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Deutschland: Pfalz
Pfälzer Burgenweg Tour 5: Grenzüberschreitende 7-Burgen-Tour
Sieben auf einen Streich! So viele Burgen auf einer einzigen Tageswanderung, das dürfte schwerlich zu überbieten sein. Spannend sind auch der pfälzisch-elsässische Szenenwechsel, die mitunter happigen Anstiege und natürlich jede einzelne der im 12. und 13. Jahrhundert erbauten Burgen.
- Dauer: 6 Stunden
- Höhenmeter: 400 Höhenmeter
- Distanz: 22 Kilometer
In der Ortsmitte von Schönau findet man eine Orientierungstafel und die Beschilderung zur Wegelnburg. Der lang gezogene Anstieg (rot-gelber Balken) verläuft immer auf der Südseite des Sindelsbergs in östlicher Richtung bis zur Wegspinne an der Kaiser-Wilhelm-Schutzhütte. Ein schmaler Wanderweg führt weiter hinauf zur Wegelnburg (572 m), der höchstgelegenen Burg der Pfalz. Von hier aus sieht man nicht nur bis in den nördlichen Pfälzerwald und den Schwarzwald, sondern auch zu den nächstgelegenen Zielen: den in Frankreich gelegenen Burgruinen Hohenburg und Löwenstein, die sich fast auf gleicher Höhe befinden und mit nur geringen Zwischenab- und -anstiegen (roter Balken) erreicht werden. Die Burgruine Hohenburg (553 m) bietet eine schöne Aussichtsplattform und beeindruckt mit auch im Detail gut erhaltenen Burgresten. Die wenige Minuten weiter südlich gelegene Burgruine Löwenstein wurde bereits 1386 zerstört, so dass man nur noch wenige Überreste vorfindet. Eine schöne Aussicht findet sich aber auch hier. Dem roten Dreieck folgend auf zum Teil schönem Felsenpfad über den Langenfels hinab zur Burgruine Fleckenstein (Eintritt; www.fleckenstein.fr). Es geht hinunter ins Tal der Sauer und – der roten Raute folgend – zur Burgruine Froensburg. Dem roten Balken zum Zigeunerfelsen nach und weiter zum Klingelfels und zur Burgruine Wasigenstein. Der Wasigenstein wurde (damals noch keine Burg) bereits im Nibelungenlied besungen und zeichnet sich durch spektakuläre Felstreppen, -kammern und -türme aus. Auf schönem Waldpfad (rot-weiß-roter Balken) zum Col de Maimont und weiter auf den Gipfel des Maimont (513 m), wo sich ein keltischer Ringwall befindet. Der Markierung »Schlossgespenst« folgend zur Burgruine Blumenstein (geniale Aussicht). Weiter dem blau-weißen Balken folgen, dann dem roten Kreuz über den Wengelsbacher Hals nach Wengelsbach und durchs Wengelsbacher Tal (rotes Dreieck) zurück nach Schönau.


