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Deutschland: Pfalz
Pfälzer Burgenweg Tour 2: Zur Ruine Neudahn und den Hohlen Felsen
Die Tageswanderung führt zur Burgruine Neudahn, streift durch das wasserreiche, geschützte Moosbachtal und besucht die Hohlen Felsen, ein kurioses Buntsandsteingebilde. Wanderer verbinden so beeindruckende Naturerlebnisse mit der typischen Pfälzer Felsenburgenromantik.
- Dauer: 5 Stunden
- Höhenmeter: 325 Höhenmeter
- Distanz: 17 Kilometer
Vom Felsland-Badeparadies immer dem rot-weißen Balken folgen in Richtung Dahn, Zentrum. Man kommt am Naturdenkmal Braut und Bräutigam vorbei, einer beeindruckenden, aus zwei Felssäulen bestehenden Buntsandsteinformation. Vor der Bahnlinie geht es nach links (Markierung: roter Querbalken). Zur Rechten sieht man bald die für Dahn charakteristische und auf vielen Postkarten abgebildete Felsformation »Jungfernsprung«. Hinter der Außermühle schwenkt der Weg nach links in den Wald und führt über einen schönen Höhenweg zur Burgruine Neudahn (298 m), der jüngsten der Dahner Burgen, von der man – trotz geringer Höhe – eine imposante Aussicht auf die Waldlandschaft hat. Tipp: Wer möchte, kann auf dem Weg zur Neudahn alternativ den unbeschilderten, nahezu parallel verlaufenden Pfad zu den Felsen Hexenpilz und Satansbrocken erkunden. Dazu von der regulären Streckenführung nach links abbiegen. Von der Burgruine Neudahn dann dem roten Querbalken weiter zum Neudahner Weiher und ins Naturschutzgebiet Moosbachtal folgen. Der Wanderweg 16 leitet Richtung Waldparkplatz »Dahner Hütte«. Von hier aus führt auch ein Abstecher über 500 Meter zur bewirtschafteten Hütte (s. Übernachtung/Einkehr). Zuerst der gelbe Strich, dann der WW 12 bringen Wanderer zum Kleinen Mückenkopf. Hinter der Moosbachhütte (Schutzhütte) wird das Tal enger, und der Weg steigt zur Moosbachquelle und zum Kleinen Mückenkopf (462 m) an. Es geht vorbei an den Hohlen Felsen: Naturskulpturen aus überhängenden Buntsandsteinfelsen mit Säulen und Kammern (450 m). Am Westfelsen des lang gestreckten Massivs kann man die Spuren eines Felssturzes vom Frühjahr 2004 begutachten. Weiter auf dem WW 12 und dem grün-blauen Querbalken nach an der Nordseite des Edersbergs entlang und zurück zum Ausgangspunkt.


