ausgangspunkt:
Parkplatz »Kälberwiese« in Albstadt-Ebingen.

Einkehr:
Höhengaststätte »Ochsenhaus«, Tel. 07431/72327, www.ochsenhaus.de Einen Grillplatz gibt es am Ausgangspunkt.

Beste Zeit:
April bis Oktober

Karte:
Tourenkarten sind in der Touristinformation in Albstadt erhältlich oder können unter www.traufgaenge.de, nebst GPS-Daten, heruntergeladen werden.
Wanderkarte: LA f. Geoinformation/Landesentwickl.(Hrsg.): Albstadt Balingen, Blatt 24, 1:35000, 2011, 5,40 Euro.

Info:
Stadtverwaltung Albstadt, Touristinformation, Marktstr. 35, 72458 Albstadt, Tel. 07431/1601204, touristinformation@albstadt.de

outdoor-TIPP:
Taschenlampe und Fernglas in den Rucksack packen! Erstere, um die Heidensteinhöhle zu erkunden, und Letzteres, um die Alpen besser in Augenschein nehmen zu können.

Route
Vom Parkplatz an der »Kälberwiese« folgt man den gelben Schildern mit dem Traufganglogo in nordöstlicher Richtung. Nach wenigen Schritten geht es rechts auf einen schmalen Pfad, hinein in den Wald, zum so genannten Schneckenfelsen. Von hier hat man eine wunderschönen Blick auf Albstadt. In einigen Kehren folgt der Weg nun dem Hangabbruch, bis die Heidensteinhöhle erreicht ist.

Ihr flacher Eingang wird von einer riesigen Wurzel flankiert. Auf schmalen Pfaden geht es weiter durch den Wald, bis der Weg nach einer weiten Linkskurve auf eine Schotterpiste stößt. Die Wanderung wird linker Hand fortgesetzt. Die nächsten 1,5 Kilometer begleiten Wälder und Wiesen die Strecke, bis die Ochsenbergtour rechts erneut auf einen Pfad abbiegt. Dieser führt auf eine busch- und baumgarnierte Wiese hinaus, von der man bei klarem Wetter die Alpen vom Eiger bis zur Zugspitze sehen kann. Nachdem die Wiese überquert ist, folgt man der Route auf einem geschotterten Weg Richtung Nordwesten. Allerdings nur ein kurzes Stück, denn dann taucht die Ochsenbergtour auf einem schmalen Pfad nach Süden hin ab. Unter Bäumen läuft man den Waldrand entlang, umrundet die Kuppe des Kreuzbühl in westlicher Richtung und stößt schließlich nach etwa 2,7 Kilometern auf den Weiler Ochsenberg, der diesem Traufgang seinen Namen gab. Wem jetzt nach einer Stärkung zumute ist, kann sich in der Höhengaststätte »Ochsenhaus« eine Pause gönnen, bevor es in östlicher Richtung, mit Blick auf Albstadt, zurück zum Parkplatz geht.

05.09.2012
Autor: Björn Gerteis
© outdoor
Ausgabe 06/2012