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Deutschland: Allgäu
Schneeschuh-Wanderung zur Schwarzwasserhütte
Für Schneeschuhneulinge ist die Tour zur Schwarzwasserhütte ideal, denn sie bietet viel Bergromantik, der Höhen-unterschied fällt aber recht gering aus. Unterwegs fasziniert die eigenwillige Form des Bergs Ifen, und am höchsten Punkt wartet echter Allgäuer Hüttenzauber.
Route:
Die Tour beginnt am Parkplatz des Ifen an der Auenhütte. Den Wegschildern Melköde/Schwarzwasserhütte folgend, geht es auf einem schönen, doch schmalen Weg durch Wald zu einer Wegebiegung. Hier rechts ab, um auf dem sehr breiten Weg ins weitläufige Schwarzwassertal zu kommen. Der Weg wird jetzt noch breiter und führt bis zur Melköde. Hier wird im Sommer Käse selbst gemacht. Der Aufstieg zur Schwarzwasserhütte mit einem Wegweiser an der Melköde ist leicht zu erkennen, gleichzeitig trennt er zwei Gesteinssysteme voneinander: die südlich des Schwarzenbachs aufragenden Berge aus Flysch vom wilden Felsenreich des nördlich angrenzenden Helvetikums. Der stolze Vertreter für das Helvetikum ist der Hohe Ifen, der gleichzeitig das Schaustück der Schwarzwasserhütte ist. Einst von Flysch (kalkhaltiger Sandstein und Tonstein im Wechsel) überdeckt, wurde er durch die Erosionsprozesse bloß gelegt. Somit kann man die Helvetischen Schichten heute genau sehen. Neu ausgebaut führt der Weg von der Melköde steil nach oben zu einem weiteren Hochtal, das durchschritten werden muss – eine kleine Erholung für den Schneeschuhwanderer, da es flach zum letzten Anstieg geht, der kurz, aber giftig ist. Erst kurz vor dem Ende rückt das Ziel der Tour ins Blickfeld, die Schwarzwasserhütte (1651 m). Auf demselben Weg geht es dann wieder nach unten, den Blick jetzt zum Walmendinger Horn gerichtet, den Skifahrern ein Begriff. An der Auenhütte angekommen, kann man sich noch einmal stärken, um dann den Heimweg anzutreten.

